Kein Einlass für Bayern-Fans

München - Am Freitagabend rollt der Fußball wieder: Die Bayern zum Rückrunden-Auftakt zu Gast in Mönchengladbach. Doch für rund 70 Bayern-Fans blieben die Tore in den Borussia-Park verschlossen.

Der Grund: Da diese Fans in der heimischen Allianz-Arena Stadionverbot haben, dürfen sie auch nicht in die Stadien bei Auswärtsspielen - gleiches gilt für etwa 70 Fans vom TSV 1860. Zum Start der Bundesliga-Rückrunde warnte Münchens Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer deshalb alle gewaltbereiten Fans: „Wer versucht, Gewalt ins Spiel zu bringen, erhält von der Polizei die rote Karte.“

Wie ernst es dem Präsidenten ist, belegen nackte Zahlen: In der Hinrunde 2011 nahmen die Beamten 252 gewaltbereite Fans fest. Ein Jahr zuvor waren es „nur“ 120. Auch die Zahl der Gewahrsamnahmen stieg drastisch: In der Hinrunde 2011 wurden 102 gewalttätige Fans aus dem Verkehr gezogen, ein Jahr zuvor waren es 16 Fans. Wegen der gewaltbereiten Fans muss der Polizeipräsident immer mehr Beamte bei den spielen in München einsetzen. Er fordert: „Diese Störer sollten die Polizeikosten bezahlen.“ Dazu wäre allerdings erst eine Gesetzesänderung nötig.

tz

Quelle: tz

Rubriklistenbild: © mis (Symbolbfoto)

Auch interessant:

Meistgelesen

FC Bayern: Transfer von südamerikanischem Außentalent? Salihamidzic mit erster Millionen-Offerte
FC Bayern: Transfer von südamerikanischem Außentalent? Salihamidzic mit erster Millionen-Offerte
Hat Nübel mit FCB-Transfer seine Karriere zerstört? Ex-FCB-Kapitän mit niederschmetternder Prognose
Hat Nübel mit FCB-Transfer seine Karriere zerstört? Ex-FCB-Kapitän mit niederschmetternder Prognose
Stimmen Sie ab! Wer war der beste FCB-Star beim Sieg über den BVB?
Stimmen Sie ab! Wer war der beste FCB-Star beim Sieg über den BVB?
Die Noten zum Bundesliga-Kracher: Ein Bayern-Star sticht gegen Dortmund besonders heraus
Die Noten zum Bundesliga-Kracher: Ein Bayern-Star sticht gegen Dortmund besonders heraus

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion