Junges Team

Racing Point in der Formel 1: Nachfolger von Force India - Geschichte, Erfolge und Fahrer

Racing Point: ein junges Team in der Formel 1
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Racing Point: ein junges Team in der Formel 1

Mit Racing Point hat die Formel 1 einen Nachfolger für den Rennstall Force India erhalten, der in seiner kurzen Geschichte bereits erste Erfolge zeigt.

  • Das Racing Point Formel 1-Team fährt als Rennstall unter britischer Flagge und hat seinen Sitz in Silverstone.
  • Der in Insolvenz geratene Rennstall Force India wird vom Team Racing Point weitergeführt.
  • Der bei Williams bisher glücklose Fahrer Lance Stroll erhält bei Racing Point die Chance, Erfolge und Titel zu holen.

Silverstone - Obwohl der Formel-1-Rennstall Racing Point unter britischer Flagge läuft, steht an der Spitze der Investorengruppe der kanadische Geschäftsmann Lawrence Stroll. Der im britischen Silverstone in der Dadford Road ansässige Rennstall entstand im August 2018 durch Übernahme des insolventen Formel-1-Rennstalls Sahara Force India. Racing Point hat sowohl die mehr als 400 Mitarbeiter als auch die Ausrüstung übernommen, allerdings war der Posten des Teamchefs neu zu besetzen. 

Bereits zum Großen Preis von Belgien am 26. August 2018 ließ die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) das BWT Racing Point Formel-1-Team zum Rennen zu. Schon im allerersten Rennen schrieben die Fahrer Geschichte, indem sie die Plätze fünf und sechs belegten. Die Erfolge der nächsten Rennen führten am Ende dazu, dass 2018 nach neun von 21 Rennen in der Wertung des Kontrukteursweltmeisters der siebte Platz belegt wurde. Die Titel der Fahrerweltmeister und Konstrukteursweltmeister waren damit jedoch noch in einiger Entfernung.

Racing Point: Bisherige Formel-1-Erfolge des Teams

Racing Point übernahm 2018 neben Ausrüstung und Team auch die Formel-1-Fahrer von Force India. In der zehnjährigen Geschichte des Rennstalls Force India erreichte dieser zwar keine Titel, aber doch einige Erfolge. Der beste Platz in der Wertung des Konstrukteursweltmeisters war in den Jahren 2016 und 2017 der jeweils vierte Rang. Auch in der Wertung des Fahrerweltmeisters lag das Team in diesen Jahren relativ weit vorn und erreichte Platz sieben. Das erste komplette Weltmeisterschaftsjahr der Formel 1 unter dem neuem Teamchef Otmar Szafnauer brachte erneut Platz sieben.

Alle Plätze der Fahrer im Jahr 2019:

  1. Australien: 09, 13
  2. Bahrain: 10,14
  3. China: 08,12
  4. Aserbaidschan: 06, 09
  5. Spanien: 15, -
  6. Monaco: 13,16
  7. Kanada: 09,12
  8. Frankreich: 12,13
  9. Österreich: 11,14
  10. Großbritannien: 13,17
  11. Deutschland: 04, -
  12. Ungarn: 11,17
  13. Belgien: 06,10
  14. Italien: 07,12
  15. Singapur: 13, -
  16. Russland: 07,11
  17. Japan: 08,10
  18. Mexico: 07,12
  19. USA: 10,13
  20. Brasilien: 09,19
  21. Abu Dhabi: 07, -

Racing Point: Alle Formel-1-Fahrer in der Übersicht

Für das Jahr 2020 soll mindestens zweimal ein Podestplatz erreicht werden, so das Ziel des Teams von Racing Point, das gleichzeitig eine Kampfansage an die anderen Fahrer ist. 

Für das Team fuhr 2018 noch der Franzose Esteban Ocon in der Formel 1. Er war von Force India übernommen worden, wurde jedoch bereits 2019 gegen Lance Stroll ausgetauscht. Der Kanadier Lance Stroll ist der Sohn des Racing-Point-Haupteigners Lawrence Stroll und seit 2017 bei der Formel 1. Zu seinen Erfolgen gehört ein Podestplatz als Dritter in Aserbaidschan, den er für Williams im Juni 2017 errang. Im neuen Team ist der größte bisherige Erfolg der vierte Platz beim Grand Prix in Deutschland 2019. 

Sergio Pérez weist eine längere Geschichte in der Formel 1 auf als sein Teamkollege. Titel konnte er bisher aber weder als Fahrerweltmeister noch mit seinem Team als Konstrukteursweltmeister vorweisen. Das Team des Rennstalls Racing Point ist jedoch zuversichtlich, dass sich schon bald sichtbare Erfolge einstellen werden. 

Seit 2019 werden wie in den Teams von Mercedes und Williams auch bei Racing Point 1,6-Liter-Turbomotoren von Mercedes AMG HPP gefahren. 2021 wird sich der Names des Teams allerdings ändern: Denn dann geht man als Werksteam für den britischen Sportwagenhersteller Aston Martin auf Punktejagd, der ebenfalls von Mercedes AMG mit Motoren beliefert wird.

Quelle: tz

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