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Transfergerüchte und aktuelle News: Welche Spieler holt der FC Bayern München 2017?

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Alle Transfergerüchte und aktuellen News zum FC Bayern München. Welche Spieler holt der Rekordmeister zur Saison 2017?

Transfergerüchte und aktuelle News zum FC Bayern München. Welche Spieler holt der Rekordmeister 2017? Wer verlässt die Bayern? Alle Transfers hier.

München - Schlägt der FC Bayern München jetzt auf dem internationalen Transfermarkt zu? Kommen Alexis Sanchez (FC Arsenal), Marco Verratti (PSG), James Rodriguez (Real Madrid) oder Luca Modric an die Isar? Werden die Bayern-Bosse jetzt zum „Big Spender“? Knacken Hoeneß und Rummenigge die bisherige Rekordmarke für Bayern-Transfers, also jene 40 Millionen, die vor wenigen Jahren für Javi Martínez ausgegeben wurden?  

Nach dem Doppel-Aus in der Champions League und im DFB-Pokal spricht vieles dafür, dass der Rekordmeister seinen Kader im Sommer 2017 mit internationalen Top-Stars verstärken wird. Zumal nach dieser Saison Kapitän Philipp Lahm (33) und Mittelfeld-Stratege Xabi Alonso (35) ihre Karriere beenden. Außerdem müssen die Bayern perspektivisch über Nachfolger von Franck Ribéry (34) und Arjen Robben (33) nachdenken. Beide nähern sich nicht nur altersmäßig dem Karriere-Ende. „Robbery“ gelten als verletzungsanfällig. Die Bayern müssen immer damit rechnen, dass ihnen die Top-Stars auf einmal monatelang fehlen können. Kein Wunder, dass die Transfergerüchte zum FC Bayern München wieder Hochkonjunktur haben. 

Aber wen könnte der FC Bayern 2017 verpflichten? Hier sehen Sie alle aktuellen Transfergerüchten im Überblick:

