Kabinenkrach beim FC Bayern

FCB-Legende enthüllt Kabinen-Details! „Es wurde viel gestritten - mit Kahn, Effenberg oder Hoeneß“

Thorsten Fink feierte mit dem FC Bayern große Erfolge.
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Thorsten Fink (2.v.l.) feierte mit dem FC Bayern große Erfolge.

Thorsten Fink galt beim FC Bayern jahrelang als verlässlicher und loyaler Profi. Jetzt bricht er sein Schweigen und spricht über Streit in der Kabine.

  • Thorsten Fink war von 1997 bis 2003 Profi beim FC Bayern.
  • Mit dem Rekordmeister holte er zahlreiche Titel.
  • Jetzt spricht Fink über Streit mit Ex-Manager Uli Hoeneß.

München - Thorsten Fink feierte mit dem FC Bayern als Spieler große Erfolge. Auch als Trainer machte sich der gebürtige Dortmunder einen Namen. Mit dem FC Bayern fühlt er sich noch heute verbunden.

FC Bayern: Thorsten Fink feierte als FCB-Spieler viele Titel

Thorsten Fink wechselte wie die legendären Bayern-Stars Oliver Kahn und Mehmet Scholl Mitte der neunziger Jahre vom Karlsruher SC zum FC Bayern. 1997 hat ihn der damalige Manager Uli Hoeneß auf anraten von Lothar Matthäus verpflichtet. Fink hielt den Bayern viele Jahre die Treue und gewann neben vier deutschen Meisterschaften und drei Pokalsiegen 2001 die Champions League. Bis 2006 spielte er noch für die zweite Mannschaft der Roten und machte nebenbei seinen Trainerschein.

In der Bundesliga trainierte Fink später den Hamburger SV und war in Österreich und der Schweiz aktiv. Mit Basel wurde er zweimal Schweizer Meister und holte den Cup. Fink war sogar schon Trainer auf Zypern und in Japan. Bei Vissel Kobe trainierte der 53-Jährige zuletzt die früheren Weltmeister Lukas Podolski, Andres Iniesta und David Silva und wurde 2019 Japanischer Pokalsieger und Superpokalsieger.

FC Bayern: Thorsten Fink spricht von Kabinen-Streit mit Uli Hoeneß

Im Interview mit spox.com plauderte Fink über seine Zeit an der Säbener Straße. Damals stand der frühere defensive Mittelfeldspieler mit Größen wie Oliver Kahn, Stefan Effenberg oder Lothar Matthäus auf dem Platz. „Sie haben immer ihre Meinung gesagt, egal, ob zum Trainer oder zur Presse. Damals hatte die Presse aber auch mehr Respekt vor solch authentischen Typen und ging vorsichtiger mit ihnen um“, sagte Fink. Zudem soll es in der Kabine auch hin und wieder mal gekracht haben. Doch Fink legte sich nicht nur mit den Alpha-Tieren in der Mannschaft an, auch mit dem damaligen Manager Uli Hoeneß kam es zu Meinungsverschiedenheiten.

„Es wurde viel gestritten - mit Kahn, Effenberg oder Hoeneß. Das Gute daran war, dass die Dinge nicht nach außen getragen wurden. Ich hatte mehrfach Streit mit Hoeneß in der Kabine“, verriet Fink im spox-Interview. Da er alles für den Klub gab, war danach aber schnell wieder alles vergessen. „Wichtig war Hoeneß immer ein ehrlicher, fairer Umgang sowie Loyalität zum Verein.“ Wer das nicht tat, habe das zu spüren bekommen. „Dann war der Kredit schnell aufgebraucht und der Vertrag wurde nicht verlängert“, so Fink.

Fink hat auch viele Jahre nach dem Ende seiner Karriere beim FC Bayern noch einen guten Kontakt zum Rekordmeister. „Ich kann noch heute zum FC Bayern gehen und auf die Hilfe der Verantwortlichen zählen, wenn ich ein Problem habe. Das liegt eben daran, dass ich immer ehrlich war und mich zu hundert Prozent mit dem Klub identifiziert habe“, erklärte der 53-Jährige. (ck)

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