Robben: „Eine Woche, dann bin ich fit“

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Arjen Robben ist noch nicht bei 100 Prozent.

München - Besser konnte es kaum laufen: 32 Minuten gespielt, ein Tor geschossen, den Sieg eingeleitet. Arjen Robbens Blitz-Comeback war ein Grund für die drei Punkte der Bayern gegen die Eintracht.

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Kaum mehr als drei Wochen nach seiner Knie-OP wegen einer Schleimbeutel-Verletzung stand der holländische Super-Dribbler wieder auf dem Platz. „Das war ein tolles Gefühl wieder dabei zu sein“, sagte Robben hinterher der tz. Und leistete seinen Beitrage zum Last-Minute-Sieg der Bayern. „Manchmal braucht man eben auch ein bisschen Glück“, lachte der Stürmer verschmitzt.

Doch auch wenn er nun wieder dabei war – es funktionierte längst noch nicht alles bei ihm. Besonders zu Beginn versprangen ihm einige Bälle, seine gefürchteten High-Speed-Dribblings gingen verloren. Da ist Luft nach oben. Dessen ist sich auch Robben bewusst. „Natürlich bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Aber ich bin glücklich, dem Team geholfen zu haben. Das war das wichtigste“, sagte der Superstar. Nun will er sich kontinuierlich verbessern, um möglichst schnell wieder zur alten Form zu finden.

Und das könnte schon ganz schnell wieder der Fall sein! Robbens Prognose: „Das war noch nicht perfekt, dafür brauche ich noch eine Woche, dann geht alles besser.“ Die Bayern erwarten sehnsüchtig seine Rückkehr. „Ich weiß, dass ich in der Mannschaft eine wichtige Rolle spiele. Das ist auch genau das, was ich will“, so Robben zur tz.

Und noch eine wichtige Stütze will schnellstmöglich ins Team zurückkehren: Franck Ribéry. Die zuletzt aus Frankreich verbreitete Nachricht, er falle mindestens zwei Monate aus, stößt bei Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt auf Unverständnis. „Wir haben nie gesagt: ,Zwei Monate.‘ Denn man kann derzeit keine seriöse Voraussage machen. Wir wollen uns Zeit lassen, um ihn in aller Ruhe und mit aller Intensität zu behandeln. Das tun wir“, sagte Mull zur tz. „Er macht gute Fortschritte, wir hatten am Mittwoch eine Kernspin-Kontrolle in meiner Praxis. Da konnte ich dem Trainer und Herrn Hoeneß zeigen, dass sich die Sehne bessert.“

Eine Operation, wie von den Franzosen ins Spiel gebracht, lehnt der Doc ab. „Eine OP war nie ein Thema. Wir haben ja noch gar nicht alles ausgereizt. Wie kann ich da operieren?“ Eines ist klar: Die Bayern wollen keinen Druck ausüben, dafür ist eine Patellasehnen-Reizung zu gefährlich. Mull: „Wir werden ihn jetzt einen Monat behandeln. Dann werden wir sehen. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

jj.

Quelle: tz

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