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Robben geht unter, aber schießt gegen eigene Abwehr

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Arjen Robbe n wälzte sich nach einem angebichen Foul vor dem 0:2 am Boden - der Schiedsrichter ließ weiterspielen.

München - Arjen Robben war gegen Gladbach meilenweit von seiner Bestform entfernt. Nach dem Spiel sprach der Holländer knallhart an, was aus seiner Sicht schief gelaufen war.

Auch wenn Arjen Robben kein Tor für die Bayern schoss - an einer wichtigen Szene war der holländische Superstar des FC Bayern aktiv beteiligt. Sie ereignete sich unmittelbar vor dem Gegentreffer zum 0:2: Robben setzt an der rechten Außenlinie in der Gladbacher Hälfte zu einem Dribbling an. Die Gladbacher doppeln den Mega-Sprinter, Arango stellt sich ihm in den Weg, beide prallen zusammen. Robben hebt nach dem Kontakt mit dem Gladbacher ab, lässt sich theatralisch fallen, anstatt nachzusetzen und den verlorenen Ball zurückzuholen. Resultat: Arango spielt den Ball weiter zu Hanke, der passt auf Hermann - 0:2!

Eine Szene, die Robbens Leistung gegen Gladbach widerspiegelte. Der Holländer ging komplett unter, hatte kein einziges gelungenes Dribbling, seine gefürchteten Antritte in die Mitte mit anschließendem Abschluss - Fehlanzeige. So schwach hatte man diesen Weltklassespieler im Bayern-Trikot vielleicht noch nie gesehen. Und dann noch seine die Szene vor dem 0:2 - schlimmer hätte es für Robben an diesem Abend kaum laufen können. Immerhin - nach dem Spiel versteckte sich Robben nicht, sondern stellte sich tapfer den Fragen der Journalisten.

Und da suchte der Holländer dann keine Ausflüchte, sondern sprach knallhart an, was in seinen Augen schief gelaufen war. „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht! Es war klar, das wir mehr Ballkontakt haben würden als Gladbach, aber man darf nicht so viele einfache Fehler machen und die Tore so einfach herschenken! Das haben wir nicht gut gemacht. Dann steht es auf einmal 0:1, und dann wird es schwierig“, schimpfte Robben. Mit anderen Worten: Wenn sich die Kollegen in der Defensive so schlecht anstellen, muss  man sich nicht wundern, wenn man verliert. Über seine eigene Leistung sprach Robben nicht.

Stattdessen versuchte er der eindeutigen Niederlage noch etwas Positives abzugewinnen. „Ich verliere lieber so, als 0:1. Das war deutlich heute. Wir sind noch nicht da, wo hin wollen. Und das müssen wir nächste Woche wieder hinbekommen“, sagte Robben. Und er weiß: Dann steht auch er selbst wieder in der Pflicht.

Jan Janssen

Quelle: tz

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