Aktuelle News zum FC Bayern München: Alle Transfergerüchte 2017 im Überblick

Tor:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Lillo Guarneri

08.05.2002

Belgien

Torwart

Standard Lüttich

Keine Angabe

Steve Mandanda

28.03.1985

Frankreich

Torwart

Crystal Palace

10 Millionen Euro

André Onana

02.04.1996

Kamerun

Torwart

Ajax Amsterdam

3 Millionen Euro

Thomas Kessler

20.01.1986

Deutschland

Torwart

1.FC Köln

0,5 Millionen Euro

Abwehr:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Jeremy Toljan

08.08.1994

Deutschland

Außenverteidiger

1899 Hoffenheim

3,5 Millionen Euro

Mateu Morey

02.03.2000

Spanien

Rechter Verteidiger

FC Barcelona

keine Angabe

Benjamin Henrichs

23.02.1997

Deutschland

Rechter Verteidiger

Bayer 04 Leverkusen

10 Millionen Euro

Rick Karsdorp

11.02.1995

Niederlande

Rechter Verteidiger

Feynoord Rotterdam

6,5 Millionen Euro

Kyle Walker

28.05.1990

England

Rechter Verteidiger

Tottenham Hotspurs

20 Millionen Euro

Caglar Söyüncü

23.05.1996

Türkei

Innenverteidiger

SC Freiburg

6 Millionen Euro

Nélson Semedo

16.11.1993

Portugal

Rechter Verteidiger

Benfica Lissabon

14 Millionen Euro

Andrea Conti

02.03.1994

Italien

Rechter Verteidiger

Atalanta Bergamo

6 Millionen Euro

Marvin Plattenhardt

26.01.1992

Deutschland

Linker Verteidiger

Hertha BSC

6 Millionen Euro

Matthijs de Ligt

12.08.1999

Niederlande

Innenverteidiger

Ajax Amsterdam

5 Millionen Euro

Mittelfeld:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Eric Dier

15.01.1994

England

Defensives Mittelfeld

Tottenham Hotspur

25 Millionen Euro

Axel Witsel

12.01.1989

Belgien

Zentrales Mittelfeld

TJ Quanjian

15 Millionen Euro

Dani Ceballos

07.08.1996

Spanien

Zentrales Mittelfeld

Betis Sevilla

10 Millionen Euro

Yaya Touré

13.05.1983

Elfenbeinküste

Zentrales Mittelfeld

Manchester City

10 Millionen Euro

Marco Verratti

05.11.1992

Italien

Zentrales Mittelfeld

Paris St. Germain

40 Millionen Euro

Adrien Rabiot

03.04.1995

Frankreich

Zentrales Mittelfeld

Paris St. Germain

12 Millionen Euro

Luka Modric

09.09.1985

Kroatien 

Zentrales Mittelfeld

Real Madrid

45 Millionen Euro

Julian Brandt

02.05.1996

Deutschland

Linkes Mittelfeld

Bayer 04 Leverkusen

20 Millionen Euro

Leon Goretzka

06.05.1995

Deutschland

Zentrales Mittelfeld

FC Schalke 04

20 Millionen Euro

Piotr Zielinski

20.05.1994

Polen

Zentrales Mittelfeld

SSC Neapel

16 Millionen Euro

Dele Alli

11.04.1996

England

Zentrales Mittelfeld

Tottenham Hotspurs

40 Millionen Euro

Federico Chiesa

25.10.1997

Italien

Rechtes Mittelfeld

AC Florenz

8 Millionen Euro

Ivan Perisic

02.02.1989

Kroatien

Linksaußen

Inter Mailand

25 Millionen Euro

Andriy Yarmolenko

23.10.1989

Ukraine

Rechtsaußen

Dynamo Kiew

19 Millionen Euro

Leandro Paredes

29.06.1994

Argentinien

Defensives Mittelfeld

AS Rom

13 Millionen Euro

Angriff:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Yannick Carrasco

04.09.1993

Belgien

Flügelstürmer

Atlético Madrid

40 Millionen Euro

Romelu Lukaku

13.05.1993

Belgien

Mittelstürmer

FC Everton

50 Millionen Euro

Willian

09.08.1988

Brasilien

Rechtsaußen

FC Chelsea

32 Millionen Euro

Antoine Griezmann

21.03.1991

Frankreich

Hängende Spitze

Atlético Madrid

80 Millionen Euro

Andrea Belotti

20.12.1993

Italien

Mittelstürmer

FC Turin

30 Millionen Euro

Lorenzo Insigne

04.06.1991

Italien

Linksaußen

SSC Neapel

28 Millionen Euro

Keita Baldé

08.03.1995

Senegal 

Linksaußen

Lazio Rom

17 Millionen Euro

Mario Gomez

10.07.1985

Deutschland

Mittelstürmer

VfL Wolfsburg

7,5 Millionen Euro

Alexis Sánchez

19.12.1988

Chile

Linksaußen

FC Arsenal

65 Millionen Euro

Zlatan Ibrahimovic

03.10.1981

Schweden

Mittelstürmer

Manchester United

12 Millionen Euro

Kylian Mbappé

20.12.1998

Frankreich

Mittelstürmer

AS Monaco

10 Millionen Euro

Kasper Dolberg

06.10.1997

Dänemark

Mittelstürmer

Ajax Amsterdam

8 Millionen Euro

Andrej Kramaric

19.06.1991

Kroatien

Mittelstürmer

1899 Hoffenheim

9 Millionen Euro

Christian Pulisic

18.09.1998

USA

Rechtsaußen

Borussia Dortmund

12 Millionen Euro

Ousmane Dembélé

15.05.1997

Frankreich

Linksaußen

Borussia Dortmund

28 Millionen Euro

*Alle Marktwert-Angaben basieren auf den Zahlen von Transfermarkt.de.

