Ex-FCB-Coach: „Das Ansehen des FC Bayern in Europa ist exzellent“

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Die Wochen der Wahrheit

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Dirk Bauermann.

München - Eigentlich waren es nur zwei weitere Punkte in Richtung BBL, die die Bayern-Baskets am Freitagabend aus Hannover entführten. Das Team von Trainer Dirk Bauermann siegte aber nicht irgendwie – sie fegten den Gegner mit 95:60 aus der Halle.

 Dominant und überlegen, so wie es sich für einen angehenden Erstligisten eben gehört. Und: Der Kantersieg war auch ein Zeichen von einer Mannschaft, deren Zukunft mehr oder weniger in den Sternen steht. Ob es die roten Riesen in der nächsten Saison noch gibt, hängt von vielen Faktoren ab. Faktoren, die laut Center Robert Maras „in der Kabine absolut kein Thema sind“.

Doch welcher Spieler würde das auch offen zugeben? Fakt ist: Maras & Co. blicken in eine ungewisse Zukunft, eingreifen können sie jedoch nicht. „Das müssen die Menschen in den oberen Etagen klären“, so Coach Bauermann. Sie selber können nur auf dem Parkett Überzeugungsarbeit leisten. Eben so wie in Hannover. Die Botschaft hinter dem glanzvollen 95:60 Sieg: Das Projekt Basketball muss weitergehen! Ob es tatsächlich weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Es sind die Wochen der Wahrheit für die Bayern-Basketballer.

Topspiel gegen Würzburg

Zunächst steht am 20. Februar das Topspiel gegen Würzburg auf dem Programm. Vor knapp 12 000 Fans in der Olympiahalle. Es ist das Spiel des Tabellenführers gegen den Dritten, die Vorentscheidung im Aufstiegskampf. Das Spiel ist aber auch eine Bewährungsprobe. „Der Ablauf dieses Spiels wird großen Einfluss darauf haben, ob wir das ganze hier weitermachen“, sagte Vize Bernd Rauch.

Ebenso die immer noch ungeklärte Hallenfrage. In der Eishalle soll es nicht weitergehen, in der Olympiahalle kann es nicht weitergehen. Bleibt nur noch die Rudi-Sedlmayer-Halle, in die rund zwei Millionen investiert werden müssten, um Sicherheitsmängel zu beseitigen. Die Gespräche laufen.

„Ergebnisse sind in den nächsten Wochen zu erwarten“, so FCB-Geschäftsführer Thomas Oehler. Und schließlich wäre da noch Dirk Bauermann, ohne den „wir nicht weitermachen“, so Präsident Uli Hoeneß. Im Februar kommt es zum Krisengipfel zwischen den BBL-Bossen und den Bayern. Denn laut BBL-Statuten darf der Bundestrainer nicht gleichzeitig ein BBL-Team trainieren. Wird die BBL eine Ausnahme machen? Der Februar wird die Antwort geben…

J. Carlos Menzel Lopez

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