Sorgte 2020 als Reservefahrer für Aufsehen

Deutsche Sensation in der Formel 1 möglich - Comeback in der Königsklasse?

In der Formel 1 gibt es einige deutsche Kultfiguren, Christian Danner ist eine davon.
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Kehrt ein deutscher Fahrer zurück in die Formel 1?

Er fuhr 179 Grand-Prix-Rennen in seiner Karriere. Nun will er zurück auf die Rennstrecke, ein Rennstall bekundete bereits sein Interesse an Nico Hülkenberg.

Emmerich - Im vergangenen Jahr mache Nico Hülkenberg mit seinem kurzen Comeback als Ersatzfahrer in der Formel 1 auf sich aufmerksam. Für Racing Point kam der 33-Jährige dreimal zum Einsatz, zweimal in Silverstone und einmal am Nürburgring. Auch in dieser Saison konnte der aktuelle Reservefahrer des Racing-Point-Nachfolgers Aston Martin kein festes Cockpit ergattern, dennoch will er noch einmal angreifen.

Formel 1: Nico Hülkenberg zurück ins Cockpit? „Mache mir keine Illusionen...“

Der 179-fache Grand-Prix-Fahrer äußerte jüngst in einem Interview mit Bild am Sonntag den Wunsch, wieder dauerhaft in die Königsklasse zurückzukehren. „Ehrlicherweise fehlt mir das Racing schon ziemlich“, gestand der langjährige Stammfahrer. „Der ständige Druck wird einem erst wirklich bewusst, wenn man mal raus ist“, meinte Hülkenberg, der die Auszeit als Gelegenheit, um „die letzten 10 Jahre zu reflektieren“.

Trotzdem sehnt sich „Hulk“ nach einem Comeback, so rief er nach eigener Aussage weiterhin Teamchefs an. Allerdings könne man die entsprechenden Telefonate „an einer Hand abzählen“. Eine Rückkehr bei einem großen Rennstall schließt er beinahe aus: „Ich denke, das kann sich jeder selber ausrechnen, wo was gehen könnte und ich mache mir auch keine Illusionen, dass bei den Top-Teams die Tür für mich zu ist“. Bei kleineren Teams sollte Hülkenberg jedoch gefragt sein, eines äußerte bereits Interesse.

Formel 1: Nico Hülkenberg vor Comeback? „Wenn es jetzt nicht klappt,...“

Da ein Abgang von Williams-Pilot George Russell zu Mercedes im kommenden Jahr als wahrscheinlich gilt, wird beim britischen Team wohl ein Cockpit-Platz frei. Wie Williams-CEO Jost Capito gegenüber F1.com andeutete, könnte Hülkenberg 2022 durchaus eine Rolle spielen. „Im Moment schließen wir keinen Fahrer aus, der nächstes Jahr verfügbar wäre, und Nico Hülkenberg ist für nächstes Jahr verfügbar, also haben wir eine ziemlich lange Liste“, gab Capito Auskunft.

Hülkenberg äußerte sich zuletzt gegenüber Bild am Sonntag zu seinen Plänen, sollte es nicht für einen Startplatz bei einem Formel-1-Team reichen. „Ich glaube, so realistisch muss ich sein. Wenn es jetzt nicht klappt, dann ist das Kapitel Formel 1 für mich abgeschlossen“, meinte der Emmericher. Für Hülkenberg würde sich im Fall einer Verpflichtung durch Williams ein Kreis schließen, bereits 2010 ging er in seiner ersten Formel-1-Saison für den Rennstall an den Start. (ajr)

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