Bank-Frust bei FCB-Legende

Wegen Thomas Müller: Hoeneß attackiert Reporter - „Schweinerei“

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Uli Hoeneß hat Niko Kovac verteidigt und Reporter attackiert.

Thomas Müller und der FC Bayern erleben eine Beziehungskrise. Niko Kovac liefert sich einen Schlagabtausch mit einem Reporter und bekommt Unterstützung von Uli Hoeneß. Auch die Presse bekommt ihr Fettweg.

  • Thomas Müller spielt seit seinem 10. Lebensjahr für den FC Bayern. 
  • Unter Trainer Kovac war der Weltmeister und Ex-Nationalspieler zuletzt fast nur noch „Bankdrücker“.
  • Spekulationen um einen Abgang des 30-Jährigen wurden laut - möglicherweise sogar schon in der Winterpause.
  • Kovac stritt wegen Müller mit einem Reporter - Hoeneß springt ihm bei

Update vom 21. Oktober, 11.56 Uhr: Die Abteilung Attacke ist zurück - zumindest ansatzweise. Uli Hoeneß hat Niko Kovac für dessen Stammplatz-Entscheidungen in der Offensive verteidigt. Der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters hatte zuletzt in sechs Spielen nacheinander Neuzugang Philippe Coutinho in die Startelf berufen und Thomas Müller jeweils auf die Ersatzbank gesetzt. „Es war doch klar, dass wenn der (Coutinho) kommt, dass es für den Thomas schwieriger wird“, sagte Hoeneß am Montagmorgen vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel am Dienstag bei Olympiakos Piräus.

Er kritisierte, dass diese Personaldebatte medial immer weiter geführt werde. Gegenüber Reportern sagte Hoeneß: „Bei euch wird jede Woche die Geschichte weitergemacht. Man zwingt den Trainer, ihn (Müller) aufzustellen. Das ist einfach eine Schweinerei.“

„Der Thomas kann auf der Position von Coutinho spielen. Wunderbar, dann kann der Coutinho nicht spielen“, ergänzte Hoeneß und erwiderte auf den Einwand, Müller könne doch auch neben Coutinho auf der Außenbahn aufgestellt werden: „Ach, das kann er doch nicht so gut, das weiß doch jeder. Das mag er doch auch nicht.“

Am Samstag wurde ein Bild des Bayern-Präsidenten gemacht, das nun zum viralen Hit wird. Dabei lässt Hoeneß seinen Emotionen auf einem Foto freien Lauf.

Reizthema Thomas Müller: Kovac geht in Schlagabtausch mit Reporter

Update vom 20. Oktober, 11.42 Uhr: Thomas Müller saß auch gegen den FC Augsburg zu Beginn wieder nur auf der Bayern-Bank. Es war das sechste Spiel in Folge, bei dem es das FCB-Urgestein nicht in die Startelf schaffte. Trainer Niko Kovac setzte wieder auf Philipp Coutinho, Serge Gnabry und Kingsley Coman. Gerade weil das Spiel nicht gewonnen werden konnte, war es absehbar, dass Kovac bei der Pressekonferenz nach der Partie eine Müller-Frage gestellt bekommen würde. Zunächst versuchte der Trainer souverän abzuwinken: „Ich finde, die Mannschaft, die heute auf dem Platz war, hat es außerordentlich gut gemacht. Wir haben uns nur nicht belohnt. Dass jetzt natürlich die Frage kommt, ist mir klar, aber dem gibt es nicht hinzuzufügen“, so Kovac.

Dann holt Kovac kurzerhand zum Gegenschlag aus und fragt den Reporter zurück: „Wie haben Sie es gesehen?“ Im Anschluss entwickelt sich ein richtiggehender Schlagabtausch der beiden. 

Der Journalist gibt zu Protokoll, dass Müller eine „dicke Chance ausgelassen“ habe. Kovac antwortet mit einem kurzen „Stimmt“. „Das hätte das Siegtor bedeutet“, legt der Reporter nach. Wieder nur ein kurzes „Stimmt“ von Kovac.