Aktuelle News zum FC Bayern München: Diese Spieler hat der Rekordmeister offiziell verpflichtet

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

James Rodriguez

12.07.1991

Kolumbien

Offensives Mittelfeld

Real Madrid

50 Millionen Euro

Corentin Tolisso

03.08.1994

Frankreich

Zentrales Mittelfeld

Olympique Lyon

22 Millionen Euro

Niklas Süle

03.09.1995

Deutschland

Innenverteidiger

TSG 1899 Hoffenheim

20 Millionen Euro

Sebastian Rudy

28.02.1990

Deutschland

Defensives Mittelfeld

TSG 1899 Hoffenheim

6,5 Millionen Euro

Transfergerüchte: Verlassen diese Spieler 2017 den FC Bayern München?

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

mögliche Interessenten

Marktwert*

Arturo Vidal

22.05.1987

Chile

Mittelfeld

Inter Mailand

35 Millionen Euro

Robert Lewandowski

21.08.1988

Polen

Stürmer

Real Madrid, FC Chelsea

80 Millionen Euro

Franck Ribéry

07.04.1983

Frankreich

Offensives Mittelfeld

Olympique Marseille

8 Millionen Euro

Joshua Kimmich

08.02.1995

Deutschland

Zentrales Mittelfeld

FC Barcelona, RB Leipzig und Manchester City

25 Millionen Euro

Kingsley Coman

13.06.1996

Frankreich

Rechtsaußen

Manchester City

20 Millionen Euro

Renato Sanches

18.08.1997

Portugal

Zentrales Mittelfeld

AS Monaco und Olympique Marseille (beide an Ausleihe interessiert), Juventus Turin

30 Millionen Euro

Jerome Boateng

03.09.1988

Deutschland

Innenverteidiger

FC Chelsea, Real Madrid und AS Rom

40 Millionen Euro

Timothy Tillman

04.01.1999

Deutschland/Vereinigte Staaten

Offensives Mittelfeld

FC Barcelona

keine Angabe

Javi Martinez

02.09.1988

Spanien

defensives Mittelfeld / Innenverteidigung

Manchester City

keine Angabe

Thomas Müller

13. September 1989

Deutschland

Offensives Mittelfeld/Sturm

Real Madrid

50 Millionen Euro

Abgänge beim FC Bayern München: Diese Spieler haben den Rekordmeister verlassen

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

neuer Verein

Marktwert*

Douglas Costa

14.09.1990

Brasilien

Linksaußen

Juventus Turin

30 Millionen Euro

Serge Gnabry

14.07.1995

Deutschland

Linkes Mittelfeld

1899 Hoffenheim (Leihbasis)

10 Millionen Euro

Erdal Öztürk

07.02.1996

Deutschland / Türkei

Zentrales Mittelfeld

Kayserispor

100.000 Euro

Leon Fesser

01.09.1994

Deutschland

Innenverteidiger

SC Paderborn

125.000 Euro

Benjamin Hadzic

04.03.1999

Bosnien-Herzegowina/Deutschland

Sturm - Rechtsaußen

VfB Stuttgart

keine Angabe

Yousef Emghames

19.01.1998

Deutschland

Sturm

Hannover 96

keine Angabe

Transfergerüchte zum FC Bayern München: Wann werden die Bosse tätig?

Offiziell haben die Bayern-Bosse noch nicht zum Großangriff auf den Transfermarkt geblasen. Im Gegenteil. Vor dem Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale in Madrid betonte Bayern Münchens Technischer Direktor Michael Reschke (seines Zeichens zuständig für die Kaderplanung) in der spanischen Zeitung El Pais: „Auch Bayern investiert viel für Neuverpflichtungen - aber nicht auf demselben Größenlevel wie Madrid. Diese Super-Transfers passen nicht zu unserer Philosophie." Seinen Worten folgte eine 2:4-Niederlage im Bernabeu, in deren Folge der FC Bayern zum ersten Mal seit sechs Jahren vor dem Halbfinale aus der Champions League flog. Auch Präsident Uli Hoeneß sähe es lieber, wenn die nächsten Top-Stars der Bayern aus dem eigenen Nachwuchs kämen - und nicht aus Spanien oder England. „Es kann natürlich nicht der Sinn sein, dass wir Millionen in die Jugendausbildung investieren und den Talenten mit teuren Stars von außen den Weg verbauen", sagte Hoeneß der Sport Bild.

