Zweiter Frühling in Italien

Ex-Bayern-Star als Matchwinner und Lichtgestalt - Presse und Mitspieler wegen „FR7“ aus dem Häuschen

Franck Ribéry (4. v. l.) wurde kürzlich Opfer eines Einbruchs - nun scheint die Welt in Florenz jedoch wieder in Ordnung zu sein
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Franck Ribéry (4. v. l.) wurde kürzlich Opfer eines Einbruchs - nun scheint die Welt in Florenz jedoch wieder in Ordnung zu sein.

Seit Sommer 2019 geht Franck Ribéry nicht mehr für den FC Bayern München auf Torejagd. Nach einem Tiefpunkt vor wenigen Wochen blüht der Angreifer beim AC Florenz auf.

  • Seit der Saison 2019/2020 geht Ex-Bayer Franck Ribéry für den AC Florenz auf Torejagd.
  • Sportlich läuft es für den früheren Münchner eigentlich gut - doch jetzt gibt es einen großen Schock.
  • Während seiner Abwesenheit wurde eingebrochen. Doch wenige Wochen später läuft es wieder.
  • Mehr zu diesem Thema gibt es in unserer App.

Update vom 20. Juli: Führt das vielleicht zum Umdenken bei Franck Ribéry, der nach dem Einbruch in sein Domizil (siehe unten) Wechselgerüchte befeuerte? Italienische Gazetten schwelgen nach einer gelungenen Vorstellung des früheren Angreifers von Bayern München in Superlativen. Der 37-Jährige war mit zwei Torvorlagen Wegbereiter des 2:0-Heimsieges des AC Florenz gegen den FC Turin. „Riberys Fußball ist reine Poesie. Mit seinen Assists beweist er, dass er zum Dirigenten dieser Mannschaft avanciert ist“, schrieb die Gazzetta dello Sport.

Dort erhielt der französische Ex-Bayer die Bestnote unter allen Spielern. „Ribery macht trotz seines Alters den Unterschied. Ribéry und Kollegen holten den ersten Heimsieg nach über sechs Monaten. FR7 beschert seiner Mannschaft eine Überraschung nach der anderen“, titelt die Corriere dello Sport in Anlehnung an Cristiano Ronaldo. „Die ganze Mannschaft wandelt auf den Spuren Riberys und gewinnt an Selbstbewusstsein. Er beschert der Mannschaft Licht und Strategie“, kommentierte Tuttosport. Auch die Teamkollegen schwärmen: „Franck ist ein Phänomen, eine Legende: Mit ihm spielen zu dürfen, ist eine Ehre“, urteilte Patrick Cutrone. Auch der einstige FCB-Flop Edson Braafheid äußerte sich nun zu Ribery und erklärte, was ihn als „großen Spieler" auszeichnet.

Franck Ribéry ausgeraubt: Ex-FC-Bayern-Star erwägt Flucht aus Italien

Ursprungsartikel vom 6. Juli 2020: 

Franck Ribéry, früherer Flügelstürmer beim FC Bayern München, ist in Florenz das Opfer von Einbrechern geworden. Der ehemalige Profi des deutschen Rekordmeisters veröffentlichte am Montag auf Twitter ein Video, in dem er durch sein verwüstetes Haus in der Toskana läuft. Nach eigener Aussage vermisst seine Frau Wahiba Ribéry Schmuck und mehrere Taschen. „Aber das ist nicht wichtig“, schrieb der 37-jährige Franzose dazu. „Zum Glück waren meine Frau und meine Kinder in München in Sicherheit.“ 

Der Kicker des AC Florenz, der zur Tatzeit mit seinem Team in Parma auflief (2:1-Auswärtssieg für den AC Florenz) deutete zudem seinen Abschied von seinem Arbeitgeber in der italienischen Serie A an: „Wie sollen wir uns hier jetzt noch wohlfühlen?“, fragte Ribéry und kündigte im gleichen Zuge „notwendige Entscheidungen“ an.

Ex-FCB-Star Ribéry ausgeraubt: Kriminalitätsrate in Italien ansteigend

Dass es die Räuber vermutlich nicht direkt auf den Ex-FCB-Kicker abgesehen hatten, darauf lässt die jüngste Entwicklung der Kriminalitätsrate schließen: Italienische Medien berichten, dass in dem Land nach dem Ende des Corona-Lockdowns die Kriminalität erheblich gestiegen sei. Im April 2020 seien in dem krisengebeutelten Land die Werte noch niedrig gewesen, hieß es etwa in der La Repubblica. Im Mai hätten sich dann die Zahlen für Diebstähle in Eigenheimen fast verdoppelt - auf 4500. Ähnlich sei die Tendenz bei Raubüberfällen.

Franck Ribéry selbst durchlebt in Florenz derzeit ein Wechselbad der Gefühle: Sportlich läuft es für den Franzosen eigentlich ziemlich gut, erst kürzlich bekam der Routinier angesichts einer überzeugenden Leistung gegen Lazio Rom ein Kompliment seines Trainers:

Ribérys früherer FCB-Kompagnon vollzieht unterdessen ein Comeback im Profifußball - Sein neuer Klub machte ihm ein kurioses Geschenk. Ein Foto von Bastian Schweinsteiger zieht unterdessen die Blicke vieler Betrachter auf sich - „geisteskrank“ sei dieses.

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