Petersen will Toptransfer für FCB-Sturm verhindern

Nils Petersen (l.) im Zweikampf mit Mario Gomez

München - Nils Petersen will es allen beweisen und den Transfer eines weiteren Stürmerstars zum FC Bayern verhindern. Das Werben des Rekordmeisters will er im Keim ersticken.

Rein persönlich war das Gastspiel in Erfurt ein voller Erfolg für Nils Petersen. Die Dienstreise nach Thüringen konnte der Bayern-Stürmer am Sonntag mit einem netten Wiedersehen verbinden, die Eltern von Freundin Annemarie waren aus Jena angereist. Insgesamt musste der 23-Jährige gut 15 Karten für Freunde und Bekannte in der alten Heimat besorgen.

Sportlich lief es für den Angreifer dann auch noch etwas besser als sonst, Petersen kam immerhin in der Schlussphase zum Zug. Er selbst zog ein positives Fazit des letzten Testspiels. „Am Ende habe ich wenigstens noch einen Elfmeter herausgeholt, so dass ich auch ein bisschen was dazu beitragen konnte“, erklärte er nach dem 4:0. „Wir wissen, dass solche Spiele eklig sind, dass man sich eigentlich nur blamieren kann. Aber das haben wir gut gelöst, zu null gewonnen.“

Die tz-App für das iPad ist da!

Was die digitale Zeitung alles kann und wie Sie an die App rankommen, erfahren Sie hier.

Petersen wirkte nach der Partie entspannt, zuversichtlich. Seine erste Hinrunde in Deutschlands Eliteklasse, den Sprung vom kleinen Cottbus zum Rekordmeister, hat er mittlerweile verarbeitet. Petersen sagt: „Das erste halbe Jahr hatte ich sieben Bundesligaspiele, vier Champions-League-Spiele, ein Pokalspiel. Viele haben mir im Sommer viel weniger gegeben. Wie ich mich in diesem halben Jahr entwickelt habe, persönlich und sportlich, das ist einfach sehr wichtig gewesen für mich.“ Und weiter gibt er eine klare Richtung an: „Ich habe den Schritt zum FC Bayern nie bereut. Mein Ziel ist es nun, bis zum Sommer weiter so gut zu arbeiten und so gut zu trainieren, dass der Trainer gar keinen Grund sieht, einen weiteren Stürmer zu verpflichten!“

Petersen will es allen beweisen! Und die tz hakte noch mal nach – denn schließlich steht da noch eine Aussage des Präsidenten im Raum. Uli Hoeneß hatte zuletzt angekündigt, eine „richtige Bombe“ für den Angriff verpflichten zu wollen. Es soll ein top Ersatz für Mario Gomez her. Wie geht Stürmer Petersen mit dieser „Bombendrohung“ um? Der Nachwuchsmann sagt: „Es ist natürlich so, dass ich dann denke: Mensch, spätestens morgen musst du wieder richtig Gas geben auf dem Trainingsplatz, damit solche Gedankenspiele schnell wieder verschwinden. Der Trainer soll erst gar nicht weiter darüber nachdenken!“

Petersen möchte den Transferhunger der Bosse mit guten Leistungen stillen. Die Botschaft: Ihr braucht keinen Neuen, ich bin euer Mann! Seine Hoffnung erhört zu werden, setzt er derweil in den Trainer. Petersen: „Er hat ja oft genug mit mir gesprochen und mir auch das Vertrauen ausgesprochen. Ich versuche, das in jedem Training und Einsatz zu rechtfertigen. Am Ende habe ich noch ein halbes Jahr Zeit, und im Fußball geht es ganz schnell, dass man noch wichtiger wird! Ich versuche jeden Einsatz so zu nutzen, dass ich ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft werde!“

Dass er auch schon in dieser Saison, mit Olic und Gomez, eine gute Rolle spielen kann, da ist sich Petersen ebenfalls sicher. „Wir sind in drei Wettbewerben vertreten. Da wird jeder Einzelne noch richtig wichtig werden.“

mic

Quelle: tz

Auch interessant:

Meistgelesen

Kovac fehlt der Respekt! Die Bayern-Bosse sind jetzt gefordert
Kovac fehlt der Respekt! Die Bayern-Bosse sind jetzt gefordert
Dieser Bayern-Youngster gehört zu den 20 besten Nachwuchsspielern der Welt
Dieser Bayern-Youngster gehört zu den 20 besten Nachwuchsspielern der Welt
So hat der FC Bayern früher getrickst: „Machenschaften weit jenseits der Legalität“
So hat der FC Bayern früher getrickst: „Machenschaften weit jenseits der Legalität“
War der Gnabry-Transfer manipuliert? Schwere Vorwürfe gegen den FC Bayern
War der Gnabry-Transfer manipuliert? Schwere Vorwürfe gegen den FC Bayern

Kommentare