Noch auf dem Platz

Rummenigge verrät Interna: Lewandowski äußerte nach dem Champions-League-Triumph bemerkenswerte Erkenntnis

Karl-Heinz Rummenigge zieht beim FC Bayern im Hintergrund die Fäden.
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge lüftet Kabinen-Geheimnis von Ex-Bayern-Trainer.

Der FC Bayern hat die Champions League gewonnen. Nach dem Finale gegen Paris verrät Karl-Heinz-Rummenigge Details aus einem Gespräch mit Robert Lewandowski.

  • Der FC Bayern triumphiert in der Champions League und holt das Triple.
  • Karl-Heinz-Rummenigge plaudert über ein Gespräch mit Robert Lewandowski.
  • Ab 2022 soll Rummenigge als Vorstandsvorsitzender von Oliver Kahn abgelöst werden.

Update vom 26. August 2020: Mittlerweile kann sich der FC Bayern Champions-League-Sieger 2020 nennen. Mit einem 1:0-Sieg gegen PSG erklomm die Mannschaft von Trainer Hansi Flick den Thron Europas. Nach dem Triumph plauderte Karl-Heinz Rummenigge im Interview mit der Bild ein internes Gespräch aus.

Die Bayern-Spieler waren nach dem historischen Sieg noch lange auf dem Platz. Der Bayern-Boss erzählte von einem Gespräch mit Stürmer-Star Robert Lewandowski auf dem Rasen. Der Pole, geschmückt mit einer polnischen Flagge, habe Rummenigge ins Ohr geflüstert, warum es seiner Meinung nach dieses Jahr mit dem Triple geklappt hat. „Er hat zu mir gesagt: ‚Wir sind Champions-League-Sieger geworden, weil wir unter anderem auch die beste Bank haben‘“, so Rummenigge. Lewandowski gewann später sogar einen individuellen Preis.

Die beiden unterhielten sich von Stürmer zu Stürmer. Was noch besprochen wurde, verriet Rummenigge nicht. In der Tat wechselten die Münchner mit Niklas Süle, Ivan Perisic, Corentin Tolisso und Philippe Coutinho hochkarätige Spieler ein. In der neuen Saison kommt mit Leroy Sané noch ein Top-Spieler dazu.

FC Bayern - Rummenigge lüftet Bayern-Geheimnis: „Hoeneß und ich kommen in die Kabine, die Stimmung ist katastrophal“

Erstmeldung vom 19. August 2020: Zürich/Lissabon - Der FC Bayern trifft am Mittwoch, um 21 Uhr im Halbfinale der Champions League in Lissabon auf Olympique Lyon. Im Finale würde mit Paris Saint-Germain ein weiteres Team aus Frankreich warten. Die Bayern stehen kurz vor dem ersten Endspiel in der Königsklasse seit dem Triple im Jahr 2013.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist kurz vor der grandiosen Gala gegen den FC Barcelona nach Lissabon geflogen. In erster Linie will der Bayern-Boss die Mannschaft unterstützen, doch auch der Vertrags-Poker um David Alaba stand auf der Agenda. Dem FC Bayern winkt Dank der Erfolge in der Champions League ein Geldsegen, was auch neue Mega-Transfers möglich machen könnte.

Bayern-Boss Rummenigge: „Uli Hoeneß und ich kommen in die Kabine, die Stimmung ist katastrophal.“

Karl-Heinz Rummenigge hat eine einfache Erklärung, warum es bei den Bayern derzeit wie geschmiert läuft. Der Neue Zürcher Zeitung erzählte der 64-Jährige eine Geschichte, die sich in der Bayern-Kabine während der Amtszeit von Ex-Trainer Pep Guardiola ereignete: „Wir haben einmal unter ihm in Leverkusen nur 1:1 gespielt, aber gespielt haben wir wie aus einer anderen Welt, hätten eigentlich 7:1 gewinnen müssen. Uli Hoeneß und ich kommen in die Kabine, die Stimmung ist katastrophal.“ Der Katalane eckte mit seiner Direktheit und Detailverbissenheit in der Chefetage oft an.

Doch dann überraschte der heutige Trainer von Manchester City die Bayern-Bosse: „Wir alten Zeitgenossen haben uns auf die Bank gesetzt, der Trainer kommt herein, umarmt jeden Spieler und sagt: Gratulation! Das war das beste Spiel, seit ich hier bin. Ihr werdet sehen: Die nächsten zehn Spiele gewinnen wir!“ Der FC Bayern gewann sogar die nächsten 19 Bundesliga-Spiele in Folge. Als Rummenigge Guardiola darauf ansprach, erklärte dieser: „Das Ergebnis ist nicht wichtig. Die Spielqualität ist wichtig. Und die Spielqualität war die beste, seit ich hier bin. Du wirst sehen: Heute hat es klick gemacht. Jetzt werden wir durchmarschieren.“

FC Bayern: Rummenigge gab Guardiola Recht und Flick einen guten Rat

Rummenigge ging in der Bayern-Kabine ein Licht auf und gab zu: „Ich habe nach diesem Erlebnis mit Guardiola festgestellt: Er hat recht!“ Rummenigge nutzte diese neue Erkenntnis und half damit dem aktuellen Bayern-Trainer Hansi Flick, der sich bei seiner Aufstellung gegen Lyon schon festgelegt hat. Nach dem Wechsel zu Flick im November feierte der FCB zunächst vier Siege bei 16:0 Toren, doch dann setzte es plötzlich zwei 1:2-Niederlagen gegen Leverkusen und Gladbach, obwohl die Bayern laut Rummenigge die bessere Mannschaft waren. Daraufhin ging er zu dem unglücklichen Flick und erzählte ihm die Anekdote von Guardiola: „Mach dir keine Sorgen. Wir gewinnen die nächsten zehn Spiele. Bleib ruhig, baut darauf auf. Und fertig!“

Diesmal hatte Rummenigge recht: Der FC Bayern feierte seitdem unfassbare 27 Siege und leistete sich nur im Februar beim 0:0 gegen Leipzig einen „Ausrutscher“. Gut also aus Bayern-Sicht, dass die Sachsen im Halbfinale an PSG scheiterten und kein möglicher Finalgegner sind. Was unter Pep Guardiola in drei Spielzeiten nicht gelang, könnte nun vier Jahre später Dank seiner Philosophie unter Hansi Flick klappen: Das Triple! (ck) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

 

 

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