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Nach Tattoo-Affäre: So schützt Heynckes Breno

Dieses Tattoo hat sich Breno trotz Krankschreibung stechen lassen

München - Auch nach dem abendlichen Ausflug ins Tattoo-Studio hat der FC Bayern weiterhin Geduld mit seinem Sorgenkind Breno. Trainer Jupp Heynckes beweist viel Einfühlungsvermögen.

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Breno: Neues Tattoo trotz Krankschreibung

Nein, eigentlich wollte Bayern-Trainer Jupp Heynckes nicht über seinen Brasilianer Breno reden. Immerhin steht für den FC Bayern ja am Freitagabend der Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Plan. Über einen einzelnen Spieler zu reden – das ist eigentlich nicht Heynckes´ Ding. Doch es war klar, nach der neuerlichen Eskapade des Problem-Brasilianers (tz berichtete) kam der Trainer gar nicht drumherum, über Breno zu sprechen. Eine spätabendliche Tattoo-Sitzung hatte der sich erlaubt – und das, obwohl er offiziell mit einer Grippe krankgemeldet war.

Für viele Bayern-Fans hat Breno den Bogen nun überspannt, Heynckes aber gab sich betont nachsichtig. „Natürlich ist das sehr unglücklich, dass der Junge das gemacht hat. Das darf normalerweise nicht sein. Nur ist es im Moment nicht der Zeitpunkt auf den Jungen einzudreschen“, sagte Heynckes in einem Tonfall, wie ein Großvater über seinen Enkel spricht, der einen Ball bei den Nachbarn ins Fenster geschossen hat.

Jupp schützt Breno!

Heynckes versucht, Verständnis für den Brasi-Star aufzubringen. „Er hatte erhöhte Entzündungswerte, aber es war ja nicht so, dass er bettlägerig war. Aber der Zeitpunkt ist natürlich sehr unglücklich, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ich habe schon mit ihm über die andere Geschichte gesprochen und werde jetzt Anfang der Woche wieder mit ihm sprechen, warum er so eine unglückliche Aktion durchgeführt hat“, sagte der Trainer nachsichtig. Breno kann sich wahrhaft glücklich schätzen, dass Heynckes im Alter so gelassen geworden ist. Man will sich gar nicht vorstellen, was van Gaal mit Breno angestellt hätte…

Heynckes aber hat Breno noch nicht aufgegeben: „Unser Psychologe Andi Kornmeyer hat sich immer um Breno bemüht und ist mit ihm im Gespräch. Ich persönlich habe auch sehr viel mit ihm gesprochen. Man sollte nicht auf ihn eindreschen, er braucht eher Hilfe und unsere Unterstützung.“ Auf der Nase herumtanzen lassen will sich aber auch Don Jupp nicht: „Wir im Klub haben sehr viel Verständnis und viel Geduld. Aber er darf es nicht überstrapazieren! Wir verurteilen das vonseiten des Klubs und der Verantwortlichen, ist doch klar.“ Und dabei geht es dem Coach nicht nur um die Tatsache, dass Breno krank geschrieben ist (auch am Donnerstag trainierte er nicht mit). Heynckes: „Normalerweise gehe ich davon aus, dass jeder so klug ist, sich nicht während der Saison tätowieren zu lassen.“ Für Breno gilt das offenbar nicht.

Aber wie schon gesagt, eigentlich wolle Heynckes nicht über Breno sondern über die Borussia reden. „Das wird nicht so einfach, die haben wenige Gegentore bekommen und sind sehr organisiert. Wir müssen uns auf einen heißen Kampf einstellen“, sagte Heynckes. Dass sich nun alle auf Marco Reus fokussieren, der am Ende der Saison eben gerade nicht zum FC Bayern, sondern nach Dortmund wechselt, passt Heynckes nicht. „Da ist ja nicht nur Marco Reus, die haben viele gute Spieler. Patrick Herrmann zum Beispiel ist ein großes Talent. Wenn er so weitermacht, wird er ein ganz großer Spieler werden“, sagt der Trainer. Da kommt es ihm gerade Recht, dass Bastian Schweinsteiger nach seiner Schulter-OP endgültig grünes Licht für sein Comeback gegeben hat. Denn zwei Pleiten gegen Gladbach in einer Saison – die will sich in München niemand erlauben.

Jan Janssen

Quelle: tz

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