Geht der Bale-Transfer jetzt ganz schnell? Zidane: „Der Klub arbeitet an seinem Abschied“

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Bayern lässt unzufriedenen Star trotz lukrativer Angebote nicht ziehen - Kovac wird deutlich

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"Das war ein schönes Wochenende für uns"

Gemischte Gefühle bei den Bayern nach Sieg über Schalke - Hoeneß zeigt sich dennoch zufrieden

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Uli Hoeneß (r.) mit Karl-Heinz Rummenigge.

Der FC Bayern nutzt die Gunst der Stunde und bringt sich vor dem Champions-League-Kracher beim FC Liverpool in der Liga in eine bessere Position. Richtig zufrieden sind die Münchner dennoch nicht.

München - Mit einem Fanschal in der Hand und einem Lächeln im Gesicht verließ Uli Hoeneß beseelt die Allianz Arena. "Das war ein schönes Wochenende für uns", sagte der Präsident von Bayern München auf seinem Weg zum Auto noch kurz. Serge Gnabry sprach gar von einer "super Woche für den FC Bayern".

Es war jedoch nur die halbe Wahrheit nach dem souveränen 3:1 (2:1) gegen einen harmlosen FC Schalke 04. Zwar nutzten die Münchner bei ihrer Aufholjagd den Ausrutscher von Borussia Dortmund diesmal eiskalt aus und verringerten den Abstand auf fünf Punkte, was Joshua Kimmich als "psychologisch enorm wichtig" einstufte. Doch zehn Tage vor dem Achtelfinal-Hinspielkracher in der Champions League beim FC Liverpool (19. Februar) wurden erneut einige Defensivprobleme der Bayern deutlich.

"Mein Bart wird immer grauer. Wir erklären und predigen es im Training immer wieder", sagte Trainer Niko Kovac bei Sky angesichts der oft dilettantischen Fehler im Abwehrverhalten schon leicht konsterniert.

Kimmich zieht ernüchterndes Fazit: „Das zieht sich durch die ganze Saison“

Auch Nationalspieler Kimmich war genervt. "Das zieht sich durch die ganze Saison. Wir müssen einen großen Aufwand betreiben, um ein Tor zu schießen, unsere Gegner dagegen kaum. Wir schenken zu viel her und lassen den Gegner zu Torchancen kommen, ohne dass er richtig im Spiel ist", moserte der Verteidiger, "das dürfen wir uns als FC Bayern nicht erlauben".

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Zumal es noch nicht gegen Starstürmer wie Mo Salah, Roberto Firmino oder Sadio Mane ging, sondern gegen den erst 18-jährigen Ahmed Kutucu. Doch der junge Schalker hatte bei seinem Ausgleich aus dem Nichts (25.) leichtes Spiel, da die Bayern-Abwehr einmal mehr zu weit aufgerückt war und stümperhaft verteidigte. Da müsse man eben "auch mal ein taktisches Foul ziehen, wenn man den Ball nicht erobern kann", schimpfte Kovac.

Weston McKennie, Jewgeni Konopljanka und Jeffrey Bruma hätten die nachlässigen Münchner bei weiteren guten Chancen noch viel empfindlicher treffen können. "Wir müssen kompakter stehen und daran arbeiten, die Fehler einzustellen", sagte deshalb David Alaba - ein Satz, der sich seit Wochen wiederholt.

Mit Rückenwind in die nächsten Spiele - Erst Schwaben, dann die Anfield Road

Anders war diesmal nur, dass es dank eines Eigentores von Bruma (12.) und der Treffer des starken Robert Lewandowski (27.) und Gnabry (57.) zum Sieg reichte, nachdem die Bayern in der Liga bisher schon fünfmal einen Vorsprung hergeschenkt hatten. Dass Dortmund beim 3:3 gegen Hoffenheim patzte, machte die Sache für die Münchner umso schöner. Zuletzt war der Abstand am zehnten Spieltag geringer gewesen (vier Punkte).

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"Das fühlt sich sehr gut an. Letzte Woche waren wir nicht da, heute waren wir da" betonte Kimmich, ohne euphorisch zu werden: "Es ändert nichts daran, dass wir weiter unsere Spiele gewinnen müssen." Es seien "noch immer viele Punkte", ergänzte Lewandowski, den Sportdirektor Hasan Salihamidzic als "echten Leader" hervorhob. Der FC Bayern müsse, so der Stürmer weiter, "fokussiert bleiben".

Auch Kovac warnte seine Stars mit Blick auf das mit Spannung erwartete Duell gegen Jürgen Klopps Reds an der Anfield Road vor weiteren Nachlässigkeiten in der Liga. Am Freitag (20.30 Uhr/Eurosportplayer), sagte der Bayern-Trainer eindringlich, "steht erst noch das Derby beim FC Augsburg an".

Kurios:  Schlimmer geht kaum: Sky-Moderatorin mit Live-Versprecher über FC Bayern – Keine Entschuldigung

SID


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