TV-Kritik: Scusi, amici, Pocher statt Imperatore

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Oliver Pocher schaltete sich lästigerweise immer wieder mit Kommentaren in die Sat.1-Übertragung ein.

München - Ciao tutti, heute eine Spezialausgabe, un’edizione speciale, der beliebten tz-TV-Kritik für unsere italienischen Freunde zum Spiel Bayern gegen Juventus.

Derzeit sind bei uns ja recht viele Mitglieder des Massimo-Oddo-Fanclubs Bardolino-Südwest zu Gast, und haben viel Freude auf der Festa della birra.

Und der eine oder andere Tifoso wird gestern sicherlich auch beim Juve-Spiel auf Sat.1 zugeschaut haben. Und sich gedacht haben: Madonna, was für ein putziger Fernsehkanal! Wir beantworten alle Fragen der italienischen Zuschauer.

Wasse war für ein Sender?

Satte Eins ist ungefähr so etwas wie TV Ciaociao in Italien – viel Unfug, viele Blondinen, und manchmal sogar Blondinen mit Unfug. Die heißen dann Oliver Pocher, der gestern lästigerweise auch zu sehen war. Ehrlich gesagt schauen nicht viele Leute in Deutschland unser TV Ciaociao an, weil dort immer Peter Limbourg kommt. Gehört Satte Eins auch Berlusconi? Nein, gehört nicht. Kommt einem nur so vor. Aber Fußball übertragen sie recht nett, siehe auch gestern, so lange Pocher nicht im Bild war. Sehr schick beispielsweise das lässige Umschalten nach ManU zu Andrea Kaiser, der Michelle Hunziker von Satte Eins.

Wo war der Imperatore?

Der Kaiser ließ sich entschuldigen, er war beim Erzherzogjohannjodler-Wettjodeln. In Brasilien. Ehrlich. Kurzzeitig und supersympathisch vertreten hat ihn Il Grande Brazzo Salihamidzic, aber den kennt Ihr ja eh.

Wo war Luca Toni?

„Isse immer verletzt.“ Sagt Louis van Gaal, sein Mister. Luca sagt dagegen: „Isch abe gar keine Verletzung.“ Schwieriges Thema. Strunz!

Wo war Massimo Oddo?

Hehe. Haben wir Euch doch zurückgeschickt. Unsere Rache für Berlusconi und Fabio Grosso. Strafe muss sein, cari amici.

Wo war Giovanni Baptisto Kerner?

Habt Ihr knapp verpasste. Zum Gluck. Giovanni tritt sein Amt bei Satte Eins erst heute an, deshalb durfte noch einmal Oliviero Welke moderieren, und hatte gut gemacht. War lustig, wie er „La vecchia signora“, die alte Dame, auf Ostwestfälisch ausgesprochen hat. Und wie Kommentator Wolff-C. Fuss die Veilchenfarbe von „Sepp“ Butt analysierte. Ruckspiel in Turin mit Giovanni B. wird nicht mehr so lustig, aber da seid Ihr ja schon wieder daheim in Italien und schaut TV Ciaociao.

Habe fertig.

Quelle: tz

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