Aber kann der FC Bayern - anders als die Top-Klubs der Premier League und der Primera División - wirklich noch auf Super-Transfers verzichten? Und gleichzeitig mit dem Anspruch auftreten, die Champions League zu gewinnen? Wäre da nicht das Aus im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund gewesen, dann hätte Uli Hoeneß ja noch so argumentieren können: „Auch der große FC Barcelona ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Trotz Messi. Und bei denen spielen ja die teuersten Spieler der Welt. Was haben ihnen denn die Herren Messi, Neymar und Luis Suárez gebracht?“ Aber der Pokal-K.o. durch den BVB bringt diese Argumentation ins Wanken. Immerhin liefert sich der FC Barcelona in der Primera División mit Real Madrid ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft. Gefolgt von Atlético Madrid und dem FC Sevilla. Keine Frage: Die Leistungsdichte in der spanischen Liga ist eine andere als in der Bundesliga, deren Tabelle der FC Bayern aktuell vor den Emporkömmlingen aus Leipzig souverän anführt. Borussia Dortmund spielte in dieser Saison wahrlich nicht auf Augenhöhe mit den Münchnern. Nach dem vierten Champions-League-Aus gegen eine spanische Mannschaft in Folge drängt sich der Eindruck auf: Der FC Bayern ist für die Bundesliga zu stark - aber für den CL-Sieg zu schwach.

Transfergerüchte: Welche Summen will der FC Bayern München 2017 für Top-Stars hinlegen?

Das mag auch daran liegen, dass sich die Top-Klubs in anderen Ligen bei ihren Ausgaben für Transfers in ganz anderen Sphären bewegen als der FC Bayern. So gaben die Münchner vor dieser Saison insgesamt 70 Millionen Euro für neue Spieler aus. Zum Vergleich: Juventus Turin investierte 191,8 Millionen Euro in seinen Kader. Manchester City gab 213 Millionen Euro aus. Liga-Konkurrent Manchester United ließ sich seine Neuzugänge insgesamt 185 Millionen Euro kosten, also fast dreimal so viel Geld, wie der FC Bayern München für Neuverpflichtungen ausgab. So zahlte ManU sensationelle 105 Millionen Euro für Paul Pogba und dazu noch 42 Millionen für Henrikh Mkhitaryan. Der FC Chelsea investierte 132,8 Millionen Euro in neue Spieler, der FC Arsenal 113 Millionen Euro.

Was die Transfergerüchte zusätzlich befeuert, ist der Blick in die Vergangenheit des FC Bayern. Insbesondere in die Jahre 2007 und 2012, in denen die Münchner weit hinter den Erwartungen zurückblieben. 2007 schaffte der Rekordmeister nicht mal die Qualifikation für die Champions League. In der Folge wurde der FC Bayern erstmals zum „Big Spender“ auf dem Transfermarkt und gab 88 Millionen Euro für neue Top-Spieler aus. So wurde Franck Ribéry für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille gekauft, Miroslav Klose kam für 15 Millionen von Werder Bremen, Marcell Jansen für 14 Millionen von Borussia Mönchengladbach und Luca Toni wurde für 11 Millionen vom AC Florenz geholt. Im Gegenzug mussten sieben Spieler, unter ihnen Owen Hargreaves, Roque Santa Cruz, Roy Makaay und Valerien Ismael den Verein verlassen. 2012 musste sich der FC Bayern München mit dem Vize-Triple zufrieden geben. Abermals schlugen die Bosse auf dem Transfermarkt zu. Sie legten 40 Millionen Euro auf den Tisch, Javi Martinez aus seinem Vertrag mit Athletic Bilbao herauszukaufen. Diese Investition lohnte sich: Martinez bildete mit Bastian Schweinsteiger eine überragende Doppelsechs im Triple-Jahr und war mit einer überragenden Leistung im Finale ein Garant für den CL-Titel. Für die Mission Triple holte der FC Bayern vor fünf Jahren auch noch Mario Mandzukic (für 13 Millionen vom VfL Wolfsburg), Xherdan Shaqiri (für 11,8 Millionen Euro vom FC Basel) und Dante (der fast schon für einen Spottpreis von 4,7 Millionen von Borussia Mönchengladbach kam). Im Gegenzug wurden Nils Petersen, Ivica Olic und Danijel Pranjic verhökert. 

