Schweinsteiger sicher: "Die Leichtigkeit kommt"

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Bastian Schweinsteiger glaubt, dass die Leichtigkeit bald ins Spiel der Bayern zurückkommen wird.

München - Nach dem zähen Pflichtsieg gegen den VfL Wolfsburg sind die Bayern zuversichtlich, wieder eine Serie starten zu können. Sportdirektor Nerlinger glaubt, dass sich die Schlagzeilen in den kommenden Wochen wiederholen werden.

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Den freien Sonntagnachmittag konnten sich die Bayern-Stars erst mal abschminken. Nichts war es mit Ausruhen im Kreis der Familie, mit einem Spielchen an der Playstation oder einer Runde mit dem Hund an der frischen Luft. Philipp Lahm und Co. mussten sich direkt nach dem Auslaufen an der Säbener Straße wieder mit ihren Konkurrenten beschäftigen.

Mit Mats Hummels und Mario Götze, auch mit Benedikt Höwedes oder Marco Reus. Mit allen Verfolgern eben, die aufgrund des 2:0 gegen Wolfsburg wenigstens auf Distanz gehalten werden konnten. Was für ein Sonntag!

Der Hintergrund war natürlich keine strenge Analyse von Jupp Heynckes vor der Videoleinwand. Vielmehr trafen die Bayern hautnah auf ihre Liga-Widersacher – beim Werbe-Dreh der Nationalspieler hier in München. Dort konnten sie den Kollegen aus Dortmund, Schalke und Gladbach gleich mal mitteilen, was in den nächsten Spielen logischer Weise folgt: eine super Serie! Wie schon letztes Jahr.

„Es sieht ähnlich aus. Wir haben verloren, heute war es kein einfacher Sieg wie in der Hinrunde, und wenn es so weitergeht, dann müssen wir jetzt acht, neun, zehn Spiele gewinnen“, erklärte zum Beispiel Arjen Robben, wie sich die Dinge gleichen. Bayern kopiert im Moment seine Hinrunden-Leistungen.

Und Christian Nerlinger ging sogar noch einen Schritt weiter. „Das ist nicht nur vom Verlauf her ein Déjà-vu, sondern auch von den Fragestellungen und den Überschriften der Medien. Sie können sich im Prinzip die ganze Arbeit ersparen und alles, was Sie vor einem halben Jahr geschrieben haben, wieder ­schreiben“, sagte der Sportdirektor.

Nerlinger ist optimistisch, dass sein Klub erneut in eine lange Erfolgsspur findet. Selbst dass es gegen Wolfsburg spielerisch noch nicht ganz rundlief, gehörte für ihn zu einem normalen Ablauf. „Gladbach ist abgehakt, und man muss jetzt auch mal sagen, dass man nicht immer erwarten kann, dass man auch Wolfsburg einfach so 5:0 aus dem Stadion fegt. Das sind nun mal Spiele in der Bundesliga, die nicht immer so klargehen.“

Auch Jupp Heynckes wollte die Leistung nicht allzu kritisch betrachten. Sein Urteil: „Wenn wir frühzeitig in Führung gegangen wären, dann wäre das ein gemütlicher Nachmittag geworden. So war es zäh, weil man immer erst verhindern muss, Tore hinzunehmen. Und dann muss man noch in Führung gehen. Denn dann kommt der Gegner und du hast mehr Möglichkeiten.“

Von Franck Ribéry fiel nach der Partie ebenfalls einiges an Last ab. Der Franzose meinte: „Es war heute nicht einfach, aber es hat gereicht.“ Der letzte Spielfluss soll nun in den folgenden Wochen dazukommen. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist bereits auf dem besten Weg zurück ins rot-weiße Mark. Philipp Lahm: „Wir brauchen einfach unsere Zeit nach der Winterpause. Wir sind sicher noch nicht da, wo wir sein wollen, aber wichtig ist, dass wir die Spiele gewinnen.“

Genauso sah es sein Vertreter im Kapitänsamt. „Die Leichtigkeit kommt“, sagte Bastian Schweinsteiger. Wenn alles so läuft wie geplant, also wie im letzten Jahr, folgt nun ein glanzvoller Auftritt beim HSV.

Damals titelte die tz danach übrigens: „Besser als der BVB“. Kommt es wieder so, wäre ein erneutes Treffen mit den DFB-Kollegen wohl noch schöner!

mic, lop

Quelle: tz

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