Klose soll "jetzt mal explodieren"

Miroslav Klose nach einer vergebenen Torchance. So erleben ihn die Bayern-Fans derzeit öfter, als ihnen lieb ist.
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Miroslav Klose nach einer vergebenen Torchance. So erleben ihn die Bayern-Fans derzeit öfter, als ihnen lieb ist.

Miroslav Klose darf sich trotz seiner anhaltenden Formkrise in der Nationalmannschaft und beim FC Bayern noch immer als Stammkraft fühlen.

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Seit 604 Minuten ohne Bundesligator – da kann man schon mal das Wort „Formtief“ in den Mund nehmen. Aber der Unterstützung seines Vereins kann er sich trotzdem sicher sein. „Wir alle glauben an ihn“, bekräftigte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im kicker. „Wir schützen unseren Spieler. Miro weiß, dass er sich auf uns verlassen kann.“ Allerdings ist auch Rummenigges Geduld nicht endlos: „Miro muss natürlich besser spielen, da sind wir uns alle einig. Er muss die Dinge auf dem Platz beweisen und sich reinhauen“, erklärte er.

Der 30-jährige Klose läuft seit Beginn dieses Jahres seiner Form hinterher, sein letzter Bundesliga-Treffer für die Bayern datiert vom 1. März beim 1:0-Auswärtssieg gegen den FC Schalke. Schon ganz schön lange her… Aber trotzdem – auch Joachim Löw steht weiter zu Miro Klose: „Ich sehe, dass ihm einige Prozent fehlen“, muss allerdings auch Löw erkennen. „Aber wenn er wieder die weiten Wege gehen kann, wird er treffen und als Vorbereiter glänzen“, sagte der Bundestrainer der Bild. Klose müsse dies aber „bald schaffen und nicht erst in weiter Ferne“, schloss der 48-Jährige an.

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Er habe vor dem Länderspiel gegen Belgien (2:0) länger mit dem Stürmer gesprochen, berichtete Löw. Kloses derzeitige Probleme sieht der Bundestrainer vor allem körperlich begründet. Hier müsse er wieder auf ein hohes Niveau. „Ich glaube an Miro Klose. Doch ich erwarte von ihm eine Leistungssteigerung, er muss jetzt mal explodieren“, betonte der Bundestrainer mit Hinweis auf die nachdrängenden Spieler im DFB-Team wie den Stuttgarter Mario Gomez oder den Leverkusener Patrick Helmes.

Noch sieht Löw allerdings keine Gründe, um Klose für die beginnende WM- Qualifikation am 6. September in Liechtenstein und vier Tage später in Finnland eine Länderspiel-Pause zu verordnen oder um ihn ins zweite Glied zu versetzen. „Auch Miro wird an seinen Leistungen gemessen. Aber wenn er fit ist, hat er eine unglaubliche Ausgeglichenheit“, bemerkte der Bundestrainer. Am Freitag wird er seinen 20- bis 22-köpfigen Kader für das Abschiedsspiel von Oliver Kahn am kommenden Dienstag sowie die beiden WM-Qualifikationsspiele benennen. Klose wird also sicher dabei sein.

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Quelle: tz

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