Uli Hoeneß kündigt Umdenken des FC Bayern München bei Transfers an - „Man muss Granaten kaufen“

Auch 2017 wurde für den FC Bayern München bislang ein enttäuschendes Jahr. Kein Wunder, dass Experten und Fans nun spekulieren, für welche Top-Stars die Bosse wieder tief in die Tasche greifen. Wobei die Taschen derzeit wohl besonders gut gefüllt sind. Wie Finanzchef Jan-Christian Dreesen auf der Jahreshauptversammlung verkündete, liegen an der Säbener Straße 190 Millionen Euro auf dem Festgeldkonto. Dafür könnte man ohne Weiteres einen Weltstar wie Neymar kaufen, für den der FC Barcelona vor vier Jahren 88,2 Millionen Euro hinlegte. Oder auch einen Mittelstürmer wie Gonzalo Higuaín, für den Juventus Turin im vergangenen 90 Millionen Euro locker machte. Nur sollte man bei solchen Superstar-Namen, die im Zusammenhang mit Transfergerüchten auftauchen, vorsichtig sein. Der FC Bayern strebt erfahrungsgemäß ein optimales Verhältnis von Investition und Ertrag an. Da auch die Verpflichtung eines Neymar dem Verein nicht den Gewinn der Champions League garantiert, werden die Bayern-Bosse vermutlich niemals so eine Summe hinlegen. Wie es im besten Fall laufen kann, sei am Beispiel von Arjen Robben illustriert: Für die Ablösesumme von 24 Millionen Euro holten die Bayern im Sommer 2009 den als verletzungsanfällig geltenden Superstar von Real Madrid. Rückblickend wohl einer der besten Transfers der Geschichte, schließlich schoss Robben die Roten 2013 zum lang ersehnten CL-Triumph (2:1 gegen Dortmund). Sein Last-Minute-Transfer war der Wendepunkt in der Meistersaison 2010, als der FCB aus den ersten drei Spielen nur zwei Punkte holte. Einen Tag nach seiner Verpflichtung traf Robben am 4. Spieltag als Joker gegen Wolfsburg doppelt und führte das Team mit 16 Toren zum Titel.

Nach dem Saisonfinale der Bundesliga stellte Bayern-Präsident Uli Hoeneß den Fans und Journalisten einen möglichen Rekord-Transfer in Aussicht: „Vielleicht wird es etwas geben, was es beim FC Bayern bisher noch nicht gegeben hat“, deutete Hoeneß am letzten Spieltag im ZDF-Sportstudio gefragt nach der finanziellen Schmerzgrenze an. Schon am Rande der Meisterfeier, deutete Hoeneß im Bayerischen Rundfunk an, dass der FC Bayern in Sachen Transfers in bislang unbekannte Sphären aufbrechen könnte: „Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man Granaten kaufen. Das Problem ist, dass wir uns auf einem Markt bewegen, auf dem über Summen diskutiert und Summen bezahlt werden, die wir nicht für möglich gehalten haben.“

Am Rande der Meisterfeier sagte Hoeneß außerdem: „Wenn der FC Bayern einen Spieler unbedingt haben will, kann man auch mal etwas machen, was wir bisher nicht gemacht haben." Zugleich schloss er mehr als 100 Millionen Euro an Transfer-Ausgaben für eine Saison nicht aus. "Für einen Spieler nicht, aber das Gesamtkonzept kann natürlich mal viel sein", erklärte der Bayern-Präsident, betonte aber auch: "Aber dann muss man natürlich auch Spieler abgeben. Über diesen Mix müssen wir uns in den nächsten Wochen einigen."