Der Journalist versucht die Antwort einzuordnen und fragt nach: „Also weniger gut die Leistung?“. Daraufhin nimmt der FCB-Trainer seinen Spieler in Schutz: „Sie können das jetzt nicht festmachen an einer Chance. Dann müssten sie alle anderen ja auch irgendwo rannehmen, dass es eine schlechte Leistung war, nur weil man eine Chance vergeben hat.“

Das führt zur Gegenfrage des Journalisten: „Also sagen sie: Es war eine gute Leistung?“ Kovac fragt etwas streng nach: „In zehn Minuten wollen sie eine Leistung bewerten?“

Der Journalist entgegnet: „Ich nicht, Sie vielleicht.“ Kovac winkt ab: „Ja aber in zehn Minuten soll man jemanden bewerten? Das wird schwierig. Das wird selbst bei jedem anderen Trainer auch schwierig.“

Damit scheint das Thema beendet und andere Journalisten im Raum wollen ihre Chance zu einer Frage nutzen. Da hebt Kovac noch einmal den Zeigefinger und leitet mit den Worten „Entschuldigung - ganz kurz“ noch einmal ein. Er fragt den Reporter: „Verteilen sie Noten in zehn Minuten?“ Nach einem kurzen „Ne“ des Journalisten fasst Kovac zusammen: „Also damit ist die Frage beantwortet, glaube ich, oder?“

Video: Kovac geht beim Thema Thomas Müller in den Schlagabtausch

Thomas Müller wieder nur auf der Bank - Kovac vielsagend: „Leben in Leistungsgesellschaft“

Update vom 20. Oktober: Thomas Müller und der FC Bayern - und die Frage, ob diese Liebesgeschichte noch einen weiteren Frühling erlebt. Für seine Aussage, dass Müller Einsätze bekommen würde, wenn „Not am Mann“ sei, hatte sich Trainer Niko Kovac im Nachgang entschuldigt. Doch: Auch im Spiel gegen den FC Augsburg, bei dem Manuel Neuer ein „Kopfproblem“ der Bayern erkannte, saß Thomas Müller zunächst nur auf der Bank - wieder durfte Philippe Coutinho ran. Bereits vor dem Anstoß sagte Kovac gegenüber Sky über die Entscheidung: „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft“.

Das Spiel endete 2:2, auch weil sowohl Coutinho, als auch Müller nach seiner Einwechslung je hunderprozentige Torchancen vergaben. Kovac sah sich trotz des Ergebnisses in seiner Entscheidung zur Aufstellung bestätigt: „Die Entscheidung habe ich getroffen. Und ich finde, es war die richtige Entscheidung“, so der Coach bei Sky. Nach Sicht des Trainers habe die Bayern-Elf es gut gemacht, sich lediglich nicht belohnt.

In der kommenden Woche könnte die lange Bankdrücker-Zeit von  mittlerweile sechs Spielen für Thomas Müller vorbei sein. Kovac stelle dem 30-Jährigen einen Startelf-Einsatz in Aussicht, schließlich habe man durch das Spiel in der Champions League eine englische Woche und dadurch „genug Möglichkeiten“, um zu rotieren. Das klingt allerdings nicht danach, dass sich Müller in der FCB-„Leistungsgesellschaft“ durchgesetzt habe, sondern mehr nach Schonung für die erste Elf.

Müller in Reservistenrolle - Top-Klub lockt Bayern-Star: „Jederzeit willkommen“

Update vom 15. Oktober: Thomas Müller ist beim FC Bayern in letzter Zeit nur in der Rolle des Reservisten. So waren die Gerüchte und Spekulationen um einen Wechsel zuletzt wieder lauter geworden. Während er auf Instagram seinen Followern zeigte, wie hart er für seinen Stammplatz arbeitet, bringt sich nun ein anderer Verein ins Gespräch um den Mittelfeld-Akteur des FC Bayern München.

