Nach zehn Jahren

Paul Breitner kündigt Vertrag als Markenbotschafter der Bayern

Zehn Jahre lang war Breitner Markenbotschafter bei den Roten.
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Zehn Jahre lang war Breitner Markenbotschafter bei den Roten.

München - Hammer vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Arsenal London: Paul Breitner kündigt seinen Job als Markenbotschafter des FC Bayern München.

Nach dem Hinspiel gegen Arsenal hatte der FC Bayern gerade erst drei neue Markenbotschafter vorgestellt, nach dem Rückspiel in London steht fest: Ab dem 31. März schrumpft die Runde der Repräsentanten des Rekordmeisters wieder, denn Paul Breitner legt sein Amt als Markenbotschafter nieder. „Das stimmt. Ich habe meinen Vertrag mit dem FC Bayern zum Ende des Monats gekündigt“, bestätigte der ehemalige FCB-Star der tz.

Seit 2007 war der Weltmeister von 1974 für die Münchner in unterstützender Funktion tätig – erst als Berater, dann als Chefscout und schließlich als Markenbotschafter des Rekordmeisters. „Ich habe meine Aufgabe zehn Jahre lang mit voller Freude ausgeführt, das war wunderbar. Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören. Ich habe diese Entscheidung bewusst und mit voller Überzeugung getroffen“, erklärte Breitner gegenüber der tz. Auf seine neuen Freiheiten freut sich der 65-Jährige. „Ich werde jetzt wieder zu 100 Prozent Paul Breitner sein. Aber nach wie vor bleibe ich mit vollem Herzen Fan des FC Bayern, denn dazu bin ich ja schon als kleiner Bub getrimmt worden“, so der fünfmalige Meister mit dem FCB und fügte augenzwinkernd an: „Vor mir muss niemand Angst haben.“

Breitner hat noch keine konkreten Pläne

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass das Bayern-Urgestein künftig wieder häufiger öffentlich in Erscheinung tritt, konkrete Pläne hat Breitner aber noch nicht. Auf jeden Fall will er sich aber wieder mehr in seinen Beruf in der Immobilienbranche einbringen und auch wieder studieren.

Mit Hasan Salihamidzic, Giovane Elber und Bixente Lizarazu haben die Münchner vor kurzem erst drei neue Markenbotschafter vorgestellt, für Breitner ein logischer Schritt. „Um dem Wachstum des FC Bayern gerecht zu werden und nachhaltig präsent zu sein, braucht er künftig sogar noch mehr Repräsentanten. Ich habe in den ganzen Jahren eine Menge aufgebaut, jetzt werden meine Nachfolger die Arbeit fortführen“, meint Breitner und sieht nun den richtigen Zeitpunkt gekommen. „Wir reden immer über den Generationswechsel – ich vollziehe den jetzt.“

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