tz-Kolumne

Heinrich heute: Bairisch vs. Sächsisch

Uli Hoeneß
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Uli Hoeneß.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Hoeneß-Forderung.

Uli Hoeneß hat eine Deutsch-Pflicht für Spieler des FC Bayern gefordert. Und wir fragen uns: Warum nicht gleich eine gscheite Sprache lernen, also Bairisch? Es heißt ja FC Bayern München, und nicht FC Deutschland München. Eine Bairisch-Pflicht könnte zu großartigen Unterhaltungen führen. Carlo unzufrieden: „Es habt’s gspuit wia a bsuffans Waagscheidl.“ Darauf Joshua Kimmich, der noch in einem Alter ist, in dem man Fremdsprachen kinderleicht lernt: „De vo Arsenal, des san fei a koane Kniabiesler.“ Bairisch gilt nicht umsonst als der schönste deutsche Dialekt der Welt. Und wenn RB Leipzig anfängt zu sächseln, kann das entscheidende Sympathiepunkte für den FC Bayern bringen. Wobei, der Dosenklub spricht ja Austro-Sächsisch: „Ei verbibbsch, des is leiwand!“ Das will keiner hören. Oder, wie Renato Sanches sagen würde: „Da wennst ma ned gangst.“

Jörg Heinrich

Quelle: tz

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