Nach FCB-Abschied

Jerome Boateng: Wechsel zu ehemaligem Bayern-Trainer? Es winkt wohl ein XXL-Vertag

Nach zehn Jahren verlässt Jerome Boateng den FC Bayern, der Ex-Nationalspieler könnte in der kommenden Saison unter einem seiner ehemaligen Bayern-Trainer spielen.

München - Nach der feststehenden Meisterschaft des FC Bayern bleiben den Profis nur noch zwei Pflichtspiele bis zum Saisonende. Scheidende Stars wie David Alaba, Javi Martinez und Jerome Boateng werden ihre letzten Auftritte im Bayern-Dress absolvieren, ehe es zu den neuen Vereinen geht. Besonders bei Boateng ist die kommende Station noch ungewiss, wie ein französisches Fachmagazin schreibt, steht ein Wechsel zu einem Ligue-1-Topklub im Raum.

FC Bayern: Europäische Top-Liga lockt Boateng - er würde auf seinen Ex-Coach treffen

Wie France Football am Montagabend schrieb, soll die AS Monaco ein Auge auf den Innenverteidiger geworfen haben. Die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Niko Kovac sucht derzeit nach erfahrenen Leadern, die das Team anführen können. Dem Bericht zufolge seien die Monegassen sogar bereit, den 32-Jährigen längerfristig zu binden und ihn mit seinem geforderten Dreijahres-Vertrag auszustatten.

Angesichts der damaligen sportlichen Situation von Boateng unter Kovac beim FC Bayern wird sich der Defensivspieler jedoch große Gedanken machen, denn der Trainer setzte nicht unbedingt auf den Ex-Nationalspieler. In Monaco hätte Boateng andererseits keine großen Stars vor der Brust, sondern überwiegend unerfahrenere Spieler. Ein Neuanfang zwischen Kovac und Boateng in einer anderen Rolle wäre durchaus interessant, zumal sich die AS Monaco noch direkt für die Champions League qualifizieren kann.

FC Bayern: Keine voreiligen Entscheidungen bei Jerome Boateng - Berater will noch abwarten

Nach seinem Vertragsende bei den Bayern hat der Weltmeister keine Eile bei seiner Entscheidung über seinen künftigen Verein, wie Sport1 schreibt. Demzufolge sei sein Berater Damir Smoljan sogar bereit, bis nach der EM zu warten. Dass Boateng für das Turnier berufen wird, ist trotz der Kader-Aufstockung auf 26 Spieler eher unwahrscheinlich. Seit Oktober 2018 spielte er nicht mehr für die Nationalelf und stand seitdem weniger im Fokus als Thomas Müller, der kürzlich sogar von Jogi Löw kontaktiert wurde.

Auch für eine Rückkehr in die Premier League sei Boateng offen, wie Bild vor drei Wochen berichtete. Tottenham Hotspur wird ein Interesse am Noch-Bayern-Profi nachgesagt. Doch auch ein Wechsel in eine exotischere Liga ist nicht ausgeschlossen, schon in der Vergangenheit spielte Boateng bereits mit dem Gedanken, in die USA zu wechseln. (ajr)

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