Hoffenheimer Spott lässt Bayern kalt

Uli Hoeneß möchte so kurz vor Weihnachten nicht auf die Provokationen aus Hoffenheim eingehen.
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Uli Hoeneß möchte so kurz vor Weihnachten nicht auf die Provokationen aus Hoffenheim eingehen.

Die Herbstmeister aus Hoffenheim – auch im Sprücheklopfen sind sie gaaanz weit vorn.

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Schindelmeiser widmet Herbstmeister-Titel dem FC Bayern

Bei der Wahl Sportler des Jahres wurde die Rangnick-Truppe Zweiter und im ZDF vor Millionen TV-Zuschauern geehrt. Mit dabei: Hoffenheim-Manager Jan Schindelmeiser. Anstatt sich einfach nur zu freuen und sich für den Preis zu bedanken, nutzte Schindelmeiser das Licht der Öffentlichkeit, um dem FC Bayern einen spöttischen Weihnachtsgruß zu übermitteln.

Offensichtlich im Rausch der ersten großen Auszeichnung für die TSG und dem wertlosen Muster der Herbstmeisterschaft sagte Schindelmeiser: „Ich weiß, dass die Bayern gern Herbstmeister geworden wären. Wir widmen ihnen diesen Titel, weil für uns der Titel nicht so wichtig ist.“ Was war das denn?

Prompte Retourkutsche der Bayern? Weit gefehlt. Auf Nachfrage der tz wollten sich weder Manager Uli Hoeneß noch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zum Schindelmeiser-Spott äußern. Der Weihnachtsfrieden ist den Bayern-Bossen in diesen besinnlichen Tagen wichtiger, als sich auf süffisante und provozierende Äußerungen des Aufsteigers einzulassen. Sie sparen sich die Antwort für die Rückrunde.

Uli Hoeneß macht sich lieber Gedanken rund um sein Team. Bezüglich des Wechsel-Theaters um Lukas Podolski verrät der Manager dem kicker , er sehe „Hinweise, dass sich die Kölner bewegen.“ Schließlich könne der FC Bayern „bei den Angeboten anderer Vereine, viel höhere Preise erzielen.“ Die Forderungen gegenüber Köln seien deshalb „total korrekt“, lässt Hoeneß wissen. Und er vermutet „Wolfgang Overaths Ziel ist, ihn 2010 gratis zu bekommen; aber das macht Lukas nicht mit. Auch er hat inzwischen gemerkt, dass der Schwarze Peter nicht bei uns, sondern beim 1. FC Köln liegt.“

Gedanken macht sich Hoeneß natürlich auch über den potenziellen Poldi-Nachfolger Ivica Olic. „Ich kann mir gut vorstellen, dass er zum 1. Juli 2009 zum FC Bayern kommt. Er würde gut zu unserern Stürmern Toni und Klose passen. Er setzt seinen Körper gut ein, ist hungrig und wird sicher weniger Theater machen, wenn er drausßen sitzt“, sagt Hoeneß dem kicker.

mv

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Quelle: tz

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