Kroos: Warum Heynckes gut ist

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Alte Bekannte: Jupp Heynckes und Toni Kroos (l.)

München - Die Hängepartie zwischen den Bayern und ihrem Wunschtrainer Jupp Heynckes – noch immer hat der Coach dem Rekordmeister noch nicht offiziell zugesagt.

Neue Entwicklung am Donnerstagabend:

FCB: Geheimtreffen mit Heynckes?

Klar ist: Die Bayern wollen Heynckes zur neuen Saison für zwei Jahre verpflichten. Klar ist auch: Heynckes wird seinen Vertrag in Leverkusen nicht verlängern, ist also frei. Und dennoch konnten die Bayern eine Einigung bisher noch nicht vermelden.

Ein möglicher Grund: Heynckes will aus Respekt vor seinem Kollegen Louis van Gaal nicht, dass bei einer eventuellen Niederlage der Bayern schon über den Nachfolger gesprochen wird. In der Szene gilt Heynckes als Vorbild an Anstand und Moral. Dass er auch ein Fußball-Fachmann ist, ist auch bekannt. Nun macht sich ein ehemaliger Schützling für den Erfolgstrainer (u.a. Champions-League-Sieger mit Real Madrid) stark: Toni Kroos. Bayerns Sechser schaffte unter Heynckes in der Liga den Durchbruch, als er von Februar 2009 bis Sommer 2010 an Bayer Leverkusen ausgeliehen war. „Ich weiß nicht, inwieweit schon klar ist, dass Jupp Heynckes im Sommer zu uns kommt. Aber ich hatte ihn ein Jahr in Leverkusen und ich kann sagen, dass er ein hervorragender Trainer ist. Er hat ein unheimlich gutes Händchen dafür, wie man mit einer Mannschaft umgeht. Das war in Leverkusen so, und das wäre, wenn es denn so kommt auch bei Bayern so. Deswegen würde ich ihn auch für eine sehr gute Wahl halten“, sagte Kroos zur tz.

Ebenso wie sein vermutlicher Vorgänger Louis van Gaal auch, ist Heynckes ein Trainer, der auf junge Spieler setzt – wenn sie ihn überzeugen. „Er war ein Trainer, der mir absolutes Vertrauen geschenkt hat. Vorher hatte ich nicht die Chance mehrere Spiele hintereinander zu machen. Und man kann nicht erwarten, dass man, wenn man wenig spielt, immer gleich Topleistung zeigen kann, zumal ich damals erst 18, 19 Jahre alt war. Aber Heynckes hat mir vertraut, mir Spiele am Stück gegeben. Und man hat gesehen, was dabei heraus gekommen ist. Ich konnte unter ihm endgültig zeigen, was ich kann. Deswegen war er für meine Entwicklung sehr wichtig“, sagt Kroos, der ihm deswegen immer noch dankbar ist.

Heynckes, der in seiner Karriere bereits zwölf Trainerstationen durchlief, kann aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen. Kroos: „In Leverkusen habe ich bemerkt, dass er ein gutes Gespür dafür hat, wann er das Training anziehen und wann er auch mal lockerer sein muss. Das kam bei der Mannschaft gut an.“ Bei Bayer Leverkusen funktionierte das gut – doch geht das auch beim großen FC Bayern? Kroos: „Ich kenne ihn, ich halte ihn für einen guten Trainer. Und deswegen sage ich natürlich, dass er auch ein guter Trainer für Bayern München ist.“ Einen Fürsprecher hat Heynckes in München also schon mal…

jj

Quelle: tz

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