Neuer Wirbel um Ribéry: "Er will zu Real Madrid"

Franck Ribéry fühlt sich nach eigener Aussage sehr wohl in München. Dennoch beschäftigen sich derzeit mehrere spanische Zeitungen mit einem möglichen Wechsel.
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Franck Ribéry fühlt sich nach eigener Aussage sehr wohl in München. Dennoch beschäftigen sich derzeit mehrere spanische Zeitungen mit einem möglichen Wechsel.

Gestatten: Franck Ribéry. Von Beruf Weltklasse-Wirbler. Auf dem Platz, natürlich, in der Bundesliga, beim FC Bayern, wo sonst. Wo sonst?

Im spanischen Blätterwald. Hier sorgt der Ausnahmefußballer seit gestern für mächtig Wirbel. Marca, die beliebteste Lektüre (ca. 2,5 Millionen Leser) des Landes widmete Ribéry das komplette Titelbild. „Madrid will ihn und er will auch“, schreibt das Blatt. Darunter das Zitat, das für Aufsehen sorgt. In Riesenlettern wird Ribéry zitiert. „Me encanta el Real Madrid.“ Auf Deutsch: „Ich liebe Real Madrid, ich bin von Real begeistert, ich finde Real wunderbar.“ Jede dieser Interpretationen passt.

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Das Titelblatt legt die Worte Ribérys so aus, dass dies ein Augenzwinkern in Richtung Real sei. Außerdem wird verraten, dass Ribéry ganz oben auf der Liste steht, falls der Transfer mit Cristiano Ronaldo nicht klappt. Weiter wollen die Spanier erfahren haben, dass Franz Beckenbauer bereits an einen Verlust des Superstars denkt.

Ist da also tatsächlich was im Busch?

Fakt ist: Derzeit fühlt sich Ribéry in München wohl. Allerdings wächst mit jeden Gala-Auftritt die Gefahr, dass die Großklubs aus England, Spanien oder Italien ihre restlichen Millionen zusammenkratzen. Und die Bayern sind alarmiert.

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Anfang Dezember trafen sich die Bosse auch deshalb mit Ribéry zum Mittagessen, um ihre Wertschätzung zu bekunden. Bayern-Boss Rummenigge sagte: „Ribéry ist unverkäuflich.“ Schönen Gruß an alle Ribéry-Jäger.

Auch das in Barcelona situierte Blatt Sport greift die Aussagen auf. Allerdings hebt das katalanische Blatt Ribérys Vergleich mit Messi hervor („Wir spielen ähnlich“). Laut Sport „träumt Ribéry“ natürlich davon „beim FC Barcelona zu spielen“.

Auf und neben dem Platz. Was Ribéry auch macht, es hat Gewicht. Ähnliches gilt für Luca Toni. Der verrät der Gazzetta dello Sport. „Bei Bayern fühle ich mich wie zu Hause. Sie umsorgen mich. Umso mehr, wenn ich nicht treffe oder verletzt bin“, so der 31-Jährige. Toni würde „alles tun, um als Italiener mit Bayern im Champions-League-Finale von Rom zu stehen.“ Von Weggang keine Rede. Toni: „Wenn man mich nicht wegschickt, bleibe ich.“ Und noch ein Lob: „Wir haben den Ausweg gefunden, weil wir wissen, dass Klinsmann ein guter Mann ist. Wir sind einzigartig, können jeden besiegen.“

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Quelle: tz

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