Unfairer Vergleich

Bayern-Stars mit Wettrennen auf der Straße? Joshua Kimmich und Serge Gnabry mit bester Laune

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Haben auch auf dem Platz oft viel zu Lachen: Serge Gnabry (r.) und Joshua Kimmich (2.v.l.).

Der FC Bayern ist am Samstag in der Bundesliga gegen Schalke 04 gefordert. Joshua Kimmich scheint in Form zu sein - wie ein Video von Serge Gnabry beweist.

Update vom 22. August 2019: Beim FC Bayern München herrscht wieder Betrieb. Nach der Sommerpause hat der Rekordmeister die neue Saison eröffnet - mit gemischten Gefühlen. Im Supercup gab es eine Pleite gegen Dortmund, im DFB-Pokal einen Sieg über Cottbus und zum Bundesliga-Auftakt ein Remis gegen Hertha BSC.

So ist es zum Start eine ausgeglichene Bilanz, wenn man nur nach den Ergebnissen geht. Klar, dass man bei den Bayern immer gewinnen will. Diesen Siegeshunger demonstrierte nun Joshua Kimmich. Am Donnerstagvormittag lieferte er sich offenbar ein Wettrennen mit Teamkollege Serge Gnabry.

Joshua Kimmich tritt in die Pedale - und überholt Serge Gnabry im Auto.

Kurios: Kimmich saß dabei auf dem Fahrrad, Gnabry war hinter dem Steuer seines Autos. Letzterer postete eine Instagram-Story von der Aktion. Darauf zu sehen: Ein bestens gelaunter Kimmich mit vom Fahrtwind zerzausten Haaren. Gnabry markierte seinen Teamkollegen in der Story und postete lachende Smileys.

Der Verteidiger zog auf seinem Drahtesel schließlich an Gnabry vorbei - so wie auf dem Platz, wenn sich Kimmich in der Offensive beteiligt und sich sein Vordermann auf dem rechten Flügel fallen lässt. Gnabry ist auf Instagram ohnehin sehr aktiv. Zuletzt sorgte ein Foto für Wirbel. Bekommen er und Kimmich nach Michael Cuisance und Philippe Coutinho möglicherweise noch einen neuen Kollegen? Offenbar sind die Münchner weiter an Marc Roca interessiert. Im Gegenzug könnten Renato Sanches und Jerome Boateng den FC Bayern noch im Sommer verlassen. Trainer Niko Kovac wird auf der PK vor der Partie gegen Schalke 04 sicher die ein oder andere Einschätzung abgeben.

FCB-Star Kimmich: „Das war der Knackpunkt in meiner Karriere...“

Erstmeldung vom 20. August 2019: München - Joshua Kimmich macht die beim VfB Stuttgart zu Beginn seiner Profi-Karriere ablehnende Haltung ihm gegenüber für seinen heutigen Ehrgeiz verantwortlich. „Überall bekam ich zu hören: „Du bist zu klein, du bist zu schmächtig.“ Aber für meinen Körperbau kann ich nicht viel“, sagte der 42-malige Nationalspieler dem am Donnerstag erscheinenden Magazin 11Freunde

„Viel von meinem Antrieb und meiner Motivation rührt aus dieser Zeit.“ Kimmich wechselte 2013 mit 18 Jahren zu RB Leipzig und zog zwei Jahre später zum FC Bayern München weiter.

Bei seinen Stationen in Stuttgart und in Leipzig hatte der damalige Verteidiger zudem mit einer schmerzhaften Schambeinentzündung zu kämpfen, die sich zwischen drei und vier Jahren hinzog. 

Im Laufe seiner 114 Bundesligaspiele für den deutschen Rekordmeister sowie den Einsätzen für die Auswahlmannschaft wuchs Kimmich in eine Führungsrolle hinein.

Einen ähnlichen Weg wie Kimmich, könnte bald auch Timo Werner gehen. Angeblich soll ein Wechsel des Nationalspielers, der ebenfalls für den VfB Stuttgart aktiv war und inzwischen bei RB Leipzig spielt, zu den Bayern schon fix sein. 

Joshua Kimmich: Confed Cup 2017 war der Knackpukt in meiner Karriere

Als Knackpunkt betrachtet der 24-Jährige dabei den Gewinn des Confed Cups in Russland vor zwei Jahren. „Das war schon ein erster wichtiger Schritt, auch wenn der in Deutschland gefühlt nicht so wertgeschätzt wurde“, sagte Kimmich, „In den U-Mannschaften war ich immer hinten dran und sicher kein Anführer. Doch bei der WM 2018 war ich von den jüngeren Spielern noch derjenige mit den meisten Länderspielen.“

Im Hinblick auf die EM im kommenden Jahr nimmt der Defensivspezialist die Generation um seine Mannschaftskameraden Serge Gnabry oder Leon Goretzka in die Verantwortung: „Wir wollen unbedingt Titel holen“, fordert Kimmich, der in Teambesprechungen zu den Wortführern im Nationalteam zählt.

Vielleicht kommt 2020 noch ein weiterer junger Nationalspieler hinzu? Möglicherweise könnte Kai Havertz kommenden Sommer zum FC Bayern wechseln. Fest steht indes, dass Renato Sanches den Verein verlässt.

dpa/fs

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