"Jetzt wollen wir an die Spitze"

Jürgen Klinsmann will jetzt an die Tabellenspitze.
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Jürgen Klinsmann will jetzt an die Tabellenspitze.

Frankfurt - Puuuh, nochmal durchschnaufen. Trainer Jürgen Klinsmann und Manager Uli Hoeneß klatschten sich gestern Abend nach dem 2:1-Sieg in Frankfurt erleichtert ab.

Drei Punkte erkämpft, am Schluss ein bisschen Glück gehabt, also die Mission erfüllt!

Klinsi: „Ich denke, wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, zwei oder drei Tore zu machen. Wir haben das Spiel klar beherrscht. Durch das Eigentor wurde die Lage zwar ein bisschen prekär – aber ich hatte keine Angst. Die Mannschaft ist jetzt so fit, die hat in die Hände geklatscht und gesagt: Jetzt drehen wir richtig auf.“ Sein Lob ans Team: „Es funktioniert richtig gut, nicht nur, was die Ergebnisse betrifft. Jetzt wollen wir an die Tabellenspitze!“

Frankfurt - FC Bayern: Die Spieler in der Einzelkritik und weitere Bilder der Partie

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Schon vor der Partie hatte der Trainer versprochen: „Wir gehen das natürlich sehr ernst an, weil wir uns auf die nächsten drei Punkte ausgerichtet haben, um uns in der Tabelle nach oben zu orientieren. Wir wollen den nächsten Schritt machen.“

Das hatte der Coach auch seinen Spielern klargemacht: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie sich alles abverlangen soll, um als Sieger vom Platz zu gehen.“

Gut, so weit hat das funktioniert. Aber in der Gesamtsicht heißt das noch nicht viel. Premiere-Experte Stefan Effenberg ordnete die Lage ein: „Ist jetzt alles super? Nein! Das wäre, wenn Bayern Erster wäre und von oben herabgucken könnte. Aber das ist nicht der Fall…“

Bayern ist Vierter, der Rückstand auf Tabellenführer Hoffenheim beträgt vier Punkte. Logisch: Das heißt für die Bayern weiterarbeiten! Effenberg: „Für Bayern München zählen nur Ergebnisse.“ Eine Ansage war dieses Spiel trotzdem! Denn, so Effe: „Jetzt weiß die Bundesliga, dass Bayern wieder da ist.“

Noch nicht so ganz da ist dagegen Lukas Podolski. Effenberg über den Stürmer: „Enttäuschend. Er wollte sein wahres Gesicht zeigen, aber das habe ich noch nicht gesehen.“

Weiterhin steht aber auch die Abwehr in der Pflicht. Effenberg: „Im Spiel nach vorne waren die Bayern immer gut, das sage ich schon seit eineinhalb Jahren. Probleme haben sie in der Defensive, im schnellen Umschalten von der Offensive auf die Defensive.“ Und vorn…? Effe: „Ribéry kommt wieder in seinen Rhythmus. Klose trifft jetzt ab und zu mal wieder.“ In der Tat – er traf auch gestern wieder…

Und wie genau funktioniert das? Ganz einfach: mit viel, viel Geduld. Mittelfeld-Mann Tim Borowski sagte: „Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen, das war wichtig. Ich freue mich riesig über den Sieg, besonders nach diesem schweren Start. Gut, dass man langsam sieht, dass wir hart gearbeitet haben. Das war eine wichtige Geschichte.“

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Quelle: tz

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