Micho: Sein zweites Eigentor als Initialzündung

Martin Demichelis machte auch gegen Frankfurt wieder einen guten Job in der Verteidigung, trotz seines Eigentores.
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Martin Demichelis machte auch gegen Frankfurt wieder einen guten Job in der Verteidigung, trotz seines Eigentores.

Frankfurt - Der Blick ging flehend in Richtung Himmel – aber den schnellsten Zuspruch bekam Martin Demichelis von seinem „Opfer“.

Torwart ­Michael Rensing tröstete den Argentinier nach dessen Eigentor und auch Kapitän Mark van Bommel kam sofort und munterte den Abwehrmann auf. Kein Wunder, dass der Mann Trost brauchte: Nach dem Klops gegen Lyon war es schon sein zweiter Treffer ins eigene Gehäuse.

In der 55. Minute machte sich Micho diesmal sein bis dahin solides Spiel kaputt. Er grätschte in eine aufs Tor gezogene Flanke, Rensing konnte nur noch dem abgelenkten Ball hinterherschauen.

Bis zu diesem Moment aber hatte Demichelis abgeräumt, den Frankfurtern keinen Raum zum Atmen gelassen und sich sogar mit einigen Vorstößen versucht.

Aber nach dem Spiel wurde Michos Aussetzer dann zur Initialzündung umgedeutet. „Wichtig war die Reaktion, die wir nach dem Eigentor gezeigt haben“, sagte Bayerns Mittelfeldspieler Tim Borowski. Er hatte gerade in dieser schwierigen Situation gesehen, wozu die Bayern in der Lage sind – und woran das liegt: „Es hat sich gezeigt, dass wir ein Team sind, das auf dem Platz Gas gibt.“ Wozu so ein Eigentor alles gut sein kann…

Frankfurt - FC Bayern: Die Spieler in der Einzelkritik und weitere Bilder der Partie

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Quelle: tz

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