Thomas Müller vor Abgang? - Dieser Top-Klub lockt den Bayern-Star

Im Zuge des Abschiedsspiels von Rafael van der Vaart hatte sich der ein oder andere zur Personalie Müller und dessen aktuelle Reservistenrolle beim FC Bayern geäußert. Demnach sagte Louis van Gaal auf die Erkundigung nach der Entwicklung von Müller beim FCB nur kurz: „Fragen Sie Kovac!“ Auch van der Vaart selbst nahm Stellung und sagte: „Ich hoffe, dass er wieder regelmäßig spielt.“ Und Patrick Kluviert zeigte sich begeistert von dem Weltmeister von 2014 und betonte: „Müller ist ein großer Spieler. Er hat viel für den deutschen Fußball und viel für die Bayern getan.“ 

Bei Ajax Amsterdam steht Müller offenbar auf der Wunschliste. Dort würde er offenbar immer einen Platz im Kader haben. Im Gespräch mit dem Sportbuzzer betonte Ajax‘ Sportlicher Leiter Marc Overmars, dass ihn Müller immer anrufen könne, wenn er denn wechseln wolle. „Bei Ajax ist er jederzeit willkommen“, sagte er und weiter: „Müller ist für mich die DNA von Bayern.“

Darf Müller gegen Augsburg ran? Wir haben uns Gedanken zur Aufstellung gemacht. Auch bei der Personalie Jerome Boateng lassen die Spekulationen um einen Wechsel nicht ab. Ein Wochenend-Trip sorgte zuletzt wohl für Ärger mit den Bayern-Bossen. Und auch Lucas Hernandez zieht den Ärger der Bosse auf sich. Sein Einsatz in der französischen Nationalmannschaft war so wohl nicht geplant gewesen. Erfreulich für den FC Bayern München ist allerdings: Dieser Bayern-Youngster gehört zu den 20 besten Nachwuchsspielern der Welt.

So hart arbeitet Müller für seinen Stammplatz - Nutznießer der Länderspielpause?  

Update vom 14. Oktober: So sieht einer aus, der es nun wissen will. Thomas Müller postete ein Bild auf Instagram, das ihn nach dem Workout zeigt. 

Eigentlich eher untypisch für den Bayern-Star, der dieses Training aber einem ehemaligen Mannschaftskollegen widmet: „@arjenrobben workout - stay focused - pump it up“, schreib Müller unter den Post.   

Möglicherweise darf der Weltmeister von 2014 am Wochenende nach fünf endlos langen Spielen auf der Bank, endlich mal wieder von Beginn an ran. Konkurrent Philippe Coutinho kommt nämlich erst Mitte der Woche von der Nationalmannschaft aus Brasilien und könnte noch etwas unter den Reisestrapazen leiden. 

Bayern-Boss Rummenigge mit öffentlicher Spitze gegen Trainer Kovac - wegen Müller

Update 13. Oktober 2019: In einem Interview mit der Welt am Sonntag bekam nun Niko Kovac einen öffentlichen Rüffel wegen Thomas Müller. Die Aussage des Trainers, Müller werde gebraucht, „wenn Not am Mann“ sei, sei „nicht glücklich“ gewesen, kritisierte Rummenigge. „Natürlich ist er kein Notnagel.“

Gleichzeitig betonte der Bayern-Boss, dass das Verhältnis zwischen Spieler und Verein „total intakt“ sei. Er verlange von Müller, dass er mit der Situation „seriös“ umgehe - und das „tut er vorbildlich“. Der Vorstandsvorsitzende hat Verständnis für den Unmut des Ex-Nationalspielers: "Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein."

Bayern-Boss Rummenigge weiß um die Bedeutung von Thomas Müller bei den FCB-Fans.

Es ist nicht das erste Mal, das Rummenigge Kovac zurechtweist. Sowieso ist er mittlerweile scheinbar der Mann für die Brandherde. Sogar wenn Uli Hoeneß medial gegen Dortmund schießt, meldet sich Aki Watzke erst einmal bei KHR. Derweil hat sich Jerome Boateng überraschend von seinem Berater Christian Nerlinger getrennt. Könnte der Beraterwechsel einen Abgang vom FC Bayern begünstigen?

FC Bayern: Möglicher Abgang im Winter - eine Sache nervt Gnabry gewaltig

Update vom 11. Oktober, 17.12 Uhr: Die Personalie Thomas Müller beschäftigt derzeit ganz Fußball-Deutschland. Zwar ist der Ur-Bayer kein Nationalspieler mehr, dennoch ist er auch Thema auf der Pressekonferenz des deutschen Fußball-Verbands. Dort lässt sich Serge Gnabry ein Statement zu seinem Vereinskollegen entlocken, obwohl er zunächst keine Stellung beziehen möchte. "Es ist nachvollziehbar für jeden Spieler, der im Moment nicht spielt, eine gewisse Unzufriedenheit zu verspüren", erzählte Gnabry. Schließlich sei dies für einen Profisportler völlig normal. 

