tz-Experten-Kolumne

Auge: Rotation könnte das Zünglein sein

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Klaus Augenthaler gratuliert dem FC Bayern

München - In seiner tz-Expertenkolumne gratuliert Klaus Augenthaler dem FC Bayern. Der Trainer glaubt zu wissen, was in dieser Saison für den deutschen Rekordmeister spricht.

Zuerst mal Gratulation an den FC Bayern. Vier Dreier in der Bundesliga, dazu der Sieg gegen Valencia – das nenne ich einen gelungenen Saisonstart. Trotzdem: Jetzt schon wieder von einem Alleingang Richtung Meisterschaft zu schwafeln, sollte sich mit Blick auf die vergangene Saison von selbst verbieten. Damals hatte Bayern nach sieben Spieltagen acht Punkte Vorsprung auf Dortmund, am Ende waren es acht Zähler Rückstand. So lange ist das doch auch noch nicht her.

Wenn sich nach diesen ersten paar Spieltagen überhaupt schon was sagen lässt, dann vielleicht, dass Bayern mit dem verbreiterten Kader einen Vorteil gegenüber dem BVB haben könnte. Ich weiß nicht, ob die Freude der Reservisten bei den Toren aufgesetzt ist, aber bislang ist die Rotation der sichtbarste Unterschied zur letzten Saison, das könnte am Ende das Zünglein sein. Eine gravierende Schwäche sehe ich im Bayern-Kader nicht. Klar, die Abwehr war noch keiner großen Belastungsprobe ausgesetzt, aber vielleicht sind das Mittelfeld und der Angriff ja wirklich so ballsicher, dass da schon das Meiste abgehalten wird. Bei Dortmund muss man abwarten. Letztes Jahr sind sie ja auch erst durchgestartet, als in Europa schon alles zu spät war.

Klaus Augenthaler

Quelle: tz

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