Gewinner und Verlierer des Trainingslagers

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Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer des FCB-Trainingslagers?

München - Das Trainingslager der Bayern in Doha neigt sich dem Ende entgegen. Die tz macht den Check und stellt fest: Es gibt mehr Gewinner als Verlierer.

Es war irgendwie wie immer: Da hatten sich alle schon auf ein Unentschieden im letzten Test der Bayern gegen Al-Ahli Kairo eingestellt – und dann schossen die Bayern das Siegtor: 94. Minute, Olic zum 2:1 gegen den sechsfachen Afrika-Champion.

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Ein erfolgreicher Schlusspunkt eines äußerst positiven Trainingslagers. „Ich habe in meiner Laufbahn als Spieler und als Trainer noch nie so eine optimale Vorbereitung absolviert. Hier stimmt einfach alles, vom Hotel über die Trainingsbedingungen bis hin zum Klima“, sagte Trainer Jupp Heynckes in Katar. Aber wer sind die Gewinner des Trainingslagers? Wer die Verlierer? Die tz-Analyse:

Gewinner:

Franck Ribery:Er ist der größte Gewinner der Katar-Woche. In jedem Training war Franck richtig „on fire“, sprühte nur so vor Spiel- und vor allem Einsatz-Freude. Jupp Heynckes war schwer begeistert. „Franck hat überragend gearbeitet! Er hat überragend trainiert, mit großer Klasse. Wahnsinn!“, schwärmte Heynckes. Wichtig auch: Ribéry konnte jede Einheit voll durchziehen, hatte keinerlei Verletzungssorgen.

Ivica Olic: Sieben Tore erzielte der Kroate in den beiden Testspielen der Bayern in Doha – und brachte sich so wieder eindrucksvoll in Erinnung. „Wir setzten großes Vertrauen in ihn“, sagte Trainer Heynckes. Sein Problem: An Gomez wird er aller Voraussicht nach nicht vorbeikommen. Als Gomez-Backup aber ist er an Petersen vorbeigezogen. Auch ein Erfolg.

Bastian Schweinsteiger: Nach seiner Schlüsselbein-OP stieg Schweini vom ersten Tag an voll ein – und blieb schmerzfrei. Heynckes: „Er musste sich herantasten. Jetzt geht er wieder voll in die Zweikämpfe, auch in Kopfballduelle. Er hat die Scheu abgelegt.“ Und ist direkt wieder Chef.

Thomas Müller: Er hat sich auf der Zehn etabliert, Toni Kroos rückt ins defensive Mittelfeld auf die Position neben Schweinsteiger.

Arjen Robben: Nur ein einziges Bundesligaspiel über 90 Minuten bestritt der Holländer in der Hinrunde, acht waren es insgesamt. Das soll in der Rückrunde besser werden, im Trainingslager wirkte der Superstar jedenfalls absolut fit. Und war sich nicht zu schade, nach dem Ende der Einheiten noch Extra-Schichten zur Rumpf-Stabilisierung einzulegen. „Arjen kommt immer besser in Fahrt. Vom läuferischen her ist er schon viel besser, er gewinnt mehr Sicherheit und Selbstvertrauen. Er braucht einfach Spielpraxis für seine Sicherheit im Abschluss. Ich seh ihn auf einem sehr guten Weg“, sagte Heynckes, der auf eine Vertragsverlängerung des Holländers hofft. „Wir setzen auch in der Zukunft total auf Arjen.“

Breno: Der Brasilianer ist von einem Pflichtspiel-Einsatz weit entfernt. Doch immerhin ist er schmerzfrei und trainiert mit der Mannschaft. Der erste Schritt zurück. Heynckes: „Es ist erfreulich wie er arbeitet. Und er kann wieder lachen, ist voll in die Mannschaft integriert.“

Verlierer:

Rafinha:Verpasste wegen Visaproblemen zu Beginn drei Trainingseinheiten, wurde prompt von Boateng als rechter Verteidiger ersetzt. Muss nun kämpfen, um sich seinen Platz zurückzuholen.

Luiz Gustavo: Er hat die Chance vergeben, den Anschluss ans Team zu finden.

Fazit: Die Jagd auf das Triple kann beginnen!

Jan Janssen

Quelle: tz

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