Magaths Seitenhieb: „Gala“ statt tz?

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Felix Magath.

München - Am Sonntagabend war Schalke-Trainer Felix Magath zu Gast in der Sendung Sportclub im Norddeutschen Fernsehen.

 Moderator Reinhold Beckmann sprach den ehemaligen Bayern-Coach auf sein Interview mit der tz am Freitag an. „Sie haben da gesagt, dass die Bayern im Moment keine Ausnahmemannschaft sind und dass die Dominanz derzeit weg ist. Hat die Bayern-Spieler das so beeindruckt, dass sie dann gleich in Mainz so Fußball gespielt haben?“

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Trotz der Umarmung in Bielefeld: Jürgen Klinsmann muss gehen, auch Manager Uli Hoeneß trug die Entscheidung mit. Die tz zeigt, wie das Verhältnis von Hoeneß zu seinen bisherigen Trainern war. © sampics
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Pal Csernai: Hoeneß war noch ein Neuling. Dass Csernai 1983 drei Spieltage vor Schluss entlassen wurde, war weniger seine Entscheidung als die von Präsident Willi O. Hoffmann. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Reinhard Saftig: Interims­trainer für drei Spiele. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Udo Lattek: Lattek holte Hoeneß als 18-Jährigen zu den Bayern, sie hatten daher fast eine Vater-Sohn-Beziehung. Latteks Vertrag nicht zu verlängern, fiel Hoeneß schwer. © AP
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Jupp Heynckes: Eine echte Männerfreundschaft. Ihn zu feuern, war für Hoeneß „die schwerste Entscheidung meines Lebens“. Er tat es dennoch – zum Wohle des Vereins. Jetzt holt Hoeneß ihn zurück. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Sören Lerby: Mit dem Dänen geriet Bayern in Abstiegsgefahr, Hoeneß musste reagieren. Das Verhältnis zu Lerby war normal, ihn zu feuern fiel ihm nicht wirklich schwer. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Erich Ribbeck: Ribbeck galt als Beckenbauer-Freund, Hoeneß fand keinen besonderen Draht zu ihm, der „Sir“ zeigte zu wenig Emotionen. Präsident Scherer übernahm den Rauswurf. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Franz Beckenbauer: Beckenbauers Fleiß imponierte Hoeneß, der Kaiser war bei beiden Engagements nur als Feuerwehrmann gedacht, musste daher nicht gefeuert werden. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Giovanni Trapattoni: Traps freundliches Wesen, seine liebenswerte Art mochte auch Hoeneß. Da beide Seiten wussten, dass es keine Zukunft geben würde, trennte man sich einvernehmlich. Ein Rauswurf wäre Hoeneß schwergefallen. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Otto Rehhagel: Wurde von der Mannschaft abgesägt, Hoeneß musste reagieren. Einen besonders innigen Draht hatten beide ohnehin nicht zueinander. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Ottmar Hitzfeld: Hitzfelds natürliche Autorität, sein gewinnendes Wesen und seine Ehrlichkeit kamen bei Hoeneß gut an. Hoeneß wollte Hitzfeld nicht rauswerfen, konnte aber seine Verträge beide Male nicht verlängern. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Felix Magath: War Hoeneß zu wenig kommunikativ, das Verhältnis blieb distanziert-professionell. Der Rauswurf fiel ihm dennoch schwer, weil sich Magath immer korrekt verhielt. (Texte: jj) © dpa

Magath antwortete mit einem subtilen Seitenhieb auf die Bayern-Profis: „Ich weiß nicht, ob die das wirklich gelesen haben. Die stehen normal mehr auf die Gala.“ Das Hochglanzblatt über die Schickis und Mickis dieser Welt…

tz

Quelle: tz

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