Hoeneß motzt über Löw

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Uli Hoeneß hat kein Verständnis für Jogi Löws Kritik an der Bundesliga.

Die Kritik von Bundestrainer Joachim Löw an der Fußball-Bundesliga ist bei Uli Hoeneß auf Unverständnis gestoßen.

“Mich stört an der ganzen Diskussion, dass immer, wenn so Länderspiele gegen Liechtenstein oder Andorra vor der Tür stehen, die zuständigen Herren vom DFB der Bundesliga zeigen wollen, wie man Fußball spielt“, sagte der Manager des FC Bayern München im “Münchner Merkur“ (Dienstag), “die sollten uns in den Vereinen besuchen und uns dort nachweisen, dass wir falsch arbeiten. Dann können wir gerne darüber reden.“

Mit Blick auf die internationale Konkurrenz hatte Löw vor allem die zu langsame Spielweise der Bundesligisten kritisiert und auf Defizite im läuferischen Bereich hingewiesen. “In England wurde früher auch schneller gespielt als in Deutschland - und trotzdem haben wir gegen die öfter mal gewonnen“, konterte Hoeneß.

Die aktuelle Transferbörse des FC Bayern

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Auf der der Trainertagung am Wochenende in Düsseldorf waren die Diskrepanzen ausgeräumt worden. Gedanken äußerte Hoeneß auch über seinen Nachfolger als Manager beim deutschen Rekordmeister. Er stellte klar, “dass wir nicht nur einen Sportchef suchen, sondern auch einen Mann im Marketing- /Sponsoringbereich. Als ich angefangen habe, hat der FC Bayern sechs Millionen Mark Umsatz gemacht - jetzt sind es 250 Millionen Euro. Wir müssen uns der Zukunft stellen. Es ist Zeit, diesen Verein völlig neu aufzustellen.“.

Bei den Verhandlungen lasse man sich Zeit, “vielleicht bis zur Jahreshauptversammlung im Dezember“. Er selbst wolle über den 31. Dezember 2009 nicht mehr als Manager zur Verfügung stehen: “Das wäre das Worst-Case-Szenario. Das ist nicht unser Ziel. Aber eins muss man auch mal sagen: Ein Uli Hoeneß lässt den FC Bayern nie im Stich. Und wenn irgendein Problem entsteht, würde ich zur Not hier sogar ein halbes Jahr den Platzwart machen.“

Die Spielerfrauen der Fußballer

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Am Jahresende soll Hoeneß als Nachfolger von Franz Beckenbauer Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender beim FC Bayern werden. Zu den Personalplanungen für die neue Saison erklärte Hoeneß, dass die Verpflichtung eines weiteren Angreifers trotz der momentanen Stürmernot mit den Verletzungen von Luca Toni und Miroslav Klose nicht geplant sei. “Wir haben uns dazu entschlossen, in die kommende Saison mit Toni, Klose, Ivica Olic und Thomas Müller zu gehen“, sagte der Bayern-Manager, “lieber habe ich mal ein paar Wochen einen Engpass als eine ganze Saison ein Theater wie mit Lukas Podolski.“

Zudem stellte Hoeneß klar, dass es für Podolski, der im Sommer für rund zehn Millionen Euro zum 1. FC Köln zurückkehrt, “kein Rückkaufsrecht gibt“.

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