Luca Toni im tz-Interview: "Titel? Fast unmöglich!"

Luca Toni
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Luca Toni über die Titelchancen: „Machen wir uns nichts vor, das ist fast unmöglich.“

Im tz-Interview spricht Luca Toni über das Saisonfinale, über Jürgen Klinsmann sowie über mögliche Neuzugänge.

Luca Toni, am Samstag steigt das Finale um Platz zwei. Was erwarten Sie?

Toni: Wir versuchen, die Saison positiv zu beenden. Dass wir den Titel noch einfahren, sehe ich eher nicht. Machen wir uns nichts vor, das ist fast unmöglich. Wolfsburg hätte es verdient. Die haben der halben Liga fünf Tore eingeschenkt. Deshalb muss man ihnen zu einer großartigen Saison gratulieren. Vor unseren Fans muss am letzten Spieltag ein Sieg und Platz zwei her.

Felix Magath hat auf dem Münchner Rathausbalkon ein Interview gegeben. Ist das unsportlich, eine Provokation oder eine Motivation?

Toni: Ich weiß nicht, ob das für ihn eine Genugtuung ist. Er sollte zufrieden sein, mit dem, was er in Wolfsburg erreicht hat. Ich hege selten Groll und kann solche Beweggründe auch nicht nachvollziehen. Wenn er ein solches Gefühl in sich trägt, bedeutet das, dass er die Jahre bei Bayern in schlechter Erinnerung hat. Stattdessen sollte er dankbar sein, jemals den FC Bayern trainiert haben zu dürfen.

Er hat den Titel mit Wolfsburg noch nicht gewonnen. Motivieren solche Aktionen nicht noch mehr?

Toni: Wenn er solche Dinge nötig hat, von mir aus. Er hat ja auch den Torhüter gegen uns ausgewechselt. Im Fußball trifft man sich stets ein weiteres Mal. Und deshalb sollte man immer aufrichtig und respektvoll sein.

Glauben Sie noch an ein Wunder?

Toni: Ich glaube nicht, dass Wolfsburg zu Hause gegen Bremen verliert. Zudem kommt Bremen, für die es um nichts geht und die zwei Finals spielen.

Marta Cecchetto beim Umkleiden - Luca Tonis Freundin macht sich fein

Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto, Freundin von Bayerns Starkicker Luca Toni, macht in jedem Outfit eine gute Figur. Im Luis-Trenker-Geschäft in der Hohenzollernstraße hat sie sich durchs alpine Sortiment probiert. © Sigi Jantz
Marta Cecchetto beim Umkleiden - Luca Tonis Freundin macht sich fein © Sigi Jantz

Was bieten Sie den Bremern, damit sie 100 Prozent geben?

Toni: Sollte es den Bremern eine Motivation sein, biete ich Ihnen einen Sommeraufenthalt in Italien. Sie werden sich dort sicher amüsieren.

Titelgarant der Wolfsburger ist das Sturmduo Grafite/Dzeko. War deren Treffsicherheit der größte Unterscheid zu Bayern?

Toni: Sie waren gut, keine Frage. Dzeko gefällt mir unglaublich gut. Man muss ihnen gratulieren.

Wieso waren Sie nicht so erfolgreich wie das Topduo der Liga?

Toni: Ich bin nicht neidisch. Ich schätze die zwei. Im Vergleich zum letzten Jahr war ich zweimal verletzt. Es war nicht möglich, ein halbes Jahr zu spielen und zu trainieren. Wenn man meine Einsätze und den Ertrag heranzieht, war das nicht so schlecht.

Welche Schuld trägt Klinsmann an der Saison?

Toni: Es wäre zu billig, alles an Klinsmann festzumachen. Es ist nicht korrekt, dem Ex-Coach alles in die Schuhe zu schieben. Die Schuld trägt Klinsmann, Toni, die Mannschaft, der Verein. Alle.

Trotzdem ist bekannt, dass das Team nicht hinter Klinsmann stand. Yogakurse die keiner wollte, Sprachtraining das keiner besuchte, ein Kapitän der auf der Bank landete…

Toni: Das sind doch Ausreden. Er hat uns nicht zu Yoga-Kursen gezwungen. Er hat das zweimal angeboten und gesehen, dass da keiner hinging. Genauso wie mit den Sprachkursen. Ich hatte eine gute Beziehung zu ihm. Er hatte selten das beste Team zur Verfügung. Im Pokal mussten wir in den wichtigen Spielen auswärts ran. Unter Hitzfeld hatten wir Losglück. In der Champions League sind wir auf das beste Team der Welt getroffen und hatten große personelle Sorgen. Es war nicht leicht für Klinsmann.

Welche Spieler hat Bayern nötig?

Toni: Ich glaube, wir könnten uns in jedem Mannschaftsteil verstärken. Gute Spieler kosten, Punkt. Wenn man die will, muss man investieren. Wenn man auf hohem Niveau mithalten will, ist das ein Muss. Wir brauchen starke Spieler.

Solche wie Mario Gomez?

Toni: Gomez ist ein super Stürmer. Er würde uns gut zu Gesicht stehen.

Freuen Sie sich auf van Gaal?

Toni: Ich kenne ihn nicht. Aber man sagt, er sei ein Großer. Ich bin neugierig darauf, mit ihm zu arbeiten. Wir brauchen einen Taktikexperten. Das haben uns die Topteams voraus.

Kein Tag ohne Ribéry-Meldung. Glauben Sie, er geht?

Toni: Ich hoffe nicht. Das würde bedeuten, dass wir mit den Großen nicht mithalten können. Wenn man den nicht halten kann, wäre es ein schlechtes Zeichen.

Bayern war an Diego interessiert…

Toni: Den hätten wir gut gebrauchen können.

Interview: Mario Volpe

Quelle: tz

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