Einen Rekordmeister ohne Thomas Müller könne sich der 24-Jährige nur schwer ausmalen. „Wenn ein Spieler seit der Kindheit bei einem Verein ist – wie Thomas Müller beim FC Bayern – dann ist das wirklich schwer vorstellbar.“ 

Dennoch reißen die Gerüchte über einen baldigen Abschied des Publikumslieblings nicht ab. Zahlreiche potenzielle Abnehmer werden mit ihm in Verbindung gebracht. Ein Unding aus Sicht des Nationalspielers. Die seiner Meinung nach spekulative Berichterstattung der Medien sei einem Spieler wie Thomas Müller unwürdig: „Man muss auch nicht etwas Größeres daraus machen, als es ist. Thomas hat seine Qualitäten und eigentlich alles erreicht. Da muss man ihm einen gewissen Respekt zuteilen und nicht die ganze Zeit rumfragen oder Negativität verbreiten.“

Thomas Müller: Möglicher Abgang im Winter - kommt alles ganz anders?

Update vom 11. Oktober, 10 Uhr: Zuletzt hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass Thomas Müller den FC Bayern verlassen will, wenn sich an seinen Einsatzzeiten nicht schnell etwas ändert. Zuletzt schien auch die Verantwortlichen beim FC Bayern einen Abschied nicht mehr kategorisch auszuschließen. 

Doch so schnell wird er dann wohl doch nicht kommen. Wie die Bild erfahren haben will, schiebt der Verein einem Wechsel im Winter den Riegel vor. Müller wird als Back-up für Coutinho und Lewandowski benötigt, denn gerade bei diesen offensiven Positionen haben die Bayern kaum Reserven in der Hinterhand. 

FC Bayern: Mit diesen Transfers könnten der FC Bayern auf einen möglichen Wechsel reagieren

Wahrscheinlicher ist hingegen ein Abschied im Sommer. Dann hätten die Bayern die Möglichkeit, mit weiteren Transfers auf den Wechsel von Müller zu reagieren. Möglichkeiten gibt es für die Münchner genug: Zuletzt meldeten sie großes Interesse an Kai Havertz und Leroy Sané an, wie tz.de* berichtet. Auch mit dem wechselwilligen Christian Eriksen wird der FCB in Verbindung gebracht. 

Update vom 10. Oktober, 10.05 Uhr: Steht Thomas Müller vor dem Absprung beim FC Bayern? Je weniger Spielzeit Müller unter Niko Kovac bekommt, desto wahrscheinlicher wird wohl dieses Szenario. 

Thomas Müller: Diese Top-Klubs baggern am Bayern-Star

Auch der Bayern-Star selbst äußerte sich bereits zu den Vermutungen. Dass Müller auch mit 30 Jahren noch ein Top-Spieler ist, ist unumstritten - und dass er damit Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen weckt, ist es auch.

In der jüngsten Vergangenheit ließ Müller einige Mega-Offerte verstreichen, doch in seiner derzeitigen Situation wird er sich das Ablehnen von Angeboten zweimal überlegen. In der Sommerpause klopften laut Kicker-Informationen bereits Inter Mailand und der AC Mailand bei Müller an. 

Thomas Müller erhielt bereits Mega-Offerte aus China

Getoppt wurden diese Anfragen noch von einem Hammer-Angebot aus China. Ein nicht näher bekannter Klub soll Müller ganze 25 Millionen Euro pro Jahr geboten haben. Seine Entlohnung beim FC Bayern wird auf „nur“ 16 Millionen Euro geschätzt. 

Noch vor Italien und China wurde man in England auf den Fanliebling aufmerksam: 2018 sollen sowohl der FC Arsenal als auch der FC Liverpool bei Müller und dem FC Bayern gemeldet haben. Wie hoch das Interesse der Top-Klubs an dem 100-fachen Nationalspieler noch ist, bleibt abzuwarten. Klar ist aber auch, dass es wohl nie eine bessere Zeit gab, um Müller ein verlockendes Angebot zu unterbreiten.

Daniel Stendel hat seinen Verein hingegen bereits verlassen - und das nicht freiwillig. Was er direkt nach seiner Entlassung macht, lässt die Fans feiern. Ein Star hat die Bayern bereits verlassen - und spricht nun über seine größten Vorbilder beim FCB, wie tz.de* berichtet.

