Hat das Arabella Sheraton ausgedient?

Angeblich fühlen sich die Bayern-Stars im luxusiösen Arabella Sheraton nicht wohl.
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Angeblich fühlen sich die Bayern-Stars im luxusiösen Arabella Sheraton nicht wohl.

Der Traum von den Heimschläfern beim FC Bayern ist vorbei – schon seit Ende September.

In der Nacht vor einem Heimspiel ist beim FC Bayern seit einigen Wochen – genauer seit dem Champions-League-Duell gegen Lyon – wieder regelmäßig Disziplin statt Wohlfühlfaktor angesagt. Statt zu Hause schlafen die Stars wieder im Hotel. Auch vor dem 4:2-Heimspielerfolg gegen Wolfsburg bezogen die Bayern Quartier. Nach der Klinsmann’schen Revolution zum Saisonstart also wieder alles beim Alten? Nein! Denn die Mannschaft ist nicht mehr im lieb gewonnen Hotel Limmerhof untergebracht – und dagegen regt sich Widerstand! Kehren die Bayern zurück in ihr altes Hotel?

Komfort pur: Der Mannschaftsbus des FC Bayern - und wer wo sitzen darf

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629 statt 72 Zimmer, Prunk anstelle von Beschaulichkeit: Statt im beschaulichen Taufkirchen residieren die Bayern unter Klinsmann nun im Arabella Sheraton Grand Hotel. Jenem Hotel, in dem Jürgen Klinsmann am 11. Januar 2008 als neuer Bayern-Coach vorgestellt wurde. Von der Idylle geht’s für die Bayern Richtung Zentrum nach Bogenhausen. Im doppelten Sinne erstaunlich!

Zum einen schaffte Klinsmann vor Saisonbeginn eigenhändig den Hotel-Aufenthalt ab. Begründung: „Das sind alles erwachsene Menschen.“ Oder: „Jeder schläft zu Hause bekanntlich am besten.“ Aber der Trainer machte einen Rückzieher. Zum zweiten war es einst Klinsi selbst, der dafür sorgte, dass die Mannschaft im Limmerhof untergebracht wurde. In seiner Zeit als Spieler bei den Bayern (’95 bis ’97) rebellierte der Schwabe gegen die traditionelle, aber zu weit vom Olympiastadion entfernte Unterkunft am Tegernsee und sorgte für den Umzug nach Taufkirchen. Nun also die doppelte Wandlung, hin ins luxuriöse Sheraton.

Im Vier-Sterne-Plus-Hotel haben die Bayern eine gesamte Etage für sich. Doch Komfort sorgt nicht automatisch für Zufriedenheit. Die tz erfuhr aus Spielerkreisen: Ein Großteil der Mannschaft ist unglücklich über die neue Hotel-Wahl. Unter den Spieler gab es Gespräche – und eine Meinung überwiegt: Zurück in den Limmerhof! Der Grund: Im riesigen Sheraton tummeln sich auch zahlreiche Geschäftsleute und Fans in der Lobby oder in anderen Räumen. Autogramm-Wünsche, Fotos – normal kein Problem, in den Stunden vor einem Spiel aber störend. Statt Ruhe herrscht Rummel. Das fördert nicht gerade die Konzentration.

Wie wird Klinsmann entscheiden? Die Mannschaft plädiert für eine Rückkehr in ihr altes Hotel – damit es am Spieltag kein böses Erwachen gibt.

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Quelle: tz

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