Nierenkolik: VfB ohne Cacau gegen Bayern

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Cacau (r.) steht dem VfB Stuttgart am Dienstag nicht zur Verfügung.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart muss im DFB-Pokal- Achtelfinale gegen den FC Bayern München an diesem Dienstag (20.30 Uhr/Premiere und ZDF live) auf wichtige Spieler verzichten.

Der Brasilianer Cacau wurde mit einer Nierenkolik ins Krankenhaus eingeliefert. Wie VfB-Teamchef Markus Babbel am Montag weiter mitteilte, fallen auch Verteidiger Ludovic Magnin und Neuzugang Timo Gebhart wegen muskulärer Probleme aus.

Pokalschlager VfB gegen FC Bayern: Der Vergleich Mann gegen Mann - und wer eigentlich gewinnen müsste

Pokalschlager VfB gegen FC Bayern: Der Vergleich Mann gegen Mann - und wer eigentlich gewinnen müsste © 
Das erste Pflichtspiel der Rückserie ist für den FC Bayern gleich ein echter Kracher: Zum Südderby reist der Vorjahresmeister am Dienstag zum Vorvorjahresmeister VfB Stuttgart. Wer wird als Sieger vom Platz gehen? tz-online.de vergleicht Mann gegen Mann und rechnet zusammen. © dpa
Jens Lehmann (VfB): 39 Jahre ist der Torwart-Opa inzwischen alt - und hat noch nichts von seiner Klasse eingebüßt. Bis auf vereinzelte Wackler strahlte der Ex-Nationalkeeper in der Hinrunde eine unglaubliche Ruhe aus und hielt für die Schwaben viele Punkte fest. © dpa
Michael Rensing (FC Bayern) In seiner ersten Halbserie als Nummer 1 hatte der Bayern-Keeper Höhen und Tiefen. Im Verlauf der Hinrunde steigerte er sich jedoch und zeigte mehrere Glanzleistungen wie etwa in Lyon. Auch in den Winter-Tests präsentierte sich Rensing stark. Allerdings: Wo Lehmann ist, möchte Rensing erst noch hin. Knapper Punkt für den VfB. Zwischenstand: 0:1 gegen Bayern. © dpa
Christian Träsch (VfB): Der Ex-Sechziger kämpfte sich im Verlauf der Hinrunde in die Mannschaft, spielte mal links, mal rechts und verdrängte mit Arthur Boka und Ludovic Magnin immerin gestandene Nationalspieler. Außerdem schoss er ein überragendes Volley-Tor gegen Werder Bremen. © dpa
Philipp Lahm (FC Bayern): Der beste Außenverteidiger der Bundesliga, wenn nicht Europas, muss keinen Vergleich scheuen. Ohne weitere Worte: Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 1:1. © dpa
Matthieu Delpierre (VfB): Der französische Abwehrchef ist der Turm in jeder Defensivschlacht der Stuttgarter. Er ist nicht nur zweikampfstark, sondern räumt vor allem in der Luft alles weg, was ihm entgegenfliegt. © dpa
Martin Demichelis (FC Bayern): Was wäre die Bayern-Defensive ohne den Argentinier? In der Vorbereitung wirkte Micho etwas wackelig, dennoch steckt ein Weltklassemann wie er einen Klassemann wie Delpierre in die Tasche. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 2:1 für Bayern. © dpa
Serdar Tasci (VfB): Dem Deutsch-Türken gehört die Zukunft in der Nationalelf. Joachim Löw ist begeistert von dem Defensivtalent. Der für sein Alter (21) erstaunlich abgeklärte Verteidiger wird immer stärker. © dpa
Lucio (FC Bayern): Der Brasilianer mit dem großen Offensivdrang ist so etwas wie der Dauerbrenner in der Bayern-Innenverteidigung. Wenn er nicht leichtsinnig wird, zählt er nach wie vor zu den besten Innenverteidigern der Liga und hat gegenüber Tasci die Nase vorn. Weil Lucio allerdings möglicherweise noch unter den Nachwehen seiner Grippe leidet: Unentschieden. Zwischenstand: 3:2 für Bayern. © dpa
Ricardo Osorio (VfB): Der Mexikaner beackert beim VfB die rechte Seite. Er macht dies mit großer Zuverlässigkeit, setzt dabei aber selten Glanzlichter. © dpa
Christian Lell (FC Bayern): Derzeit scheint er gegenüber Massimo Oddo die besseren Karten zu haben. Im Test gegen Mainz bewies er große Fitness, ihm unterliefen aber auch einige Stockfehler. Beide Teams haben auf der Rechtsverteidiger-Position noch Luft nach oben. Daher: Unentschieden. Zwischenstand: 4:3 für Bayern. © dpa
Thomas Hitzlsperger (VfB): Der Nationalspieler ist beim VfB vom linken Mittelfeld auf die Sechser-Position gewandert. Dort zieht der Kapitän die Strippen und kommt aus dem Hinterhalt immer wieder mit seinem Hammer daher. Seine Schüsse treffen mal ins Tor, mal in die vierte Etage. Michael Rensing sollte dennoch gewarnt sein. © dpa
