Müller: „Es geht mir selbst fast zu schnell“

Thomas Müller (links) bejubelt den Führungstreffer gegen Freiburg
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Thomas Müller (links) bejubelt den Führungstreffer gegen Freiburg

München - Thomas Müller ist der Mann der letzten Wochen bei Bayern. Derzeit läuft es beim Youngster so gut, dass er sich fast selbst bremsen muss, vor allem in Sachen DFB-Team.

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Der Mann, über den alle reden und der nun, nach 316 Minuten, den Torfluch der Bayern beendete. Egal was Müller macht, es gelingt ihm. So was nennt man einen Lauf. „Ich habe halt richtig gestanden. Im Moment läuft’s bei mir eben, das sieht ja jeder. Und ich versuche einfach, es so lange wie möglich laufen zu lassen“, sagte Müller hinterher zur tz.

Müller – derzeit der Mann mit dem goldenen Füßchen. „Das Tor war ein Supergefühl, weil es der Befreiungsschlag für die Mannschaft war. Aber da haben ja auch andere mitgewirkt: Miro hat sich vorher super eingesetzt, Luca ein bisschen Pech im Abschluss und ich hab ihn dann halt gemacht“, meint der Knipser. Und Müller hat im Moment sogar so viel Glück, dass selbst der Gegner seine Vorlagen verwertet – wie beim 2:0-Eigentor von Du-Ri Cha. Müller scherzhaft: „Ich habe den Du-Ri in der Lücke gesehen – und der hat ihn dann eiskalt reingemacht.“ Wenn es läuft, dann läuft es eben.

Und das unter den Augen von Bundestrainer Jogi Löw, der Müller ja bereits auf seinem Zettel hat. „Schön, dass er das Tor geschossen hat. Aber es ist jetzt noch zu früh zu sagen, ob ich ihn für die nächsten Spiele nominieren werde. Da möchte ich die nächsten Wochen abwarten“, sagte Löw nach dem Spiel der tz. „Dass mich der Bundestrainer im Auge hat, spornt mich noch mehr an. Ich will bei Bayern noch mehr zeigen, damit ich für die Nationalmannschaft vielleicht irgendwann in Frage komme“, meint Müller und hat Verständnis dafür, dass Uli Hoeneß der Trubel um ihn manchmal zu viel wird. Müller: „Ich kann das verstehen. Es sieht ja jeder, dass das gerade sehr schnell geht, ich bin ja erst zehn Spiele dabei. Das geht mir selber fast schon zu schnell. Ich versuche einfach, damit klar zu kommen, meine Leistung zu stabilisieren – und wenn das klappt, kommt alles andere von selbst.“

JJ

Quelle: tz

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