Münchner scheitern an Zweitligist

Bayern-Star Müller teilt vor Millionen Zuschauern gegen ARD-Reporterin aus: Jetzt stellt sie einiges klar

Thomas Müller war nach dem Pokal-Aus bedient.
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Thomas Müller war nach dem Pokal-Aus bedient.

Thomas Müller ist nach der DFB-Pokal-Schmach des FC Bayern in Kiel völlig bedient. Im Live-Interview blaffte er eine ARD-Reporterin an - jetzt folgt ihre Reaktion.

  • DFB-Pokal: Titelverteidiger FC Bayern München scheitert völlig überraschend im Elfmeterschießen an Zweitligist Holstein Kiel (7:8 n.E.).
  • Weltmeister Thomas Müller ist nach dem Pokal-Aus schon in der zweiten Runde völlig bedient.
  • Der Superstar des FC Bayern blaffte im Live-Interview vor Millionenpublikum eine ARD-Reporterin an - die Journalistin hat nun auf seine Entschuldigung reagiert.

Update vom 14. Januar, 20.15 Uhr: Thomas Müller war nach dem Ausscheiden gegen Kiel „bedient“ und warf der ARD-Reporterin im Interview vor, dass sie ihn auslache. Jetzt klärt Valeska Homburg den Fall auf. „Er war voll mit Adrenalin und ich auch. Das war kein Auslachen, sondern ein Reflex, um die Stimmung zu lockern. Dafür sorry, Thomas Müller“, sagte die Journalistin der Bild.

„Thomas Müller hatte in seiner ersten Antwort alle sportlichen Details analysiert. Es war der Versuch, ihm noch etwas Atmosphärisches zu entlocken: Ob Hansi Flick schon etwas Einordnendes in der Kabine gesagt hat usw. Das geht bestimmt besser. Nichts für ungut, Thomas Müller“, erklärte Homburg. Müller hat sich für seine Frust-Reaktion mittlerweile bei Instagram entschuldigt. „Wir sind fein miteinander. Ich finde seine Reaktion auf das gestrige Interview sehr nett“, meinte die ARD-Reporterin.

Für Müller hat sie sogar noch lobende Worte übrig: „Die Bayern kamen – wie abgesprochen – nach dem Spiel zum Interview. Ich finde es super, dass Thomas Müller nach so einem Spielausgang überhaupt noch mal aus der Kabine kommt und sich den Fragen stellt. Das zeigt Charakter.“

FC Bayern blamiert sich im DFB-Pokal in Kiel - Müller entschuldigt sich für Frust-Interview

Update vom 14. Januar, 14.30 Uhr: Thomas Müller rudert zurück: Nach dem pampigen Auftritt am ARD-Mikrofon richtet Bayern-Star Thomas Müller offene Worte an Journalistin Valeska Homburg. Über Instagram entschuldigte er sich für den „Frust im Interview“.

An die ARD-Reporterin gerichtet schreibt Müller: „Das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können – nichts für ungut“.

FC Bayern München: DFB-Pokal-Aus gegen Holstein Kiel - Thomas Müller angefressen

Erstmeldung vom 14. Januar: München/Kiel - Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller kennen sich bestens. Jahrelang spielten die beiden Oberbayern gemeinsam für den FC Bayern München in der Bundesliga. 2014 wurden sie mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister.

Doch während ARD-Experte Schweinsteiger im TV die DFB-Pokal-Blamage seiner Bayern bei Holstein Kiel (7:8 n.E.) sachlich analysierte, brodelte es in Spieler Müller sichtlich. Der Lautsprecher des FC Bayern wirkte im Live-Interview mit der ARD vor Millionenpublikum völlig bedient.

„Es war nicht die Entschlossenheit zu spüren, die die Kieler hatten“, sagte Schweinsteiger in der Analyse und meinte: „Das wurmt alle an der Säbener Straße. Sie müssen wieder an den Schraubstellen drehen.“ Richtig wurmte es ganz offensichtlich Müller.

FC Bayern München: Thomas Müller ist nach der DFB-Pokal-Pleite in Kiel völlig bedient

„Das Fazit ist, dass wir gegen einen Underdog aus Kiel verloren haben, die alles in die Waagschale geworfen haben. Wir hatten in der ersten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel und Zugriff. Es war keine Pokal-Sensation, die sich angedeutet hat. Über das erste Gegentor sprechen wir schon einige Zeit. Den Schuh müssen wir uns anziehen“, sagte Müller und erzählte von seiner Gefühlslage: „Es ist sehr, sehr enttäuschend.“

Die ARD-Reporterin ließ aber nicht locker, fragte immer weiter nach (was ihr Job ist) und wirkte dabei fröhlich. Zumindest hatte offenbar Thomas Müller diesen Eindruck - und wurde vor Millionen TV-Zuschauern dünnhäutiger.

Thomas Müller in der ARD: FC-Bayern-Star blafft in TV-Interview Reporterin an

„Sie lachen jetzt hier?“, fragte er die Journalistin. Diese erwiderte: „Nein!“ Müller aber meinte energisch: „Natürlich haben Sie gelacht! Die Stimmung? Wir sind natürlich bedient! Das können Sie sich ja vorstellen, dass die Stimmung nicht gut ist.“

Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Ein Schalke-Fan schrieb beispielsweise: „Und dann auch noch patzig werden. Peinlich..“ Die Reporterin relativierte schließlich ihre Frage und bedankte sich für das Gespräch. Und Müller? Schritt sauer davon: „Ja, danke, gerne.“ (pm)

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