Wie geht es weiter?

James Rodriguez:  Ritter von trauriger Gestalt - ohne Stammplatz und noch ohne neuen Klub 

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In Ritterrüstung zieht der Kolumbianer in einem Videospiel in den Kampf gegen den Krebs und für den guten Zweck.

Nach zwei Jahren als Leihspieler beim FC Bayern scheint die Zukunft für James Rodriguez aktuell ungewiss. Auch Real Madrid könnte wohl auf ihn verzichten. Gibt Juve dem Kolumbianer eine Chance?

Von der Lederhosen in die Ritterrüstung! Einen Tag nach der Doubleparty auf dem Rathausbalkon gab sich James in Kolumbien die Ehre, um gemeinsam mit seiner Stiftung ein Videospiel der ganz besonderen Sorte vorzustellen. In „Warrior Children“ kämpfen Kinder an der Seite von Superritter James gegen den Krebs, in der echten Welt kommen die Erlöse aus den Downloads ebenfalls der Krebshilfe zugute. 

James bei einer Veranstaltung seiner Stiftung mit krebskranken Kindern. 

Für den Noch-Bayer eine Herzensangelegenheit, in den kommenden Tagen geht es für den 27-jährigen Kolumbianer aber wieder um seine ganz persönliche Zukunft. 

James: Zu wenige Einsätze für den Edeltechniker

Gab er in München zuletzt immer wieder den Ritter der traurigen Gestalt, will sich James bei der Copa América (14. Juni bis 7. Juli in Brasilien, d. Red.) wieder ins Rampenlicht – und damit auf die Einkaufslisten der Klubs kicken. An der Säbener Straße betonte man zuletzt immer wieder, dass es keinen endgültigen Beschluss in der Personalie gebe. Man werde sich in naher Zukunft zusammensetzen und eine Entscheidung in beidseitigem Interesse finden. Wirft man einen Blick auf die jüngsten Einsatzzeiten des Edeltechnikers, der beim Pokalfinale trotz vollständiger Genesung seiner Wadenprobleme auf der Tribüne Platz nehmen durfte, wird jedoch schnell klar, dass der Spieler selbst keinesfalls an einer Weiterbeschäftigung beim Rekordmeister interessiert sein dürfte. 

FC Bayern will seine Leihgabe James vermutlich nicht halten

Es deutet alles darauf hin, dass sich der FCB die 42 Millionen Euro für die Kaufoption spart und James ab 1. Juli wieder ein Spieler von Real Madrid ist. Das Problem: Auch in der Hauptstadt Spaniens sieht die Zukunft nach der Rückkehr von Zinedine Zidane auf den Real-Trainerstuhl eher düster aus für den Social-Media-Star. Präsident Florentino Pérez meinte beim spanischen Radiosender Cadena COPE: „Es gibt noch keine Entscheidung. Ich weiß nur, dass Karl-Heinz Rummenigge gesagt hat, sie würden keine Geschäfte mit dem Spieler auf Kosten Real Madrids machen. Das finde ich gut und das ehrt ihn. Der FC Bayern ist einer der großen Freunde, die wir haben.“ Schließlich sind auch die Königlichen daran interessiert, das Geld für eine mögliche James-Operation selbst einzustreichen. 

Bei Juve könnte James wieder zur Hochform auflaufen

Nach einer Saison ohne Titel plant das weiße Ballett wieder die ein oder andere Großinvestition auf dem Transfermarkt, um kommende Saison die Jagd auf Henkelpott Nummer 14 anzugehen. Sollte also ein Klub mit mindestens 40 Millionen Euro um die Ecke kommen, ist davon auszugehen, dass Real James im Sinne der Refinanzierung neuer Stars zügig die Tür aufmacht. Geht es nach James-Berater Jorge Mendes, ist dieser Klub Juventus Turin. Dort könnte sein Klient an der Seite von Cristiano Ronaldo wieder zu dem Fußballritter werden, der er einmal war.

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