Aktuelle News zum FC Bayern München: Das steckt hinter den Transfergerüchten 2017

Die einzigen Namen, die bislang mehr sind als ein reines Transfergerücht, sind Niklas Süle und Sebastian Rudy von 1899 Hoffenheim. Der FC Bayern hat die Verpflichtung der beiden Spieler von der TSG 1899 Hoffenheim im Januar offiziell bestätigt. Die Wechsel von zwei deutschen Nationalspielern seien "auch ein Invest in die Zukunft des FC Bayern", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge damals. Süle und Rudy mögen gute Bundesliga-Spieler und Nationalspieler sein. Nur: Ob man mit den beiden wirkliche Verstärkungen für die Champions League holt, darf bezweifelt werden. Egal wie sehr die Bayern-Bosse die Transfers schönreden. So sagte FCB-Präsident Uli Hoeneß im März der tz: „Sie dürfen nicht vergessen, wir haben mit Niklas Süle schon einen Abwehrspieler gekauft, der eine große Zukunft haben könnte. Wir haben mit Sebastian Rudy einen Mann geholt, der im Mittelfeld spielen kann. In der Abwehr haben wir Mats Hummels, Jerome Boateng und Süle in Zukunft – dann kann Javi Martínez ins Mittelfeld gehen.“ 

Wie die Sport Bild allerdings kommentiert, könnten Süle und Rudy auch zu jenen Transfers gehören, die sich beim FC Bayern als Rohrkrepierer herausstellten. „Süle und Rudy sind bei Hoffenheim, dem Überraschungsteam der Bundesliga-Saison, unumstrittene Leistungsträger. Das waren aber andere deutsche Talente auch in ihren Klubs, bevor sie zum FC Bayern wechselten. Vorgänger wie Rode, Kirchhoff, Weiser oder Petersen schafften es in München nie über den Status des Ergänzungsspielers hinaus.“ Die Verpflichtungen von Mats Hummels, Xabi Alonso, Robert Lewandowski und Arturo Vidal hätten hingegen beweisen, dass der FC Bayern meist davon profitierte, auf gestandene Stars statt Hoffnungsträger zu setzen.

Wie Marco Ruiz, Real-Experte bei Spaniens Sportblatt As, in der tz schreibt, setzt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ohnehin eher auf erfahrene Profis, als auf Nachwuchstalente: „Fakt ist, dass der Italiener auch beim FCB in den entscheidenden Partien nur erfahrenen Spielern vertraut. Kein Wunder: Mit dieser Philosophie gewann Ancelotti dreimal die Champions League. Bereits beim ersten CL-Titelgewinn von Ancelotti mit dem AC Mailand im Jahr 2003 waren Spieler wie Dida, Maldini oder Inzaghi schon jenseits der 30. Als der 57-Jährige mit Milan vier Jahre später seinen zweiten Henkelpott einsackte, waren diese Akteure immer noch Leistungsträger im Team. In den Folgejahren trieb Ancelotti trotzdem keinen Umbruch voran. In seiner letzten Saison bei AC waren sieben Spieler deutlich über 30 Jahre alt – Maldini sogar schon über 40!“

Carlo Ancelotti dürfte demnach besonders Xabi Alsono und Philipp Lahm vermissen, die ihre Karriere beendet haben. Die Vereinsbosse haben sich bereits dafür ausgesprochen, dass Joshua Kimmich auf der Position von Philipp Lahm spielen soll. Aber ob Ancelotti den Nachwuchsspieler Kimmich wirklich schon als gleichwertigen Ersatz für Philipp Lahm ansieht? 

Welche Spieler wären die besten Transfers für den FC Bayern München? 

