Bayern wollen nächsten Euro-Erfolg

Bayern-Baskets: Gegen Podgorica zurück auf die Siegerstraße

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Marko Pesic

Freitag wollen die Basketballer des FC Bayern den Februar auch aus sportlicher Sicht hinter sich lassen. Am Abend treffen die Münchner Korbjäger in Podgorica auf ihren nächsten Euroleague-Gegner.

Podgorica - Freitag wollen die Basketballer des FC Bayern den Februar auch aus sportlicher Sicht hinter sich lassen. Am Abend (19.00 Uhr, live bei Telekom Sport)­ treffen die Münchner Korbjäger im montenegrinischen Podgorica auf ihren nächsten Euroleague-Gegner. Ein Schlüsselspiel, das anders als in der vergangenen Woche bei Titelträger Real Madrid unbedingt gewonnen werden muss. Denn Podgorica steht derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang und stellt damit eine durchaus lösbare Aufgabe in der Riege der sieben verbleibenden Hauptrundengegner dar. FCB-Geschäftsführer Marko Pesic sagt im Gespräch mit der tz: „Vor uns liegt ein wichtiges Auswärtsspiel, das wir unbedingt gewinnen wollen.“ Allerdings, so schiebt der 42-Jährige hinterher, „ist und bleibt es ein Euroleague-Spiel. Und Podgorica ist sehr heimstark, hat gegen Teams wie Real Madrid und ZSKA Moskau gewonnen.“ Es handelt sich also nicht um einen Selbstläufer.

Dennoch soll das heutige Spiel der Auftakt für einen erfolgreichen Abschluss der Euroleague-Hauptrunde werden. Wollen die Münchner – die derzeit mit elf Siegen und 12 Niederlagen auf Rang neun der Tabelle stehen – eine Chance auf die Playoff-Runde wahren, müssen Auswärtssiege her. Marko Pesic: „Der Februar war nicht einfach für uns. Wir hatten zwei schwere Euroleague-Spiele – beide nicht in der eigenen Halle. Das ist auch mental eine Herausforderung.“ Beide Partien gegen Baskonia Vitoria-Gasteiz (68:76) und Real Madrid (78:91) wurden verloren. Pesic: „Der Februar ist in der Regel immer der härteste Monat einer Saison. Die Kräfte schwinden etwas, die Playoffs sind noch nicht in greifbarer Nähe, draußen ist es grau und kalt. Hinzu kamen bei uns die verletzungsbedingten Ausfälle wichtiger Spieler. Das Team stand vor einigen mentalen Herausforderungen.“ Insofern sei es ganz gut, dass die Partie gegen Podgorica am 1. März stattfinde, so Pesic lachend. Der Geschäftsführer fügt hinzu: „Eine Saison verläuft nun einmal nicht geradlinig. Man muss einem Team auch Phasen zugestehen, in der sich die Spieler sammeln und neue Frische entwickeln können.“ Externer Hilfe brauchte es allerdings nicht. „Es reicht, den Spielern einfach ein wenig Raum für sich selbst zu geben“, so Pesic.

Und auch die erste BBL-Niederlage dieser Saison in Oldenburg (82:83) habe die Mannschaft gut verarbeiten können. Pesic: „Ich glaube nicht an ein Team, das ungeschlagen durch die Saison kommt. Wenn man etwas Positives an der Niederlage in Oldenburg sehen kann, dann ist es, dass die Mannschaft einiges lernen und sich neu zentrieren konnte.“

Nun soll wieder angegriffen werden. Mit etwas Glück ist auch Stefan Jovic zurück an Bord. Der Aufbauspieler laborierte zuletzt an einer Hüftverletzung, reiste aber mit nach Podgorica. „Er ist auf einem sehr guten Weg. Wir werden am Spieltag selbst entscheiden, ob er bereits zum Einsatz kommen kann“, so der Münchner Geschäftsführer. Auch Devin Booker (Sprunggelenk) könnte bald endlich zum Team zurückstoßen. Marko Pesic: „Wir wollen natürlich kein Risiko eingehen. Aber die Prognose ist gut.“ Beim Langzeitverletzten Milan Macvan (Knie) ist ein mögliches Comeback in der laufenden Saison weiter ungewiss. „Bei Milan ist es die zweite sehr schwere Verletzung innerhalb kürzester Zeit. Insofern wollen wir dem Spieler alle Zeit geben, die er braucht“, so Pesic.

Lena Meyer

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