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Kommentar

Warum die Bayern-Saison falsch bewertet wird

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Bayern-Trainer Niko Kovac musste in dieser Saison viel einstecken.

Beim FC Bayern wird über Trainer Niko Kovac diskutiert. Dabei spielen die Münchner eine sehr gute Saison - aus drei Gründen. Ein Kommentar.

München – Sportdirektor Hasan Salihamidzic verkündete jüngst, dass die Saison des FC Bayern eine „2 +“ verdient hätte, sollte das Double geholt werden. Der Gewinn von Meisterschaft und Pokal wäre eine glatte „1“ im Zeugnis vom chronisch unterschätzen Niko Kovac. Dafür gibt es drei Gründe. 

Grund eins: Der Gewinn des Doubles wird zu wenig geschätzt. Selbst der als Messias und Heilsbringer umjubelte Jupp Heynckes konnte im vergangenen Jahr „nur“ die Meisterschaft auf den Rathausbalkon am Marienplatz präsentieren. Viele kritisieren das Ausscheiden im Champions-League-Achtelfinale unter Kovac. Der FC Bayern ist nicht gegen irgendwen ausgeschieden, sondern gegen Jürgen Klopps überragenden FC Liverpool. 

Champions-League-Aus der Bayern - aber gegen absolutes Topteam

Eben jener FC Liverpool, der trotz einer Fabel-Spielzeit nicht den nationalen Titel holen konnte. Außerdem feierte selbst der FC Bayern München nicht jedes Jahr das Double, zuletzt gelang es ihm 2016. Vor drei Jahren. 

Andreas Knobloch kommentiert die Lage beim FC Bayern vor dem „Double-Finale“.

Grund zwei: Während der FC Bayern die vergangenen Spielzeiten schon fast an Silvester als sicherer Meister feststand, wird dieses Jahr erst der letzte Spieltag die Entscheidung bringen. Aber was ist daran schlimm? Falls Bayern gegen Frankfurt gewinnt, werden sie mit 78 Punkten Deutscher Meister. Die möglichen 78 Punkte kommen nicht an die letzten drei Über-Saisons (84, 82, 88 Punkten) heran, sind aber doch eine sehr gute Ausbeute. Von 1995/1996 bis 2010/2011 holte kein Meister mehr als 78 Punkte. Und da waren Spielzeiten dabei, in denen nicht am Marienplatz gefeiert wurde, sondern in Dortmund, Kaiserslautern, Bremen, Stuttgart oder Wolfsburg. 

Umbruch beim FC Bayern: Neue Hoffnungsträger, alte Stars

Grund drei: Der aus der Führungsetage so oft zitierte Umbruch wurde ausgerechnet in Niko Kovacs erster Saison vollzogen. Der Trainer musste ohne Millionen-Transfers auskommen und stattdessen auf Hoffnungsträger wie Leon Goretzka und Serge Gnabry setzen. Die entwickelten sich unter Kovac prächtig. Gleichzeitig moderierte er das letzte Bayern-Jahr der Altstars Arjen Robben und Franck Ribéry, während er auch angebliche Unruhestifter wie James Rodriguez einigermaßen in Griff bekam. 

Außerdem kämpfte Kovac mit äußeren Umständen wie den Rauswurf von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller aus der Nationalmannschaft, stemmte sich gegen heftige Kritik von selbst ernannten Experten und blieb bei Sticheleien aus der Führungsetage ruhig (Karl-Heinz Rummenigge: „Niemand hat eine Jobgarantie“). Das Absurde an dieser Bilanz ist, dass Kovac, der bewiesenermaßen Erfolg hat, wohl selbst mit einer „1“ im Zeugnis um seine Versetzung bangen muss. 

ank

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