Ribéry: Ärger wegen Gomez-Frisur

+
Franck Ribéry sagt: "Mein Herz gehört dem FC Bayern."

München - Franck Ribéry bekennt sich zum FC Bayern, mag die Europa League nicht und hatte vor kurzem mal wieder Ärger mit Trainer van Gaal. Grund: die neue Föhnwelle von Mario Gomez.

Es war ein Schuss, der den Betriebsfrieden beim FC Bayern wahrte: Zwei Minuten vor Abpfiff schnappte sich Franck Ribéry in Freiburg den Ball, ein Haken nach innen, ein Hammer mit rechts – drin! Ein Tor wie eine Erlösung. Retter Ribéry sorgte dafür, dass der Rückstand auf Rang drei nicht anwuchs, die Diskussionen um van Gaal nicht von vorne losgehen.

„Ich denke, wir ziehen mit ihm die Saison durch“, erklärte der Franzose nach dem 2:1 im Gespräch mit der tz, „das waren drei sehr wichtige Punkte“. Denn das Inter-Desaster macht auch dem Filou zu schaffen. „Was gegen Mailand passiert ist, ist unfassbar“, sagt Ribéry, der wieder für die Equipe Tricolore nominiert ist: „Wir müssen das irgendwie gutmachen. Unser Job ist jetzt, alles gewinnen.“ Der Mann mit der Nummer 7 fordert endlich eine Serie – und glaubt: „Das Maximum ist für uns möglich. Wir können alle Spiele bis Saisonende gewinnen.“

Denn eines will Ribéry auf jeden Fall vermeiden: die Euro League. „Das ist ein Scheiß-Wettbewerb! Das darf Bayern nicht passieren, das wäre für alle schrecklich: für die Spieler, die Verantwortlichen, die Fans.“ Auf die Frage, was passiert, sollten die Bayern sich nicht für die Königsklasse qualifizieren, zögert Ribéry erst. „Schau ma mal. Ich will mit Bayern immer in der Champions League spielen“, weicht der Star aus, bekennt sich dann aber zu seinem Verein: „Ich habe hier für fünf Jahre unterschrieben. Ich gebe immer 100 Prozent für den Klub, mein Herz gehört Bayern.“

Franck Ribéry machte sich einen Spaß wegen Mario Gomez' neuer Frisur - und hatte dann Ärger mit Trainer van Gaal.

Nicht ganz so liebevoll ist seine Beziehung zu van Gaal. Die Zweckgemeinschaft wurde zuletzt wieder auf die Probe gestellt – nach tz-Informationen gerieten der Luftikus und der strenge Trainer erneut aneinander. Als Mario Gomez mit neuer Frisur inklusive Föhnwelle auftauchte, machte sich Ribéry einen Spaß, den Schnitt mit dem seines Trainers zu vergleichen – und rief im Leistungszentrum immer wieder Richtung Gomez: „Hey, van Gaal! Van Gaal!“

Dumm nur, dass der Spaßmacher nicht bemerkte, dass der Coach hinter ihm stand. Den Scherz machte er nicht mit, stattdessen gab’s eisige Blicke. Ribéry und van Gaal: Es war und ist eine Zweckgemeinschaft – mit seinem Tor hat Ribéry dafür gesorgt, dass sein spezieller Freund etwas Ruhe hat. So soll’s weitergehen. Auf die Frage, wie viele Tore er diese Saison noch macht, grinste Ribéry: „Sieben Spiele, also sieben Tore!“

Tobias Altschäffl

Quelle: tz

Auch interessant:

Meistgelesen

Manuel Neuer: Noch-Ehefrau Nina meldet sich nach Liebes-Aus - mit deutlicher Botschaft
Manuel Neuer: Noch-Ehefrau Nina meldet sich nach Liebes-Aus - mit deutlicher Botschaft
FC-Bayern-Spiel: Geheime Nachricht in der Allianz Arena - und das alles hinter dem Rücken des Sky-Kommentators
FC-Bayern-Spiel: Geheime Nachricht in der Allianz Arena - und das alles hinter dem Rücken des Sky-Kommentators
Klopp soll Bock auf Werner haben - RB Leipzig kontert unerwartet humorvoll
Klopp soll Bock auf Werner haben - RB Leipzig kontert unerwartet humorvoll
Alaba als Innenverteidiger beim FC Bayern: Hat das Zukunft? Spieler äußert sich
Alaba als Innenverteidiger beim FC Bayern: Hat das Zukunft? Spieler äußert sich

Kommentare