Zweiter Erfolg im zweiten Top16-Duell

Bayern legen gegen Moskau nach

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Konnte zufrieden sein: Trainer Sasa Djordjevic

München - Zweites Duell, zweiter Sieg. Die FCB-Baskets legten am Mittwoch im Eurocup nach. Nach dem Top16-Erfolg vor einer Woche in Ulm gewannen die Münchner auch ihr Heimspiel gegen den zweimaligen Eurocup-Sieger Khimki Moskau.

Zweites Duell, zweiter Sieg. Die FCB-Baskets legten am Mittwoch im Eurocup nach. Nach dem Top16-Erfolg vor einer Woche in Ulm gewannen die Münchner auch ihr Heimspiel gegen den zweimaligen Eurocup-Sieger Khimki Moskau mit 90:74 (38:41). Bester Werfer vor 5680 Zuschauern – darunter FCB-Star Douglas Costa – war Bryce Taylor mit 15 Punkten.

Es könnte außerdem bald einen weiteren Grund zur Freude geben. Die Bayern sollen vor der Verpflichtung des NBA-Spielers Nicolas Laprovittola stehen. Der Point Guard stand zuletzt bei den San Antonio Spurs unter Vertrag, spielte auch schon in Spanien (Estudiantes) und Litauen (Lietuvos Rytas). Bestätigt wurde der Wechsel allerdings noch nicht.

Die Münchner konzentrierten sich lieber auf ihr zweites Top16-Spiel. Und das war auch wichtig. Denn Khimki benötigte keine Eingewöhnungsphase. Ehe sich die Bayern versahen, lagen sie mit 1:8 zurück. Die Gründe dafür waren hauptsächlich die Trefferquoten. Während die Moskauer ihre Möglichkeiten nutzten, ließen die Hausherren wichtige Punkte liegen. Erst gegen Ende des ersten Viertels gelang es den Roten – vor allem dank Lucic – sich wieder an Khimki heranzuarbeiten. Mit einem Stand von 18:21 ging es in den nächsten Spielabschnitt.

Die Situation der Münchner wurde zunächst nicht besser. Die Gäste blieben aus der Distanz stark, trafen in der ersten Hälfte der Partie 50 Prozent ihrer Dreipunktewürfe. Bei den Bayern waren es lediglich 36 Prozent... Und so hatten sich die Russen schnell einen höheren Vorsprung erspielt (39:29). Nick Johnson und seine Kollegen gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Die Münchner kämpften um jeden Ball, starteten kurz vor der Pause einen 6:0-Lauf und konnten so ihren Rückstand verkürzen. Lucic sorgte in letzter Sekunde per Dreier für den Halbzeitstand von 38:41. „Der letzte Dreier war extrem wichtig“, sagte Reggie Redding bei telekombasketball.de und fügte hinzu: „In der zweiten Hälfte müssen wir uns unbedingt in der Defensive steigern.“

Seine Kollegen machten sich sofort an die Umsetzung dieser Vorgabe. Die Bayern kamen wesentlich stärker aus der Kabine, verteidigten hochkonzentriert und legten auch offensiv noch eine Schippe drauf. Wenig später brachte Redding die Münchner zum ersten Mal an diesem Abend in Führung (49:48). Devin Booker & Co. legten nach. Die Russen wirkten dagegen überfordert. Der Vorsprung der Bayern wuchs und wuchs (61:53). Allerdings gab sich Khimki ebenfalls noch nicht geschlagen. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem die Münchner die Nase vorn behielten. Mit 69:61 ging es ins letzte Viertel.

Und das gehörte erneut den Gastgebern. Die Münchner zeigten kaum mehr Schwächen und dominierten die Russen beinahe durchgehend. Die Sache war gelaufen. Booker, Redding & Co. gelang es sogar den Vorsprung noch weiter auszubauen (88:71). Am Ende konnten sich die Münchner über ihren zweiten Top16-Erfolg freuen.

Lena Meyer 

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