Tatverdächtiger wartet auf Prozess

FC Bayern: Mega-Wirbel! Erpresser wollte Transfer-Details über DFB-Star ausplaudern

Spieler des FC Bayern trainieren auf einem Platz auf dem Vereinsgelände des Klubs.
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Steinreich und deshalb immer wieder Opfer von Erpressungen: Der FC Bayern ist der größte Sportverein Deutschlands.

Der FC Bayern ist einmal mehr das Opfer eines Erpressungsversuchs geworden. Ein Mann forderte 250.000 Euro. Mittlerweile wurde ein Tatverdächtiger verhaftet.

  • Der FC Bayern wurde von einem Mann erpresst.
  • Dieser forderte 250.000 Euro und drohte via E-Mail mit einem Riesen-Knall.
  • Nun wird einem Tatverdächtigen der Prozess gemacht.

München - Schon wieder ein Erpressungsversuch gegen den FC Bayern! Ein Mann soll versucht haben, 250.000 Euro vom Deutschen Rekordmeister zu erpressen. Er war kurz darauf verhaftet worden.

Erst jetzt wurde der Fall bekannt. Wie die Staatsanwaltschaft München I nun mitteilt, wurde bereits im April Anklage gegen den Mann erhoben. Nach tz-Informationen hatte sich der Erpressungsversuch bereits im Jahr 2019 ereignet.

FC Bayern erpresst: Mann droht via E-Mail mit „Riesen-Knall“ - es ist nicht das erste Mal für die Münchner

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat der Tatverdächtige damals eine E-Mail an den FC Bayern geschickt, in der er eine Geldsumme in Höhe von 250.000 Euro forderte. Mit einer Drohung soll der Mann konkret geworden sein: „Sonst gibt es einen Riesen-Knall“, schrieb er dem Verein für den Fall, dass dieser nicht zahlen werde.

Bereits im Februar 2016 hatte es einen ähnlichen Erpressungsversuch gegeben: In zwei Schreiben forderte der als „Besenstielräuber“ bekannt gewordene Serienverbrecher vom Vorstand des FC Bayern Geld und Diamanten im Wert von drei Millionen Euro und drohte mit Bombenanschlägen gegen Spieler und Fans. Das Landgericht verurteilte den Mann zu vier Jahren und zehn Monaten. Drei Jahre Haft kassierte Thomas S., der Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Mai 2014 um 215.000 Euro erpressen wollte, als dieser seine eigene Haft antreten musste.

Zum aktuellen Fall sagt die Staatsanwaltschaft: „Wir gehen davon aus, dass es sich um die Androhung einer Veröffentlichung von rufschädigenden Behauptungen handelte.“ Nach tz-Informationen soll es sich bei den pikanten Interna um Details zum Spielertransfer von Timo Werner handeln.

Doch noch ist nicht bekannt, mit welchen Informationen über den Transfer der Täter an die Öffentlichkeit gegangen wäre. Ein Transfer von Timo Werner stand wohl beim FC Bayern zur Debatte, doch der Rekordmeister machte nie ernst, weshalb sich der Leipziger Stürmer für einen Wechsel zum FC Chelsea entschied.

Der Prozess gegen den Erpresser wird im Herbst am Amtsgericht stattfinden. Der FC Bayern wollte sich nicht äußern. (thi, jau)

Derweil sieht sich ein NLZ-Mitarbeiter des FC Bayern Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt.

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