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Formel 1: Entscheidung über Cockpitschutz „Halo“ bis April

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Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen testete den Cockpitschutz „Halo“ bei den offiziellen Testfahrten vor der Formel-1-Saison 2016.
Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen testete den Cockpitschutz „Halo“ bei den offiziellen Testfahrten vor der Formel-1-Saison 2016. © picture alliance / dpa

Melbourne - Die Einführung des Cockpitschutzes „Halo“ zur Formel-1-Saison 2018 steht weiter auf der Kippe.

Zwar beteuerte Rennleiter Charlie Whiting am Donnerstag in Melbourne, der Automobil-Weltverband FIA sei "nach wie vor auf Kurs, um den „Halo“ 2018 einzuführen." Allerdings gab der Brite auch zu bedenken, dass eine "endgültige Entscheidung bis Ende April" getroffen werden müsse. Ansonsten sei auch die Einführung zur kommenden Saison gescheitert.

Ursprünglich sollte der „Halo“ bereits in der am Sonntag in Melbourne (7.00 Uhr MESZ) beginnenden Saison 2017 eingesetzt werden, die Strategiegruppe der Formel 1 entschied sich im vergangenen Juli aber überraschend gegen die Einführung.

17 Prozent höhere Überlebenschance durch „Halo“

Vor allem wegen der für ein Formel-Auto ungewöhnlichen Optik ist der „Halo“ nach wie vor ein Streitpunkt. Die FIA hat eine um 17 Prozent höhere Überlebenschance durch den "Heiligenschein" bei verschiedenen Unfallszenarien errechnet und damit die Zustimmung der meisten Fahrer gewonnen. Das Konzept umfasst zwei Streben aus Titan, die seitlich am Cockpit nach vorne geführt und in der Mitte von einer Hauptstrebe gestützt werden.

Eine Alternative zu „Halo“? Die Windschutzscheibe von Red Bull.
Eine Alternative zu „Halo“? Die Windschutzscheibe von Red Bull. © picture alliance / dpa

Eine Alternative zu diesem System sieht Whiting derzeit weiterhin nicht: "Im Moment ist der Halo die einzige Vorrichtung, die uns überzeugt. Aber wir sehen uns auch andere Systeme an." Weitere Tests seien "nicht vorgesehen", erklärte der 64-Jährige weiter: "Die Rennställe haben 2016 damit genügend Erfahrungen machen können."

SID

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