Jetzt offiziell: FC Bayern und VfB verhandeln über Gomez-Wechsel

Dieter Hundt während der Sendung in der ARD.
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Dieter Hundt während der Sendung in der ARD.

Der FC Bayern will Mario Gomez vom VfB Stuttgart holen. Was die tz vor anderthalb Wochen bereits exklusiv berichtet hatte, nimmt jetzt konkrete Formen an.

Am Freitag treffen sich die Verantwortlichen beider Klubs, um über die Modalitäten eines möglichen Wechsels (der 22-jährige Nationalstürmer steht bei den Schwaben noch bis 2012 unter Vertrag) zu verhandeln. Das verriet am Mittwochabend der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt in der ARD-Sendung Waldis WM-Club. „Die Bayern haben uns eingeladen, und wir haben angenommen“, erzählte Hundt, „unser Manager Horst Heldt fährt nach München“. Heldt bestätigte gestern zwar den Termin mit Bayern, dementierte aber den Ort des Treffens: „Das wird definitiv nicht in München stattfinden.“

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Interessanter ist eh der Preis. Hundt witzelte bei Hartmanns EM-Treff in Wien: „Mei, ich würde sagen, so wie sich Mario jetzt bei der EM gezeigt hat, müsste es eine dreistellige Millionensumme sein…“

Ganz schön g’schert, schließlich stand Gomez in den Vorrundenspielen reichlich neben der Spur. Keine Spur von Verärgerung beim Aufsichtsratsboss des VfB, dass die Bayern den besten Stuttgarter nach München holen wollen? Nein, solange die Ablösesumme stimmt. Und die bewegt sich natürlich nicht im dreistelligen Bereich, sondern dürfte laut Medienberichten bei etwa 35 Millionen Euro liegen. Hundt leidenschaftslos: „Wir müssen unternehmerisch denken.“

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte im Kicker von gestern das Interesse der Bayern an Gomez unmissverständlich bestätigt: „Bevor ein junger, hochtalentierter Spieler zu einem Klub ins Ausland wechselt, ist es doch normal, dass sich auch der FC Bayern damit beschäftigt.“

Rummenigge, der am Donnerstag bei Gesprächen in Brüssel die Anerkennung der Vereinigung Europäischer Fußball-Vereine (ECA) als Arbeitgeberverband erwirkte, betonte allerdings in der tz, dass ein Tauschgeschäft zwischen Gomez und Lukas Podolski nicht in Frage komme: „Lukas hat noch zwei Jahre Vertrag und wird nicht abgegeben.“

Mal abwarten, was passiert. Dann sind alle wahrscheinlich schon recht viel schlauer. Und die Stuttgarter vielleicht um etliche Millionen reicher.

Mario Volpe

Quelle: tz

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