Zé Roberto (FC Bayern): Der Brasilianer ist wie guter Wein, wird mit dem Alter immer besser. Deswegen bemühen sich die Bayern auch, den Super-Sechser noch länger an sich zu binden. In der Bundesliga ist er derzeit mit seiner Klasse konkurrenzlos. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 5:3 für Bayern. © dpa
Sami Khedira (VfB): Der hochtalentierte Deutsch-Tunesier suchte beim VfB lange nach seiner Idealposition und wurde von Armin Veh meist im rechten oder offensiven Mittelfeld eingesetzt. Unter Markus Babbel wurde er gemeinsam mit Thomas Hitzlsperger zur Doppel-Sechs gemacht und lief dort zur größten Form seiner noch jungen Karriere auf. Hinten räumte er ab, vorne schoss er Tore. © dpa
Mark van Bommel (FC Bayern): Der Aggressiv-Leader zeigte sich in den Testspielen bereits in Topform. Stark im Abräumen, stark im Aufbau. Unentschieden. Zwischenstand: 6:4 für Bayern. © dpa
Martin Lanig (VfB): Weil Löwen-Neuzugang Timo Gebhart wegen muskulärer Probleme ausfällt, muss Markus Babbel auf Alternativen zurückgreifen. Den Platz auf der linken Seite könnte Martin Lanig (Foto rechts) einnehmen. Der Ex-Fürther gilt wegen seiner Statur als Schwaben-Ballack und hat sich erstaunlich gut in der Bundesliga eingefunden. Andere Optionen wären Jan Simak und Yildiray Bastürk. © dpa
Franck Ribéry (FC Bayern): Egal, für welche der Optionen sich der VfB-Trainer entscheidet: Ein Franck Ribéry toppt sie alle und würde es vielleicht sogar mit allen drei auf einmal aufnehmen. Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 7:4 für Bayern. © dpa
Roberto Hilbert (VfB): In der Meistersaison war er der Senkrechtstarter und Wirbelwind auf der rechten Seite, danach fiel er in ein Tief. Der VfB-Trainerwechsel scheint ihm aber gut getan zu haben, unter Markus Babbel zeigt er aufsteigende Form. © dpa
Bastian Schweinsteiger (FC Bayern): Bei ihm ist noch Luft nach oben, wie sich in den Testspielen zeigte. Wenn er seine Form der Hinrunde zum Pflichtspielstart wiederfindet, steckt er jedoch einen Hilbert in die Tasche. Punkt für Bayern. 8:4 für Bayern. © dpa
Mario Gomez (VfB): Dem FC Bayern ist die kolportierte Ablöse von 30 Millionen Euro zu hoch. Natürlich dürfte er da extra motiviert sein und beweisen wollen, dass er jedes Geld der Welt wert ist. © dpa
Luca Toni (FC Bayern): Spaghetti-Bomber gegen Spätzle-Kanone. Wenn zwei derartige Top-Stürmer aufeinandertreffen, kann es eigentlich nur ein Ergebnis geben: Unentschieden. 9:5 für Bayern. © dpa
Ciprian Marica (VfB): Gut für Bayern: Cacau, der den Rekordmeister im April 2007 im Alleingang abgeschossen hatte, fällt wegen einer Nierenkolik aus. Seinen Platz dürfte der Rumäne Ciprian Marica einnehmen, der wieselflink ist, aber die Erwartungen beim VfB noch nicht restlos erfüllen konnte. © dpa
Miroslav Klose (FC Bayern): "Miro" hat sich in der Hinrunde in unnachahmlicher Art aus seinem Tief gearbeitet und erzielt wieder Tore wie am Fließband. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 10:5 für Bayern. © dpa
Die Bank (VfB): Wen kann Markus Babbel noch bringen, um dem Spiel eine Wende zu geben? Der VfB ist in der Breite nicht überragend aufgestellt, das hatte bereits Ex-Trainer Armin Veh kritisiert. Alternativen wären etwa Khalid Boulahrouz in der Defensive oder Arthur Boka (Foto) für die Außenbahn. © dpa
Die Bank (FC Bayern): Auch wenn Daniel van Buyten, Toni Kroos und Lukas Podolski (Foto) ausfallen: Jürgen Klinsmann hat noch genügend Alternativen. Tim Borowski und Hamit Altintop warten auf ihre Chance, ebenso Neuzugang Landon Donovan, der sich in den Testspielen treffsicher ins Team einfügte. Punkt für Bayern. Endstand: 11:5 für Bayern. © dpa
Wie immer gilt natürlich: Wichtig ist aufm Platz. Anpfiff in der Mercedes-Benz-Arena zu Stuttgart ist um 20:30 Uhr, das ZDF überträgt live. © dpa

“Es wir nicht leicht, aber wir tun alles, um zu gewinnen“, sagte Babbel vor dem prestigeträchtigen Fußball- Südgipfel. Um Bayerns überragenden Star Franck Ribéry zu stoppen, sei die ganze Mannschaft gefordert.

Quelle: DPA

Quelle: tz

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