Welche gestandenen Stars könnten den FC Bayern denn international weiterbringen? Unter den ganzen Transfergerüchten taucht auf jeden Fall James Rodriguez von Real Madrid als echter Weltstar auf. Er gerät in Madrid immer mehr aufs Abstellgleis. Den Torschützenkönig der WM 2014 könnte es zu seinem Ex-Trainer Carlo Ancelotti nach München ziehen, der ihn immer schätzte und spielen ließ. Sollte der FC Bayern im Sommer 2017 tatsächlich James Rodriguez verpflichten, dann wäre dies ein Transfer auf dem Niveau der “Großmächte“ Real Madrid oder Manchester United.

Auch ein Alexis Sanchez vom FC Arsenal wäre ein großer Name für den FC Bayern. Der Chilene, dessen Vertrag bei den "Gunners" nur noch bis 2018 läuft, könnte bis zu 60 Millionen Euro Ablöse kosten. Eine deutlich höhere Summe, als diejenige, die der FCB seinerzeit für Rekord-Transfer Javi Martinez hinlegte. Mit dieser Verpflichtung würden die Bayern-Bosse in bislang ungekannte Bundesliga-Dimensionen vorstoßen. Vielleicht gibt es für Sanchez auch noch ein ganz besonderes Argument, um nach München zu kommen.Sein Berater Fernando Felicevich betreut auch den anderen großen Star der chilenischen Nationalmannschaft: Arturo Vidal. Die beiden Anführer der „La Roja“, wie Chiles Auswahl auch genannt wird, sind gut miteinander befreundet.

Marco Verratti von Paris Saint Germain könnte die Rolle von Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld übernehmen, der seine Karriere beendet hat. Zudem war Carlo Ancelotti in der Saison 2012/2013 bereits sein Trainer bei PSG. Ancelotti schätzt seinen Landsmann. Ob der FC Bayern München bereit ist, für ihn mindestens 50 Millionen Euro hinzulegen, die im Zusammenhang mit einem Verratti-Trasnfer kolportiert werden?

Zunächst sah es so aus, als würde Antoine Griezmann von Atlético Madrid seinen Verein verlassen wollen würde. Als Interessenten wurden der FC Bayern München und Manchester United gehandelt. Doch nun hat der Franzose wohl seinen Vertrag bei Atlético vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Das Berichtet die Madrider Sporttageszeitung Marca. Bereits zuvor hatte Griezmann in einem TV-Interview seine Treue gegenüber dem Verein beteuert, auch da dieser von der FIFA zu einer Transfersperre bis zum Januar 2018 verurteilt worden war. Damit hätte Atlético den Abgang des Stürmers wohl nicht kompensieren können.

Oder verpflichten die Bayern den brasilianischen Mittelfeldspieler Willian vom FC Chelsea? Er hätte in München eine realistische Chance auf mehr Spielzeit als beim englischen Meister und der FCB hätte einen international erfahrenen Spitzenspieler als neue Alternative für die Offensive in seinen Reihen.

Zu den großen Namen auf dem Transfermarkt gehört auch Luka Modric. Die Bayern-Bosse könnten den Real-Spieler als Ersatz für Xabi Alonso verpflichten - der seinerzeit auch von Real Madrid kam. Der Weltklasse-Mann mit Erfahrung könnte die Bayern bis zu 45 Millionen Euro kosten. Einziger Nachteil: Modric ist schon 32 Jahre alt. Xabi Alonso kam 2014 zwar auch im reifen Alter von 33 Jahren. Für ihn mussten die Bayern-Bosse seinerzeit aber nur knapp zehn Millionen Euro Ablöse hinlegen.  

Ein Transfer-Coup wäre auch die Verpflichtung von Nachwuchs-Star Kylian Mbappé vom AS Monaco. Das derzeit wohl begehrteste Talent des Kontinents haben aber auch andere Top-Klubs auf dem Schirm. Real Madrids Präsident Florentino Perez bastelt angeblich bereits an einem Deal jenseits der 100-Millionen-Euro-Grenze. Ob die Bayern da mithalten wollen? Man kennt die Meinung von Uli Hoeneß zu solchen Mega-Transfers...

