Manager und Vater dementieren gegenüber der tz

Hopp: Kroos zum KSC

Milliardär, Mäzen – und Meinungsmacher? Hoffenheim-Boss Hopp glaubt an ein Ausleihgeschäft von Toni Kroos zum KSC
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Milliardär, Mäzen – und Meinungsmacher? Hoffenheim-Boss Hopp glaubt an ein Ausleihgeschäft von Toni Kroos zum KSC

Supertalent? Deutsches Juwel? Edelreservist? Das alles passt zu Toni Kroos.

In der abgelaufenen Hinrunde kam Kroos nur siebenmal zum Einsatz, zweimal von Beginn an. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer sagt deshalb im kicker: „Es ist für Toni keine einfache Situation, auch nicht für Bayern. Ich kann den Bayern nichts vorschreiben, aber Kroos muss in der Bundesliga regelmäßig spielen.“

Doch plötzlich mischt sich auch Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ein. „Den Toni Kroos wird uns Uli Hoeneß jetzt nicht mehr geben. Ich nehme an, dass er ihn nach Karlsruhe verleihen wird. Das würde dem Jungen guttun, denn in München kommt er nicht zum Zug“, sagt Hopp in der Welt. Hoffenheim wollte Kroos und die Bayern verleihen ihn an Hoffenheim? Das ist ja ganz was Neues.

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„Es gibt kein konkretes Interesse an Toni Kroos und es gab auch keins. Wir haben uns mit dem Jungen nicht weiter beschäftigt“, sagt Hoffenheim-Manager Schindelmeiser der tz. Punkt eins wäre also geklärt. Und wie war das mit Karlsruhe? „Ich weiß nicht, wo Herr Hopp das her hat. Erstens müsste ich das wissen, zweitens müsste der Spieler das wissen. Da ist nichts dran. Ich glaube nicht, dass er dort hingeht“, sagt Tonis Vater Roland Kroos der tz. Klarheit, Teil zwei.

Bleibt die Frage, was aus Kroos in der Rückrunde wird. Roland Kroos: „Wir haben nicht die Möglichkeit der Entscheidung, die liegt beim FC Bayern. Es liegt am Verein und am Trainer, aus einem jungen deutschen Talent etwas zu machen. Toni will sich durchbeißen. Wir können nur hoffen, dass der Trainer in Zukunft Toni öfter die Möglichkeit gibt zu spielen. Er möchte das gerne beim FC Bayern machen und sich durchsetzen. Er hat aber auch kein Problem, über einen Umweg – auch im Interesse des FC Bayern – sich weiterzuentwickeln, auch über ein Ausleihgeschäft.“ Aber da machen die Bayern nicht mit. Boss Rummenigge sagte der tz: „Es gibt keinen Weg, dass der Spieler ausgeliehen wird.“ In Sachen Kroos scheint Hopp also nicht optimal im Bilde zu sein. Nichtsdestotrotz lobt er den Bayern-Manager. „Sein wahres Gesicht zeigt Uli Hoeneß, wenn er ehemalige Bayern-Spieler aus der Gosse holt. Wenn er St. Pauli hilft, über Schwierigkeiten hinwegzukommen. Er ist sozial eingestellt und ein absoluter Gewinn für den Fußball“, so Hopp in der Welt. Außerdem glaubt Hopp: „Einen Obasi würde Uli Hoeneß mit Handkuss nehmen, da bin ich ganz sicher.“

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Mit Kusshand würde auch jeder Klub Franck Ribéry nehmen. Und auch der Franzose schwärmt im kicker: „Klar gibt es Klubs, von denen man träumt: Real und Barcelona, Chelsea und ManU. Natürlich liebe ich Real, auch wegen der großen Tradition. Ich fühle mich in München wohl. Alles Weitere wird man später sehen.“

Im Übrigen meldet der Daily-Star, Bayern hätte über acht Millionen Euro für Chelseas Florent Malouda geboten. Kroos bleibt, Ribéry schwärmt. Und was gibt’s Neues in Sachen Podolski? Laut Corriere dello Sport buhlt der AS Rom um die Dienste des Abwanderungswilligen. Aber der geht wohl nach Köln, oder?

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Quelle: tz

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