Klinsi: „Er muss arbeiten!“

Was ist bloß mit Poldi los?

Poldi, das Sorgenkind.
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Poldi, das Sorgenkind.

Er ist im Moment das große Sorgenkind des FC Bayern: Lukas Podolski. Zu Beginn der Saison saß er fast nur auf der Bank, durch die Verletzung von Luca Toni war plötzlich seine Chance da: drei Spiele von Beginn an.

Zwei hat er bestritten, besonders gut lief’s für ihn nicht. Die Bilanz des Managers fällt ganz schön hart aus. „Er hat seine Chancen bisher nicht genutzt“, sagt Uli Hoeneß streng. Und legt nach: „Das Problem ist, dass er nach den Toren in der Nationalmannschaft hochgejubelt wurde. Dann glaubt er das selber und sein Umfeld auch.“ Dabei seien Poldis Leistungen dort nichts Besonderes. Hoeneß: „80 Prozent der Spiele sind doch gegen Moldawien, San Marino oder Estland. Zwei Tore von Poldi gegen Liechtenstein finden alle toll, aber gegen die würde unsere Regionalliga-Mannschaft auch gut aussehen.“

Die wertvollsten Bayern-Spieler

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Den Manager stören Poldis Leistungsschwankungen zwischen Nationalteam und den Bayern. Und er führt Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Miro Klose als Beispiele an, dass es auch anders geht. „Es ist gravierend zu sehen, dass wir drei Spieler haben, die in der Nationalmannschaft und bei uns extrem gut sind – und einen, der das nicht umsetzen kann“, kritisiert Hoeneß. Auch Jürgen Klinsmann konnte im Frankfurt-Spiel mit Poldi nicht zufrieden sein – drückte es aber umständlich positiv aus: „Lukas hat sich sehr bemüht, war ständig unterwegs. Aber es wäre das bessere Argument, wenn er ein Tor gemacht hätte.“ Nicht einmal Kollege Miro Klose hat Mitleid. Auf die Frage, ob Poldi von den Bayern mehr Fürsorge bekommen solle, sagte er: „Für Streicheleinheiten müssen wir uns eine Katze kaufen.“ Schwere Zeiten.

jj

Quelle: tz

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