Die Stimmen zum Spiel

Siegtor: Ein typischer Müller? „Wohl kaum, denn...“

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Versteht, dass Arjen Robben nach seiner Auswechslung sauer war: Thomas Müller.

Mönchengladbach - Thomas Müller war der Matchwinner beim 1:0 der Bayern gegen Gladbach. Hinterher äußerte er sich zufrieden. Hier die Stimmen zum Spiel.

Das sagten die Akteure nach dem 1:0-Auswärtssieg in Mönchengladbach:

Thomas Müller  über das Spiel: „Der große Vorsprung ist schön - wir wussten um die Situation und wollten das Spiel gewinnen. Gerade am Anfang haben wir ganz schön auf die Tube gedrückt. Letztes Woche gegen Frankfurt haben wir schwächer gespielt und es stand 2:0. Heute waren wir besser, aber es stand 0:0. Deswegen lieben wir den Fußball, weil er so variabel ist. (Frage: War das ein typischer Müller?) Wohl kaum, denn ich hab ja ein Tor erzielt, Spaß beiseite, dass ich es drin hab, weiß ich. Es macht Spaß mit den Jungs, die haben mir das auch gegönnt, hat man beim Jubel gemerkt. Ein schöner Tag für mich. Vielleicht ist die Pause jetzt ganz gut, da kann sich die Liga von dem Schock erholen, dass ich getroffen habe.“

... über Robben: „Man sieht, dass in ihm das Feuer noch brennt. Wir haben es teilweise nicht so gut ausgespielt, ich glaube, er meint die eine Szene, wo er frei gewesen wäre, wo Lewy selbst den Abschluss gesucht hat. Es ist gut, dass es trotz des Vorsprungs noch so kribbelt.“

Carlo Ancelotti: „Ich bin sehr zufrieden. Das Ergebnis war richtig gut, aber in der ersten Halbzeit haben wir es verpasst, das Tor zu machen. Wir hatten im Spiel auch Schwierigkeiten. Gladbach hat ganz schön Druck gemacht. Insgesamt bin ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben viel Mut und Selbstvertrauen durch die erste Halbzeit getankt. Die zweite war dann schwieriger. (Frage: Was sagen Sie zur Reaktion von Robben und Ribéry nach deren Auswechslung?) Ich war auch nie glücklich, als ich ausgewechselt wurde. Ich habe damit kein Problem.“

Manuel Neuer: „Ich finde, dass Yann Sommer Weltklasse ist. Ich denke, er ist ein großer Rückhalt für Mönchengladbach. Er hat in den letzten Spielen fantastisch gehalten. Wir hatten zwei große Chancen in der ersten Halbzeit durch Lewy, aber da hat Yann super gehalten. Timing und Abschluss haben gepasst, aber es war einfach ein Super-Save. Am Ende hatten wir nicht die Coolness so weiter zu spielen, wie über weite Strecken des Spiels. Dann kam Gladbach. Sie haben noch mal alles versucht, aber wir standen am Ende schon relativ stabil.“

„Wenn du ständig am Arbeiten bist, ergeben sich Lücken“

Dieter Hecking: „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Das war die siebte Woche in der wir eine englische Woche hatten. Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir 1:0 verloren haben. Aber Moral und Geist waren überragend. Wir sind zuversichtlich, dass wir nach der Länderspielpause wieder angreifen können. Ich habe eine absolut charakterstarke Mannschaft hier. Das Ausscheiden in der Europa League war unglücklich und wir wollten heute Paroli bieten und immer wieder Nadelstiche setzen. Das Einzige, was uns etwas unglücklich gucken lässt heute, ist das Ergebnis. Das Tor war zu verteidigen. Wir lassen Müller im Rücken von Vesteraard durchlaufen. Das wäre zu verteidigen gewesen. Oskar Wendt kann den Laufweg in dem Moment aufnehmen. Aber wenn du ständig am Arbeiten bist, ergeben sich Lücken für den Gegner.“

... zur fairen Geste von Jonas Hofmann: "Wir haben das thematisiert. Wir wollen dafür stehen, dass Schauspielerei und Fehlentscheidungen keinen Einfluss auf das Spielergebnis haben. Das ist nicht immer ganz einfach, aber in der Situation hat Jonas es gemacht. Das zeigt, dass die Mannschaft den Fairplay-Gedanken verinnerlicht hat."

Jonas Hofmann: „Ich habe den Ball vorbeigespitzelt. Aber das war jeden Fall keine Schwalbe. Ich dachte, dass ich gleich umgesenst wurde und bin dann abgesprungen. Ich wollte keine Schwalbe machen, bin aus dem Gleichgewicht gekommen und gefallen. Wenn der Schiri mich fragt, ob ich berührt wurde, ist es für mich ganz normal, dass ich sage, dass er nicht dran war.“

Yann Sommer: „Jede Niederlage ist ärgerlich, auch heute. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht geschafft, ein Tor zu machen. Das war ärgerlich. Es ist immer schwierig, wenn fünf Leute fehlen. Wir sind viel gelaufen, haben viel investiert. Wir haben lange zu Null gespielt und hatten Chancen das Tor zu machen. Die letzte Konsequenz hat aber in der Ballannahme dann gefehlt. Das war nicht optimal. Wir waren zu ungefährlich am Ende.“

Es müllert wieder: FCB besiegt Gladbach - Bilder und Noten vom Spiel

Ticker zum Nachlesen: So siegten die Bayern in Mönchengladbach.

mae

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