Gibt's für Bayern doch noch einen Titel?

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Mario Gomez kämpft um die Torjägerkanone

München - In Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal wird es für den FC Bayern nichts mit dem Titel. Doch Mario Gomez kann immerhin noch eine Art Trostpreis nach München holen.

So verkehrt läuft manchmal der Fußball… Letztes Jahr zauberte sich der FC Bayern noch zu zwei Titeln und ins Finale der Champions League, während 30-Millionen-Euro-Zugang Mario Gomez meist nur draußen saß. Dieses Jahr muss der Rekordmeister alle Titelhoffnungen vorzeitig begraben – und für den Nationalstürmer läuft es wie am Schnürchen! Jetzt ist sogar erstmals die Torjäger-Kanone greifbar, Gomez führt die Liga mit 19 Buden an. Auf die Frage der tz, wo die Trophäe hinkommen könnte, sagt er nur scherzhaft: „Das sehen wir dann. Ich habe aber noch ein bisschen Platz zu Hause!“

Das Problem: Die bittere Gesamtlage überschattet den persönlichen Erfolg des Angreifers. Zuletzt erklärte er bereits, dass er die Kanone lieber „gegen zwei Mannschaftspokale eintauschen“ würde. Dabei winkt dem ehemaligen Stuttgarter in den letzten Spielen noch eine weitere, richtig dicke Bestmarke: Gomez kann noch in dieser Spielzeit sein 100. Bundesliga-Tor erzielen! Bislang stehen aus seiner Zeit beim VfB und den Bayern 92 Treffer zu Buche – die Schallmauer ist in sieben Spielen also durchaus zu durchbrechen.

Dass er die Form dazu hat, steht außer Frage. Auch in der Champions League traf Gomez in acht Spielen achtmal, zudem gelangen ihm in den letzten drei Länderspielen zwei Tore. Tendenz in allen Bereichen: Gomez trifft wie früher! Die Frage ist: Warum hat es dann noch nie zum Torschützen-König gereicht? Schon in der Saison 2007/2008 war Gomez mit 19 Toren in der Region der Besten, damals machte ein gewisser Luca Toni gleich 24 Tore. Nur eine Saison später knackte Gomez diese Marke und erzielte ebenfalls 24 Treffer – diesmal waren die Wolfsburger Grafite (28 Tore) und Dzeko erfolgreicher (26). Nach der verhältnismäißg schwächeren Saison letztes Jahr, als der Bayern-Stürmer zehnmal einnetzte, soll es nun endlich klappen – auch wenn wieder ein anderer ganz vorne mitmischt: Papiss Cissé. Der Freiburger hat 18 Treffer auf dem Konto. „Wenn einer bei Freiburg so oft trifft, muss er ein sehr guter Stürmer sein“, sagt Gomez. Von den 100 Toren ist er aber noch etwas weiter entfernt…

mic, ta

Quelle: tz

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