Thomas Müller: FCB schließt Abgang wohl nicht aus - Kimmich äußert sich

Update vom 10. Oktober, 06.49 Uhr: Verlässt Thomas Müller den FC Bayern schon im Winter? Für Team-Kollege Joshua Kimmich wäre ein FCB ohne Müller kaum vorstellbar: „Schwierig, das ist schon eine große Identifikationsfigur - so, wie es Schweini war oder auch der Philipp (Lahm). Natürlich ist das eine prägende Figur des Vereins“, sagte Kimmich nach dem 2:2 im Länderspiel gegen Argentinien.

Dennoch hat der junge Profi auch Verständnis dafür, dass Müller sich mit einer Reservistenrolle nicht abfinden möchte: „Dass der Thomas unzufrieden ist mit der Situation, ist klar. Das stellt er sich so sicher nicht vor. Er hat den Anspruch, spielen zu wollen“, so Kimmich weiter. Für ihn ist klar: Wenn Müller zuletzt eingewechselt wurde, hat er dem FCB „immer sehr geholfen“ und führt aus: „Er macht das immer sehr, sehr gut. Er ist schon ein gewisser Freigeist. Als Gegner ist das schwierig zu kontrollieren, weil man nie weiß, was passiert“.

Notnagel-Zoff um Thomas Müller: FC Bayern schließt Abgang wohl nicht mehr aus

München - „Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit seine Minuten bekommen“, diese Ansage hat gesessen. Sicherlich war es nicht die Absicht von Bayern-Coach Niko Kovac, die Diskussion um Thomas Müllers Einsatzzeiten derart eskalieren zu lassen. Doch genau das ist passiert - mit Folgen, die bis vor Kurzem noch unvorstellbar gewesen wären?

Thomas Müller nur noch Notnagel? Abgang vom FC Bayern durchaus möglich

Nach Informationen der tz* lehnen auch die Verantwortlichen des FC Bayern einen Abgang des Raumdeuters nicht mehr kategorisch ab. Seinen Vertrag, der bis 2021 läuft, wird Müller höchstwahrscheinlich erfüllen, aber eine Verlängerung scheint fraglich. 

Denn Müller bietet dem Rekordmeister nach wie vor eine erstklassige Alternative zu gesetzten Spielern wie Kingsley Coman, Serge Gnabry, Philippe Coutinho oder im Fall der Fälle auch Topscorer Robert Lewandowski. Diese Flexibilität kann für den Verein wertvoll sein, ist aber kein Argument für einen Platz in der Startelf. Nach Einschätzung des tz-Sportredakteurs Manuel Bonke fehlt Kovac schlichtweg der Respekt.

Thomas Müller beim FC Bayern ein Edeljoker

Wohl dem, der einen Spieler hat, den er im Notfall beinahe überall einsetzen kann, doch ist das Gehalt von Thomas Müller schlicht zu üppig für einen Reservespieler. Es einsparen zu können, würde wohl nicht nur Finanzchef Jan-Christian Dreesen freuen. Gleichzeitig ist es aber auch das größte Hindernis, sollte sich Müller tatsächlich einen neuen Klub suchen. Deshalb ist ein Verkauf schwer vorstellbar - eine Vertragsverlängerung aber eben auch. Dass der Weltmeister mit seiner Rolle nicht zufrieden sein kann, kommt selbstredend dazu. Seine schlechte Stimmung war sogar auf dem Oktoberfest zu spüren.

Historischer Moment im ZDF-Sportstudio am Wochenende ohne FC Bayern und Bundesliga: Die Moderatoren flippten regelrecht aus.
Ob Thomas Müller gegen den FC Augsburg mal wieder von Beginn an ran darf, wird Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz mit Sicherheit thematisieren.
Auch Jerome Boateng könnte nicht mehr lange beim FC Bayern spielen. Er forciert jetzt einen Wechsel.

In der Champions League tritt der FC Bayern nach dem Remis in Augsburg am Dienstag bei Olympiakos Piräus an. Wir begleiten die Pressekonferenz vor der Partie mit Trainer Niko Kovac am Montag ab 16.45 Uhr im Live-Ticker.

mb/trk

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