Mann der Woche

Matchwinner Martinez - so schlecht ging es ihm vor dem Hertha-Spiel

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Bayerns Siegtorschütze gegen Hertha BSC: Javi Martinez.

Javi Martinez lieferte beim FC Bayern München zwei tolle Spiele ab. Dabei tat dem Spanier „jeder Muskel“ weh.

Update vom 16. März 2019: Böser Unfall am Samstag im Training! Nun ist offen, ob Javi Martinez für das Spiel des FC Bayern München gegen den FSV Mainz 05 ausfällt.

Update vom 24. Februar, 14.51 Uhr: Mit seinen Leistungen gegen den FC Liverpool und Hertha BSC hat sich Javi Martinez (30) zum Mann der Woche bei den Bayern gemausert. Lob gab es auch von Sky-Experte Lothar Matthäus (57). Bei „Wontorra - der Fußball-Talk“ sagte der deutsche Rekord-Nationalspieler: „Er ist der einzig ausgebildete Sechser im defensiven Mittelfeld. Vielleicht brauchen die Bayern diesen defensiven Spieler nicht, wenn es gegen mittelmäßige Mannschaften in Deutschland geht, weil sie da dominant sind. Aber man sieht, wenn Martinez da ist, ist es auch für die Innenverteidiger einfacher, weil jemand da ist, der die Geschwindigkeit des Gegners rausnimmt. Da waren sie häufig unterlegen, deswegen ist Martinez so wichtig. Auch als Persönlichkeit. Martinez wäre bei mir immer gesetzt, mit ihm haben sie jetzt Stabilität.“

Auch der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß (67), hat sich zu Javi Martinez geäußert. Er sagte im Sport1 „Doppelpass“: „Wenn der in Form ist, dann ist er eine Waffe. Das Finale in Wembley 2013 hat er alleine gewonnen.“

Matchwinner Martinez - so schlecht ging es ihm vor dem Hertha-Spiel

Update vom 24. Februar, 10.46 Uhr: Bayern-Star Javi Martinez war nicht nur der Mann des Spiels beim knappen 1:0-Sieg gegen Hertha BSC, sondern gar der Mann der Woche. Schon gegen Liverpool lieferte der 30-Jährige eine beeindruckende Leistung ab. Gegen die Berliner war der Mittelfeld-Motor erneut bester Bayern-Spieler. Jetzt wurde bekannt: Javi Martinez spielte offenbar stark angeschlagen.

Teamkollege Niklas Süle (23) verriet nach Abpfiff, dass er sich „gewundert“ habe, dass Javi Martinez gegen Berlin überhaupt auf dem Platz stand. Denn dem Abräumer habe noch am Freitag „jeder Muskel“ wehgetan. Beim Bundesliga-Spiel am Samstag waren die Schmerzen offenbar wie weggeblasen. Javi Martinez ging keinem Zweikampf aus dem Weg - und erzielte sogar den Siegtreffer in einer ansonsten mäßigen Partie. Die Super-Woche des Spaniers ließ auch Bayern-Trainer Niko Kovac (47) nicht unbeeindruckt. Der sagte: „Wenn der Javi vor der Abwehr dort steht, wo ich ihn mir wünsche, ist das der Sechser, den wir brauchen.“

Bayern-Zukunft von Martinez offenbar geklärt, doch ein Klub lässt einfach nicht locker

Update vom 13. Februar, 14.07 Uhr: Der FC Bayern plant weiter mit Javi Martinez - auch wenn die Einsatzzeiten des Spaniers in dieser Saison eher rar gesät sind. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat in der vergangenen Woche eine Lanze für den kampfstarken Mittelfeldmann gebrochen. Dessen ehemaliger Arbeitgeber zeigt sich davon aber offenbar gänzlich unbeeindruckt.

Die Führungsebene von Athletic Bilbao ist gerade dabei, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Neben Vertragsverlängerungen mit Leistungsträgern wie Aritz Aduriz und Markel Susaeta schwebt den Entscheidungsträgern laut Marca eine groß angelegte Rückholaktion vor.

Demnach habe Bilbao Martinez als spektakuläres Transferziel für den Sommer auserkoren - trotz der klaren Ansage von FCB-Boss Rummenigge (siehe unten). „Bilbao ist ein Paradies, ich habe sehr viele Freunde dort“, hatte Martinez in einem kicker-Interview geschwärmt. Zwischen den Jahren 2006 und 2012 stand der 30-Jährige im Aufgebot der Basken. 

Dass Martinez die große Bühne bei den Bayern schon im kommenden Sommer verlässt, ist jedoch trotz all der Bemühungen aus der Heimat unwahrscheinlich. Die Basken müssen sich wohl bis zum Vertragsende des Mittelfeldmannes im Jahr 2021 gedulden.

lks

Rummenigge legt sich fest: Entscheidung über Javis Zukunft gefallen

München - Trotz des 3:1-Siegs gegen Schalke hatte Javi Martinez nach dem Spiel sichtbar schlechte Laune. Kein Wunder: Nach seinen Start-elf-Einsätzen gegen Hoffenheim und Stuttgart zum Rückrunden-Auftakt spielte Martinez in den restlichen Partien keine Rolle - wie so oft unter Trainer Niko Kovac.

Video: So war seine Zeit beim FC Bayern München bis dato

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Im Durchschnitt stand der 30-Jährige in der Bundesliga gerade einmal 37 Minuten auf dem Feld. Zu wenig für die Ansprüche des Mittelfeld-Abräumers, der nach wie vor davon träumt, wieder für Spaniens Nationalmannschaft nominiert zu werden.

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Martinez macht seinem Ärger Luft

Darum suchte er vergangene Woche das Gespräch mit Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, um mit ihm über seine Zukunft zu sprechen. Das Ergebnis ist für Javi durchaus positiv zu bewerten. Nach tz-Informationen versicherte der Bayern-Boss Martinez, dass der Verein mit ihm den Umbruch in Angriff nehmen möchte und ihn im Sommer 2019 definitiv nicht verkaufen wird. 

Der Vertrag des Spaniers läuft bis zum 30. Juni 2021. Bis Sommer 2020 trägt Javi also mindestens noch das Trikot des FCB - vielleicht sogar bis zum Vertragsende? Für Martinez ist das Kalle-Bekenntnis auf alle Fälle eine schöne Nachricht, die zeigt, dass er im Klub immer noch wertgeschätzt wird. In der Vergangenheit gab es immer wieder Stimmen, die behaupteten, im Verein sei man mit der Leistung des einstigen Rekord-Transfers nicht zufrieden.

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Bilbao muss sich gedulden

Der Baske ist in München seit seinem Wechsel vor knapp sieben Jahren heimisch geworden, identifiziert sich mit der bayerischen Tradition und schätzt die Natur rund um die Landeshauptstadt. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Aline Brum hat er bereits zwei Kinder: Sohnemann Luca (2) und Töchterchen Naia (halbes Jahr).

Die kleine Familie fühlt sich in München sehr wohl. Erst kürzlich sagte Javi dem Magazin Socrates: „Ich kann mir nicht vorstellen, zu einem anderen Verein in Europa zu wechseln. Bayern ist auf diesem Niveau meine letzte Station.“ Trotzdem träumt Athletic Bilbao von einer Martinez-Rückkehr. Bereits in diesem Winter baggerte Bilbao an Javi, muss sich jetzt nach Rummenigges Bekenntnis aber noch gedulden.

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Manuel Bonke, José Carlos Menzel López


Video: Rummenigge offener für Videospiel-Geschäft

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