„Magath macht nur Show...“

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Uli Hoeneß beweist, dass er kraftvoll zubeißen kann.

München - Die gefräßigen Bayern – am Dienstag wurden sie von Uli Hoeneß persönlich verkörpert. Herzhaft biss der Manager bei der Bekanntgabe der Partnerschaft mit Burger King in einen Whopper.

 „Ich esse sehr gerne“, bekannte der 57-Jährige. Hoeneß verspeiste gut gelaunt das 837-Kalorien-Monstrum der Fast-Food-Kette, die ab September mit einem Restaurant in der Arena vertreten sein wird. Auch seine Spieler dürften sich ab und zu „einen Burger reinknallen“, so Hoeneß. „Nur Vegetarier können immer daran vorbeigehen. Aber die sind ja auch meistens schlecht gelaunt…“

Ganz im Gegensatz zum Manager. „Firmen suchen Marken wie den FC Bayern. Das merke ich gerade bei den Verhandlungen mit unserem Hauptsponsor“, erklärte Hoeneß: „Es wird keine Einschränkungen geben. Wir werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.“ Weiteres Indiz: Bis zum Winter sind alle Heimspiele ausverkauft. Das Geld fließt bei den Bayern. Einen neuen Vorstoß bei Manuel Neuer soll es in dieser Transferperiode – trotz der zufälligen Begegnung von Hoeneß und dem Keeper beim Waldfest in Ostin – nicht mehr geben.

 In der tz spöttelte Felix Magath über das Treffen: „Solche Dinge passieren in München . Der Jupp Heynckes saß ja auch ganz zufällig auf der Tribüne und war kurze Zeit später dort Trainer.“ Eine Aussage , die Hoeneß nicht auf sich sitzen lassen will. „Magath macht nur Show. Das weiß er doch auch“, kontert der Manager in der tz: „Bin ich denn schon einmal bei Verhandlungen erwischt worden? Wenn er mich kennt, weiß Felix, dass das Zufall war.“ Auch bei der Heynckes-Verpflichtung will er sich nichts nachsagen lassen: „Ich sage die Wahrheit. Das war bei Heynckes so, das ist jetzt bei Neuer so. Ich muss mich für nichts rechtfertigen.“

Über eine angebliche 46-Millionen-Offerte des FC Chelsea – Roman Abramowitsch soll laut Sun extra nach München kommen – kann Hoeneß nur lachen. „Für ein Bein?“, fragt der Manager angesichts des kolportieren Preises: „Es gab kein Signal von Chelsea. Das sind Ammenmärchen. Ob jetzt der Herr Abramowitsch oder der Kaiser von China nach München kommt: Wir sind nicht gesprächsbereit. Seit 15. Juli diskutieren wir Angebote nicht mehr. Und wir werden auch keinen Spieler mehr verpflichten.“

Die Partien will sich Hoeneß übrigens weiter von der Haupttribüne aus ansehen: „Ich habe unsere Fans unglaublich gerne. Aber in der Fankurve hätte ich keine Ruhe. Da müsste ich mitsingen, rauf und runter, La Ola machen – aber ich muss die Spiele als Angestellter ja auch beurteilen können.“

ta

Quelle: tz

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