Auch der englische Nationalspieler Dele Alli von Tottenham Hotspur wäre ein Kracher auf dem Transfermarkt. Mit 21 Jahren wäre das Nachwuchs-Talent eine echte Verstärkung im Mittelfeld des FC Bayern. 

Dann tauchen unter den Transfergerüchten wieder die Namen einiger Bundesliga-Spieler auf. Zum Beispiel Julian Brandt von Bayer Leverkusen. Der 21-Jährige müsste sich erst beim FC Bayern München durchsetzen. Ob man ihn wirklich gleich als Verstärkung des Kaders einplanen könnte? Selbiges gilt für Leon Goretzka vom FC Schalke 04. Ein Thomas Kessler vom 1. FC Köln wäre lediglich ein Ersatz im Falle des Weggangs von Ersatz-Torwart Sven Ulreich. Kessler würde auch „nur“ eine halbe Million Euro hinlegen.

Stichwort „junge Spieler“: Als möglicher Transfer-Kandidat wird auch der 14-jährige Lillo Guarneri von Standard Lüttich aus Belgien gehandelt. Der FC Bayern soll seine Entwicklung aufmerksam verfolgen. Gilt er als langfristiger Nachfolger von Manuel Neuer? Nach dem erwartbaren Weggang von Ersatz-Keeper Sven Ulreich wird auch Steve Mandanda von Crystal Palace als Transfer-Kandidat für die Rolle des Backup-Goalies gehandelt. Der ist allerdings schon 32.

Und dann gibt es auch noch den Namen Zlatan Ibrahimovic von Manchester United, den Sport1-Experte und Ex-Bayern-Spieler Olaf Thon ins Spiel bringt. Klar: Für viele Fans wäre es ein Mega-Transfer. Aber ob der höchst selbstbewusste Zlatan sich mit der Position des Backup-Stürmers hintre Robert Lewandowski zufrieden geben würde? 

Bis zum Ende des Transfer-Fensters am 31. August werden uns auf jeden Fall noch viele Transfergerüchte zum FC Bayern beschäftigen. Vielleicht holen die Bayern erst kurz vor Torschluss einen großen Namen - wie schon mit Arjen Robben, Xabi Alonso oder Javi Martinez (die alle erst Ende August kamen). Vielleicht aber auch schon viel früher...

Welche Spieler könnten den FC Bayern München im Sommer 2017 verlassen?

Bei den möglichen Abgängen taucht besonders häufig der Name Renato Sanches auf. Der portugiesische Europameister blieb in seiner ersten Saison beim FC Bayern hinter den Erwartungen zurück. AS Monaco und Olympique Marseille sollen an einer Ausleihe interessiert sein. Juventus Turin gilt als möglicher Kandidat für einen Transfer. Aber ob die Bayern den erst 19-jährigen Sanches wirklich schon loswerden wollen? Möglicherweise soll er noch Zeit bekommen, sich zu entwickeln. In seinem Alter ist da noch viel Luft nach oben. Es könnte gut sein, dass Sanches noch eine Saison eingeräumt wird, um sein Potential richtig zu entfalten. 

Unzufrieden mit seinem Status beim FC Bayern soll Joshua Kimmich sein. In der Nationalmannschaft ist er ein Leistungsträger. Aber Carlo Ancelotti ist nicht Jogi Löw. Und auch nicht Pep Guardiola, der Kimmich sehr förderte. Der FC Bayern dementierte bereits einen Bericht der Stuttgarter Zeitung, wonach Kimmich wegen Ancelotti den Verein verlassen wolle. Klar ist: Die FCB-Bosse wollen in öfter auf dem Platz sehen. Nach ihren Vorstellungen soll Kimmich die Rolle des zurückgetretenen Philipp Lahm übernehmen. Bleibt abzuwarten, ob Trainer Ancelotti das auch so sieht. Als mögliche Interessenten werden der FC Barcelona, RB Leipzig und Manchester City genannt.

Video: Kommt Julian Brandt zum FC Bayern München? Jetzt spricht Völler

fro/Video: SnackTV

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