Vor Sonntagsspiel

Hertha-Coach findet bemerkenswerte Beschreibung für den FC Bayern

Östersunds FK - Hertha BSC 1:0
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Hertha-Trainer Pal Dardai.

Bayern München hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti die Chance zur Wiedergutmachung. Gegner Hertha BSC stellt sich auf das Schlimmste ein.

Update vom 30. September 2017: Spitzenspiele waren die Begegnungen zwischen dem FCB und Berlin selten. Auch am 7. Spieltag treffen trifft der Drittplatzierte der Liga (München) auf den Neuntplatzierten (Hertha) mit fünf Punkten Unterschied. Wie Sie die Partie Hertha BSC Berlin gegen den FC Bayern live im TV und Live-Stream sehen, erfahren Sie hier.

Berlin - Fast alles dreht sich um die Nachfolge des geschassten Carlo Ancelotti, am Sonntag kann Bayern München zur Abwechslung aber wieder sportliche Schlagzeilen liefern. Ein souveräner Erfolg bei Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky), und der von Interimstrainer Willy Sagnol betreute Rekordmeister würde sich für die Länderspielpause etwas Ruhe für die Suche nach dem neuen Supercoach verschaffen. In Berlin stellt man sich bereits auf eine "Trotzreaktion" des Serienmeisters ein - und fürchtet eine Packung.

„Monsterkader mit Monsterspielern“

"Ob jetzt neuer Trainer oder alter Trainer: Bayern hat einen Monsterkader mit Monsterspielern. Wenn die einen guten Tag haben und die Balance finden, dann sind sie die beste Mannschaft auf der ganzen Welt", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Freitag: "Wir müssen uns auf unsere Spielweise konzentrieren, nur dann haben wir eine Minimalchance."

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich der FC Bayern nach einem Tiefschlag mit einer Leistungsexplosion zurückmeldet. Beim ersten Training unter dem früheren Profi Sagnol am Freitagnachmittag war die Stimmung an der Säbener Straße jedenfalls spürbar gelöst. Franck Ribery, einer der fünf Profis mit denen Ancelotti am Ende seiner nur rund 15-monatigen Amtszeit überkreuz lag, feixte mit Stürmerstar Robert Lewandowski unbeschwert wie lange nicht. Der sensible, aber bisweilen divenhafte Franzose gilt als Stimmungsbarometer im Münchner Starensemble.

Im Hintergrund laufen derweil nach Informationen von Sport Bild und Sportbuzzer schon die Gespräche mit Thomas Tuchel. Der 44 Jahre alte Trainer, dessen Fußballanschauung stark der des Ancelotti-Vorgängers Pep Guardiola ähnelt, wäre nach seiner geräuschvollen Entlassung bei Borussia Dortmund im vergangenen Mai sofort verfügbar. Angeblich hat Tuchel in den letzten Monaten hochdotierte Angebote aus China, Russland und der englischen Premier League ausgeschlagen, um für einen Klub vom Kaliber des FC Bayern zur Verfügung zu stehen.

Formal lassen sich die Bayern-Oberen nicht in die Karten gucken. "Wir werden jetzt alle Informationen sammeln und genau analysieren", betonte Sportdirektor Salihamidzic. Und dann? "Werden Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und ich in einen Raum gehen und erst wieder rauskommen, wenn wir uns einig sind", versicherte er. Und vor allem: "Wir sind keine Amateure, wir sind Vollprofis, wir werden die beste Lösung für den FC Bayern finden." 

sid

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